Wow yeah, gut!

Oh man! :D Letzte Woche Dienstag bekam ich meinen Marschbefehl für das Oberseminarsreferat am kommenden Dienstag (ja, das Oberseminar, über das ich mich so freute teilnehmen zu dürfen – es hat es mir böse gedankt!). Ergo zwei Wochen Vorbereitungszeit für das wichtigste und notenbeeinflussende Referat dieses Semester. Das ist auf jeden Fall sehr sehr knapp und hat bei mir leichte .. nein eher schwere Panikreaktionen letzte Woche hervorgerufen. Mein Thema ist die Entstehung der Normandie im Rahmen der Wikingerexpansion. Soeben habe ich den Referatstext fertig geschrieben – 10 Seiten Text, die mir dann hoffentlich als Grundlage für die Hausarbeit dienen können. Zwar habe ich noch keine Power Point-Präsentation und weiss auch noch nicht, ob ich den zeitlichen Rahmen damit treffe, aber hey… Es ist so gut! Selbst wenn ich keine Präsentation mehr schaffen sollte (ich habe bisher keine Bilder oder gute Karten…) und auch sonst jegliche weitere Vorbereitung warum auch …

Oh Tag der Glückseligkeit!

Heute ist ein guter Tag! Das liegt an einem kleinen Papierstück, auf dem draufsteht, dass ich den Bachelor bestanden habe und mit dem ich mich heute in den Master einschreiben konnte. Ok, es stand eigentlich nie in Frage, den Bachelor erfolgreich abzuschließen. Aber ihn dann tatsächlich zu haben und im Master eingeschrieben zu sein ist schon ein gutes Gefühl :D Es war auch nicht immer ganz klar, ob ich den nötigen Notenschnitt von 2,0 für den Masterstudiengang Geschichte erreiche, aber auch das hat nun gut geklappt :D Ich würde sagen, das war jetzt dann genügend Sühne für aus dem Gymnasium in die Realschule versetzt werden nach der 5. Klasse und Abbruch des Gymnasiums (2. Versuch) nach der 12. Klasse ohne Fachabiturszeugnis. Und die Ausbildung, die keinen Spaß gemacht hat und die ich nur unwillig und mit schlechten Noten abgeschlossen habe. Ein akademischer Abschluss, wow! Spät – aber immerhin :D Und …

Doktortitel-Sale!

Mich erreichte soeben eine Mail diesen Inhalts: Guten Tag <Lucyda>, Werden Sie zum VIP und sichern Sie sich jetzt Ihren echten Doktortitel: In nur wenigen Tagen werden Sie zum Doktor ernannt und können die Bezeichnung zzgl. zu Ihrem Namen führen. Lesen Sie hier wie es geht > [Hier ein misstrauenswürdiger Link eingesetzt, den ich nicht angeklickt habe] Mit freundlichen Grüssen, Ihr Doktortitel-Team! Tseh, das neue Guttenbergen! Nicht plagiieren, einfach kaufen! Immerhin finden wir hier eine echt ordentliche Rechtschreibung vor. Sieht man ja schon selten genug!

Jäger des verlorenen Aquädukts

Meine Bachelorarbeit über die römischen Wasserleitungen nach Köln und Mainz kommt in die heiße Phase (Abgabetermin 11. März), daher bin ich zappelig geworden und wollte mir das Zeugs, über das ich schreibe, mal selbst anschauen. Die beeindruckenden Überreste des Mainzer Aquädukts hatte ich mir ja schon im Herbst angesehen. Also unternahmen Pierre und ich von Freitag auf Samstag eine Odyssee (ich sag nur: Baustellen! Und komisch freundliche Menschen oO) in Richtung Köln, in der Hoffnung, schöne Einblicke ins Kölner Aquädukt, bekannt als „Eifelleitung“ zu bekommen. Hier gibt es einen ganz kurzen Abriss unserer Erlebnisse, und selbstredend auch ein paar aussagekräftige Fotos :D

Breaking Bad und Plagiate

Irgendwie schreib ich in letzter Zeit kaum was oO Mal nachholen. Sollte vllt erwähnen, dass Alex mir sehr geholfen hat mit der Wittelsbacher-Ausstellung in Mannheim. Das ist eine Ausstellung, die ich mir wegen eines früheren Hauptseminars unbedingt hätte anschauen wollen, allerdings nicht alleine. Alex hat das gelöst und mich als charmanter Begleiter dorthin bestellt. Danke :D Ohne dich hätte ich die Ausstellung niemals gesehen und einige wichtige Urkunden in natura verpasst! Nächstes Thema: Plagiate. Zuletzt wurde Steinmeier mit Plagiatsvorwürfen in seiner Dissertation konfrontiert. Da denk ich mir nur noch: wtf! Ich denke, dass Guttenberg es verdient hatte damals, seine Dissertation war schon dreist. Aber kann man wirklich bei Leuten, die vor 20 oder 30 Jahren promoviert haben, ankommen und die wegen Formfehlern in der Dissertation bemängeln? Das ist doch lächerlich!

