Meldungen aus dem world wide web

Ganz kurz, habe keine Zeit: Habe drei interessante Links gefunden. Die ersten beiden behandeln das Thema Fermi-Paradoxon bzw. den merkwürdigen Stern in 1500 Lichtjahren, der manchmal mit dem Fermi-Paradoxon in Verbindung gebracht wird. Der dritte ist schon etwas älter und tangiert mein Straßen-Masterthema :D [Thema Fermi-Paradoxon] Meldung vom 25.01.2016 (science.orf.at): Hier wieder eine Nachricht zu möglichen Erklärungen des Fermi-Paradoxons. Diesmal haben Astrobiologen (was für ein cooler Beruf!) eine Theorie aufgestellt, dass es tatsächlich an bewohnbaren Planeten mangele. Wenn ein Planet nicht innerhalb einer Milliarde Jahre nach seiner Entstehung Leben entwickle, dann ändere sich womöglich sein Klima immer mehr ins zu heiße (wie die Venus) oder zu kalte (wie der Mars) Extrem. Das entstandene Leben selbst würde dann dafür sorgen, dass das Klima in Balance bleibe – so wie (noch) bei uns. [Thema KIC 8462852 / „Megastrukturen“] Meldung vom 18.01.2016 (heise.de): Der Astronom Bradley Schaefer ist ins Archiv gegangen (jeder sollte …

„Live“-Stream der Fußballweltmeisterschaft

Jaaa, nach der durch das 7:1-Spiel gegen Brasilien im Halbfinale der WM 2014 aufgekommenen Begeisterung markierten Pierre und ich uns das Finalspiel rot im Kalender. Pünktlich 2 vor 9 abends starteten wir den Live-Stream der ARD, um am allgemeinen Hype teilnehmen zu können. An dieser Stelle erstmal ein lautes „buuuuuuuh“ an die ARD wegen der grottenschlechten Streamqualität. Das Bild war so verschwommen und verpixelt, dass der Ball eher eckig war. Aber gut, immerhin war es möglich, blau von weiss zu unterscheiden und dass die Leute da auf dem Grünen gegen irgendwas Kleines treten. Gut, desöfteren haben sie sich gegenseitig getreten, aber das gehört wohl dazu. Der ZDF-Stream war gestochen scharf! Jedenfalls lege ich formellen Protest ein. Da bezahlt man (ok .. manche) schon GEZ und kriegt so eine 90er Qualität vorgelegt. Ein Skandal.

Zu sehr abgefangen…

Learjet stürzt nach Crash mit Kampfjet vom Himmel Im Sauerland ist ein Kleinflugzeug mit zwei Insassen mit einem Kampfjet zusammengestoßen und abgestürzt. Nach Tagesspiegel-Informationen ereignete sich der Unfall bei einer Übung zum Abfangen von Flugzeugen, die den Luftraum verletzen. Quelle. Boh, sorry, aber ich musste lachen … :D Hat man dem Piloten nicht vorher im Briefing verdeutlicht, dass man unter „Abfangen“ nicht „aus dem Luftraum rammen“ meint? ^^ Fleiß ist ja schön, aber dass man dabei immer übertreiben muss..! Sehr missglückter Einleitungssatz :/ Im weiteren Text des Artikels steht, dass beide Flugzeuge an der Übung beteiligt waren und das eine wohl das andere kurz berührt habe. Der Kampfjet konnte normal landen, das andere Flugzeug ist abgestürzt und von den Insassen fehlt jede Spur. Traurig eigentlich…

Zeichen und Wunder?

Hierzulande begnügt man sich ja damit, stabiles Internet zu bekommen. Internet ist toll, wenn es funktioniert. Das reicht ja auch völlig aus. Wenn es halt nur tröpfelt und im nationalen Vergleich kaum noch als DSL zu bezeichnen ist, ist das nicht schön, aber man kann sich mit etwas Geduld doch damit arrangieren. Hauptsache es geht! Heute stand in ESO ein 3GB-Patch an. Super, dachte ich mir, für manche Leute sind 3GB nicht viel, aber hier im Wald bedeutet das ja doch einige Stunden warten. Nein! Mitnichten. Statt mit den üblichen 3xx kb/s schoss mir der Patch mit 7xx bis knapp über 8xx kb/s auf die Platte. Da wird einem ja ganz schwindelig! Nach dem Download hab ich soeben gleich mal einen DSL-Speedtest gemacht, bei dem gemessen wird, wie schnell der Download nun wirklich ist. Und ich hab ihn nicht nur einmal gemacht, nein, ich hab ihn sicher 5x auf verschiedenen …

