Künstliche Intelligenzen und ihre Schöpfer

Künstliche Intelligenzen (KI) sind in unserer spannenden Zeit der Renner in der Tech-Welt: Man setzt riesige Hoffnungen darauf und fürchtet gleichzeitig die „Macht der Maschinen“. Ich verfolge lose die Berichterstattung und es wurde jetzt mal Zeit für einen größeren Beitrag über dieses weite Feld. Denn wie sich herausstellt, sind KIs alles andere als unfehlbar – immer wieder kommt es zu ungewollter Diskriminierung und die Automatisierung geht zu weit. Schuld sind: Die Menschen!

Andreas Brandhorst – Das Erwachen

Künstliche Intelligenz gibt es heute überall – in jeder Software stecken smarte Algorithmen, die wesentlich schneller denken und abwägen können als der Mensch. Was, wenn diese Intelligenz auf einmal feststellt, dass sie alles besser kann als der Mensch und ihn einfach aus seiner Infrastruktur aussperrt? Welche Rolle darf der Mensch dann noch spielen, oder wird er nichts anderes mehr sein als ein geduldeter Affe im Dschungel, der leider auch aussterben kann, weil sein Lebensraum immer kleiner wird? Um diese Fragen geht es in „Das Erwachen“.

Review zum Film „Ex Machina“ (2015)

Kürzlich haben wir uns im Kino „Ghost in a Shell“ angeschaut. Ich hatte mir erhofft, dass sich der Film tiefer mit der Frage beschäftigt, wo der Unterschied zwischen Mensch und Maschine verwischt. Leider wurde jegliche Tiefe des Films zugunsten von CGI-Effekten und Scarlett Johanson in einem Nackt-Suit aufgegeben. Schade. Nunja, dann also gestern Abend Ex Machina aus dem Jahr 2015. Tatsächlich ist mir dieser Science-Fiction-Film damals völlig entgangen. Er stellt sich genau diesen Fragen und geht weitaus tiefgründiger an das Thema ran. Wie kann man erkennen, ob ein Roboter keinen vorgegebenen Protokollen folgt, sondern selbst denkt?