Auf den Spuren der Römer in der Germania

Hier folgen, wie angekündigt, ein paar Worte zur Exkursion nach Nord- und Westdeutschland vom 3.-5. Mai 2013, die ich der Fachwelt nicht vorenthalten möchte. Vorweg: Sie war klasse :D Wie in der Ankündigung erwähnt, hatte diese Exkursion Ähnlichkeit mit der letztes Jahr nach Nordengland. Das resultierte vor allem daraus, dass der gleiche Professor voranschritt und unsere Ziele zu einem großen Teil wieder militärischer Natur waren (römische Schlachtfelder und Kastelle). Sogar der Reisebus nebst Fahrer waren dieselben. Ich war auch sehr froh, einige bekannte Gesichter des Britannien-Feldzugs letztes Jahr anzutreffen. Da weiss man, was man hat ^^ Fotos von unseren Zielen sind allerdings eher rar, denn meist beschränkte sich das, was es zu sehen gab, auf Laub, Bäume und Wiesen. Über unsere Ziele schreibe ich weiter unten unter „Stationen“ was – falls sich wer für die Hintergründe und historisches Wissen interessiert .. Wie könnte man nicht! Auch eine Routenkarte gibts da.

Adventus in domum

Bin gesund wieder zu Hause aufgeschlagen nach einem anstrengenden, aber lehrreichen und sehr guten Exkursionswochenende. Ob es sich lohnt über die 3 kurzen Täglein einen „Reisebericht“ zu schreiben sei mal dahin gestellt, aber ich habe einige Gedanken und polychrome Fotos dazu und damit wird das dann wohl auf irgendeine Weise verdauerhaftet, solange die Server noch Leben in sich tragen, bis in alle Ewigkeit, Amen. [Und so soll es geschehen..]

Lechfeldschlacht: Sieg!

Um heute nicht noch einen 4. Beitrag zu schreiben und damit als Spammer aufzufallen habe ich extra bis 0:02 Uhr gewartet. Zu den epischen Klängen von Amon Amarth’s neuer Single „Deceiver of the gods“ habe ich die große Freude zu verkünden, dass nicht nur Otto mit seiner Lechfeldschlacht großen Erfolg und großes Glück hatte, sondern auch ich mit meiner Hauptseminararbeit darüber (vergleiche diverse Beiträge, die unten verlinkt sind). Von Kommilitonen hörte ich schon grauenhafte Berichte über in der Luft zerrissene Arbeiten und ging mit überaus gemischten und durchaus angstvollen Gefühlen zum Dozenten. Er bescheinigte mir jedoch eine „solide Leistung“ und verpasste mir für mein opus maximus eine 1,7. Ich hatte davor mit „Hier haben Sie Ihre Arbeit, setzen Sie sich nochmal ran, sie ist Mist“ oder irgendwas zwischen 3,5 – 4,0 gerechnet. Von daher war ich wirklich umso glücklicher, dass mein Schnitt nicht runtergezogen wurde. Außerdem hatte ich so viel …

Exkursion die Zweite :D

Nach meiner zwiespältig erlebten und in der Rückschau überaus positiv bewerteten Exkursion nach Großbritannien mit den Archäologen letztes Jahr ergibt sich kurzfristig die Möglichkeit für eine weitere – diesmal nur dreitägige – Exkursion nächstes Wochenende. Mit dem gleichen chaotischen Professor, dem gleichen Busunternehmen und im Grunde dem gleichen Thema: Auf den Spuren der Römer, diesmal aber Germania Romana :D Zufällig benötige ich für dieses Semester dringend noch einen Tagesexkursionsschein. Und das Programm ist sagenhaft: römische Schlachtfelder noch und nöcher, unter anderem Kalkriese, der Ort der Varusschlacht. Hier hat 9 n. Chr. Arminus (im Volksmund besser als „Hermann der Cheruskerfürst“ bekannt) mit vereinten germanischen Stämmen mehrere römische Legionen vernichtend geschlagen – eine Katastrophe für die Römer. Da wollte ich sowieso lieber früher als später hinpilgern. Dazu kommen einige römische Lager und Museen, vor denen mir schon wegen der Erinnerung an die Exkursion letztes Jahr ein wenig graut. Aber auf dem Programm …