Meanwhile in the internet…

Irgendwie bin ich heute über skurriles Zeug gestolpert, das ich nicht für mich behalten will :D Nr. 1 Erstmal: Größenverhältnisse in unserer Galaxie: Link. Eine ganz nette Simulation der Entfernungen zwischen unserer Sonne, ihren Nachbarsternen und der Position in der Milchstraße. Man kann toll rein und rauszoomen und unsere Nachbarsterne haben einen Infotext, wenn man draufklickt :D Nr. 2 Wieder mal irgendein Wahn zur Verbesserung der Sprache: Link. Stichwort: „Geschlechter-gerechte Sprache“ oO Nachdem sie vor einigen Monaten schon in Leipzig so komische Ideen, wie „Professorin“ auch für Männer zu verwenden, hatten, kommt nun hier so Zeug wie „Professx“, wobei das x für „ich möchte mich nicht festlegen“ steht oO …. Was für Probleme manche Menschen doch haben.. >.< Nr. 3 Spaß in GTA-V: Link. Hab das Spiel nicht gespielt, soll aber höchstgradig jugendgefährdend sein wegen Gewalt- und Sexualinhalten. Gewalt? Kaum erkennbar, offensichtlich hatte der Typ hier einfach nur ne Ladung …

Begnung der unerwarteten Art – Merkel in Heidelberg

Und so begab es sich am heutigen Tage, dass ich von der Uni zum Südasien-Institut im Neuenheimer Feld unserer schönen Stadt Heidelberg fuhr, denn dort biete ich meine Arbeitskraft feil. Ich hatte ausnahmsweise die Buslinie 32 bestiegen, die für mich einen Umweg an den ganzen Unikliniken vorbei fährt und daher ein wenig länger braucht.

Dinge die zu cool sind um wahr zu sein

Die Römer bauten etwa 100 n. Chr. eine knapp 100 km lange Wasserleitung, die Quellwasser aus der Eifel nach Köln leitete. Sie wurde unterirdisch als gemauerter Kanal verlegt, kam ab und zu aber auch als Aquäduktbrücke an die Oberfläche. Über diese sogenannte Eifelleitung der Römer habe ich meine Bachelorarbeit geschrieben. Von der Wasserleitung zur Weinleitung Im Mittelalter haben sie aber vergessen, was das war, sie wussten nur, dass es einen steinernen Kanal nach Köln gibt. Im Annolied, das im 11. Jahrhundert geschrieben wurde, erkannte nun ein fleißiger Chronist, dass es sich um eine Weinleitung handele, die die Trierer gebaut haben, um ihre guten Kölner Freunde mit dem guten Moselwein zu versorgen. Triere was ein burg alt; si cierti Rômêre gewalt; dannin man unter dir er din den wîn santi verri mit steinînin rinnin, den hêrrin al ci minnin, die ci Kolne wârin sedilhaft. Vili michil was diu iri craft. (zu …

Breaking Bad und Plagiate

Irgendwie schreib ich in letzter Zeit kaum was oO Mal nachholen. Sollte vllt erwähnen, dass Alex mir sehr geholfen hat mit der Wittelsbacher-Ausstellung in Mannheim. Das ist eine Ausstellung, die ich mir wegen eines früheren Hauptseminars unbedingt hätte anschauen wollen, allerdings nicht alleine. Alex hat das gelöst und mich als charmanter Begleiter dorthin bestellt. Danke :D Ohne dich hätte ich die Ausstellung niemals gesehen und einige wichtige Urkunden in natura verpasst! Nächstes Thema: Plagiate. Zuletzt wurde Steinmeier mit Plagiatsvorwürfen in seiner Dissertation konfrontiert. Da denk ich mir nur noch: wtf! Ich denke, dass Guttenberg es verdient hatte damals, seine Dissertation war schon dreist. Aber kann man wirklich bei Leuten, die vor 20 oder 30 Jahren promoviert haben, ankommen und die wegen Formfehlern in der Dissertation bemängeln? Das ist doch lächerlich!

Kettenhemd gefunden :D

Nein wie aufregend! Vielleicht setze ich mich nächstes Semester doch hin und lerne altgriechisch, denn Archäologie ist halt toll, so praktisch!

Treffe ich doch grad bei meiner täglichen Nachrichtenrecherche auf diesen Artikel: Archäologen entdecken Kettenhemd auf dem Schlachtfeld am Harzhorn. Im Zuge der Drei-Tages-Exkursion im Mai sind wir dort auch vorbeigekommen und da freute man sich vor allem noch über Waffenteile und einzelne Platten von Rüstungen, Projektile und Schuhnägeln, von dem Kettenhemd war da noch gar keine Rede. Toll, wie da Puzzlestück für Puzzlestück ein Gesamtbild ergeben…

Archäologie ist wie, mmmh, Kal spielen. Stundenlang, tagelang, wochenlang immer das gleiche tun und hoffen, dass was bei rauskommt, der große Fund :D Das macht die Sache spannend ^^ Als Historiker dagegen … das ist eben mehr theoretisch. Manchmal tauchen auch da Glücksfunde in Archiven oder Dachböden auf (ich spreche jetzt von Mittelalter oder früher, ist schon klar dass Zeitgeschichtler im Grunde wandelnde Quellensammler sind ^^), aber man kann eher nicht aktiv danach suchen..

Sprachlicher Horror

Diese nebenstehende Abscheulichkeit präsentierte sich mir heute bei der Frühstückslektüre (Edeka-Wochenwerbezeitschriftdings). Die Passagen, um die es mir hier geht, habe ich mir erlaubt ein wenig hervorzuheben. Ich zähle ganze 8 (in Worten: acht) grässliche geschlechtsneutrale Wortvergewaltigungen. Wenn ich diese Anzeige erstellt hätte würde ich mich in Grund und Boden schämen. Wo bleibt denn da der Lesefluss? Und vor allem: wie abartig sieht das denn aus? Maßgeblich abartig mindestens. Oh du armes Deutschland. .. Ganz davon abgesehen, dass dieser Text irgendwie so gar nicht spannend ist. Ich bleibe bei Historiker….in. Um noch eine weitere Absurdität anzuführen: dass mit dem Lesefluss und dem wirklich impertinenten Aussehen dachte sich offensichtlich auch die Uni Leipzig, die in die Offensive gegangen ist, um den /innen bzw. Innen-Horror ein für allemal zu beerdigen: „Künftig sollen auch männliche Professoren als ‚Herr Professorin‘ tituliert werden.“ Na wenn das nicht ein gewaltiger Schritt für die deutsche Sprache ist .. …

Neues Bild von neuer Kamera

Habe mir eine neue Kamera gekauft. Wobei, neu ist übertrieben, sie dürfte 7-8 Jahre alt sein. Meine alte ist jünger, 6-7 Jahre alt. :D Macht absolut klasse Fotos. Freue mich auf eine lange Zeit mit der neuen alten Kamera. Ihr interner Zähler steht bei 6940 Fotos bisher. Da sollten noch 20 000 Fotos drin sein, oder? :D Hier ist die Luna auf der Heizung. Fotografiert mit der neuen Sony DSC R1. Wir mögen sie <3

Kinderklassiker „aktualisieren“..

Zu Beginn des Jahres ging durch die Nachrichten, dass klassische Kinderbücher wie „Die kleine Hexe“ von Ottfried Preußler hinsichtlich heute rassistisch erachteter Wörter neu bearbeitet werden sollen. Worte wie „Neger“ sollen gestrichen werden. Als ich das erste mal davon las, dachte ich erst leicht negativ angehaucht „mmmmmh“. Warum mir das missfiel, erkannte ich erst später. Auf Facebook schrieb Martin Sonneborn, Parteivorsitzender der PARTEI und großartiger Satiriker, dass man doch dann eigentlich auch Hitlers „Mein Kampf“ umschreiben müsse/könne, um es weniger rassistisch zu gestalten.