Ehrliche Menschen :D

Ich durfte heute schon wieder eine erleichternde und erfreuliche Entdeckung an der Uni machen. Offensichtlich hatte ich bei der Suche nach einem Schließfach in der Unibibliothek mein Portmonnaie in einem (defekten, unverschlossenen) Schließfach liegen lassen und schritt mit Handy und Studentenausweis bewaffnet gen Freihandbereich, um fix 2 Bücher zu holen. Höchstens 5 oder 10 Minuten, nachdem ich meine Sachen weggeschlossen hatte, erreichte mich auf dem Handy eine Mail von der UB, in der mir mitgeteilt wurde, dass mein Portemonnaie gefunden und abgegeben worden sei. Ich möge es doch abholen. Was für ein dreifacher Win! – Ich hatte noch gar nicht bemerkt, dass mir was fehlt, da bekomme ich schon eine Nachricht darüber o_O – Jemand, der mein Portemonnaie findet und es umgehend abliefert … Ich mag meine Kommilitonen! – Die UB, die mir so schnell eine Nachricht schickt, bzw. sich überhaupt erstmal die Mühe macht, herauszufinden, wer ich bin, meinen …

Bafög-Hexe Revolutions: Spontaner Selbstexorzismus

Um meine kleine Trilogie rund um die Bafög-Hexe abzuschließen und ihr ein (vorerst) einvernehmliches Ende zuzugestehen möchte ich hier noch in aller Kürze noch die letzten Ereignisse erwähnen. Letzte Woche war ich – da mir ja mitgeteilt wurde, dass weitere Unterlagen fehlten – ein weiteres Mal beim Bafög-Amt, um meine Sachbearbeiterin zu besuchen. Möglicherweise liegt hier nun einer dieser seltenen Fälle eines spontanen Selbst-Exorzismus vor, denn die Dame grinste nicht mehr gemein-herablassend, sondern freundlich. Sie beantwortete meine Fragen sachlich und schien überhaupt keine Freude daran zu haben, mir weitere Herzinfarkte zu verpassen. Ein rundum erfreulicher Besuch! Aber wie das bei Trilogien so ist, folgt immer noch irgendwann ein Nachspiel. Ihr werdet sehen!

Bafög-Hexe Reloaded: Der nächste Coup

Nichtsahnend begann ich am Samstag morgen meinen freien Tag in schönstem Sonnenwetter zu genießen. Nichts konnte meine Stimmung trüben – so dachte ich -, da ja sich ja auch die Bafög-Sorge aufgelöst hatte (wir berichteten). Jedoch hatte ich meine Rechnung ohne die diabolische Fähigkeit der Bafög-Hexe gemacht, den von ihr abhängigen Studenten jederzeit und auch bei schönstem Wetter große Existenzängste einjagen zu können. Und so trudelte mittags, 10 Minuten vor meiner Abfahrt gen Tierheim (Bommel wollte nach einer Katze für sein trautes Heim schauen), ein Brief vom Bafögamt ein. „Jetzt schon ein Bescheid?“, dachte ich überrascht. So eine überlichtschnelle Geschwindigkeit ist man vom Bafögamt ja gar nicht gewohnt. Zurecht, denn es handelte sich mitnichten um einen Bafög-Bescheid.

Die Bafög-Hexe from hell

Folgendes trug sich seit anno domini 2011 im Bafög-Amt meines Vertrauens in Bezug auf die Akte „Lucyda“ zu. Ich beginne mit der Vorzeit und nähere mich am Schluss den heutigen Ereignissen an. Vor etwa genau zwei Jahresumläufen begab ich mich voller Naivität und Vertrauen mit meinem Bafög-Antrag zum entsprechenden Amt, in der Hoffnung auf eine rasche Bearbeitung und einen positiven Bescheid. Wie in jedem guten Krimi ging es um viel Geld. Die genauen Details dieser Frühzeit des Bafög-Dramas verschwinden bereits im Nebel der Vergessenheit, grob lässt sich die Geschichte jedoch noch rekonstruieren. An der Info-Theke, an der ich meinen Antrag abgab, traf ich erstmals auf die Bafög-Hexe from hell, im Folgenden „Bafög-Hexe“ genannt. Sie blätterte meinen Antrag durch, rügte mich für kleinere Versäumnisse und nahm mir im Grunde bereits die Hoffnung auf eine Bearbeitung in diesem Jahrhundert. Es war eine Dame, der man eine gewisse Freude daran anmerkt, anderen Leuten …

Semesterferien und Hausarbeiten

Die Sonne scheint ins Wohnzimmer, ist das nicht toll? :D Ich kanns kaum erwarten, dass sich draußen das erste Grün zeigt. Habe gestern meine Hauptseminars-Arbeit über die Lechfeldschlacht fertig gemacht. Schon kurz vor Weihnachten hatte ich 16 Seiten fertig – 15 sind am Ende vorgesehen. Ich hoffe, der Dozent wird mir das Überziehen nachsehen. Zu der Dezemberversion hab ich jetzt noch 4 Seiten ergänzt >_> Fazit: Otto hat noch immer gewonnen :D Im Zuge des letzten Feilens am Text bin ich vorgestern per Google Satelliten-View über Augsburg geflogen. Beachtlich, wie man dort (wie auch bei so vielen anderen Städten) noch perfekt den mittelalterlichen Stadtkern und den Verlauf der früheren Stadtmauern erkennen kann. Bis Ende März stehen jetzt noch 3 Arbeiten von geringerer Priorität an: