Rundtour durch Korsika

Endlich mal wieder Urlaub! Pierre und ich hatten ursprünglich vor, in der ersten Septemberwoche die Bergwelt der schönen Mittelmeerinsel Korsika mit Sack und Pack zu erkunden. Also sprich: Mit dem Auto hinfahren, es dort stehen lassen (was für eine dumme Idee! Durch Süddeutschland, Schweiz, Italien und einen kleinen Teil Frankreichs zu fahren, um das Auto dann stehen zu lassen?!) und dann eine Woche zu wandern. Soweit der Plan, eine Woche vor Abfahrt haben wir uns allerdings erst mit der genauen Topographie, den öffentlichen Verkehrsmitteln und den Anforderungen der geplanten Tour vertraut gemacht. Wir stellten fest: Das geht nicht. Zwei Tage allein gehen für Hin- und Rückfahrt drauf. Die Start- und Zielortschaften unserer Tour wären nur max. 2x am Tag mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen gewesen (also nochmal etwa 2 Tage weg), und schon wäre der alpine, ziemlich harte südliche Teil des Weitwanderweges „GR20“, für den der geübte Trekker mindestens 6 …

Jäger des verlorenen Aquädukts

Meine Bachelorarbeit über die römischen Wasserleitungen nach Köln und Mainz kommt in die heiße Phase (Abgabetermin 11. März), daher bin ich zappelig geworden und wollte mir das Zeugs, über das ich schreibe, mal selbst anschauen. Also unternahmen Pierre und ich von Freitag auf Samstag eine Odysee (ich sag nur: Baustellen! Und komisch freundliche Menschen oO) in Richtung Köln, in der Hoffnung, schöne Einblicke ins Kölner Aquädukt zu bekommen. Hier gibt es einen ganz kurzen Abriss unserer Erlebnisse, und selbstredend auch ein paar aussagekräftige Fotos :D

Auf den Spuren der Römer in der Germania

Hier folgen, wie angekündigt, ein paar Worte zur Exkursion nach Nord- und Westdeutschland vom 3.-5. Mai 2013, die ich der Fachwelt nicht vorenthalten möchte. Vorweg: Sie war klasse :D Wie in der Ankündigung erwähnt, hatte diese Exkursion Ähnlichkeit mit der letztes Jahr nach Nordengland. Das resultierte vor allem daraus, dass der gleiche Professor voranschritt und unsere Ziele zu einem großen Teil wieder militärischer Natur waren (römische Schlachtfelder und Kastelle). Sogar der Reisebus nebst Fahrer waren dieselben. Ich war auch sehr froh, einige bekannte Gesichter des Britannien-Feldzugs letztes Jahr anzutreffen. Da weiss man, was man hat ^^ Fotos von unseren Zielen sind allerdings eher rar, denn meist beschränkte sich das, was es zu sehen gab, auf Laub, Bäume und Wiesen. Über unsere Ziele schreibe ich weiter unten unter „Stationen“ was – falls sich wer für die Hintergründe und historisches Wissen interessiert .. Wie könnte man nicht! Auch eine Routenkarte gibts da.

Das römische Britannien

Meine Vorfreude auf die „Roman Britain“-Exkursion hielt sich deutlich in Grenzen. Aber eine Exkursion ist Pflicht, ich musste also so oder so eine machen, und da normalerweise in meinen Studienfach „Klassische Archäologie“ solche Exkursionen eher in den Süden gehen, Richtung Rom oder Athen, fand ich, dass Nordengland/Südschottland zumindest thematisch und geographisch die beste Wahl ist. Augen zu und durch, lautete die Devise ^^ Im Grunde waren vorher alles Unbekannte, zwei Leute kannte ich namentlich aus anderen Veranstaltungen, 1-2 weitere vom Sehen her. Ich war nie – wirklich nienienie – Freund von „Klassenfahrten“, „Studienfahrten“, „Exkursionen“ oder wie auch immer man das nennen will. Schon während der kurzen Fahrt in der Grundschule hatte ich eigentlich genug von solchen Sachen ^^ Zuviel Stress, Grüppchenbildung, Anfeindungen und Geläster unter- und gegeneinander, und ich als ängstlicher und schreckhafter Mensch mitten drin. Und das war gut so!

Römerfest auf der Ausgrabung <3

Letzte Woche Samstag und Sonntag war ich auf unserer Ausgrabung, wo ein Römerfest stattfand. Ich hatte mich zum ehrenamtlichen Helfen angekündigt und hatte so die Gelegenheit, sowas mal mehr als Beteiligter statt als Besucher zu erleben. Ich habe Scherben gewaschen. Klingt erstmal doof und ich hab mir auch von den Besuchern entsprechend viele doofe Sprüche anhören müssen – bis sie kapiert haben, dass diese Scherben sehr sehr alt sind und zuletzt von den Römern in den Händen gehalten worden sind. War richtig amüsant, das zu beobachten: eine Mutter kommt auf meinen Tisch neben der Rampe in den Grabungstisch zu und sagt zu ihrem Sohn „guck mal, die müssen jeden einzelnen Stein waschen!“ – ich klärte sie auf und sagte, dass das keine Steine wären, sondern Scherben – auch richtig feine, Knochen (als Anschauungsmaterial legte ich mir einen Hundeunterkiefer zurecht), Fensterscheibenglas und Nägel. Dann zu ihrem Sohn „ooooooh, fass bloss nichts …

Blut, Schweiß und Tränen – 4 Wochen Ausgrabung

Archäologie studieren ohne Ausgrabung – das geht natürlich gar nicht! Im März 2012 war es soweit und es hieß für mich: vier Wochen ab ins Feld. Zusammen mit fünf anderen Studenten, einem freischaffenden Archäologen und einem Grabungstechniker wühlten wir uns durch die Erde über einem römischen Vicus (Dorf) in der Pfalz.

Kurztrip nach Rom

Die spinnen, die Römer! Das haben Bommel und ich uns wirklich gedacht, als wir vom 25. bis 27. Februar 2012 zwei Tage in Rom verbracht haben. Allerdings eher die modernen Römer, nicht die aus der Antike :D Die Intention zu unserem kleinen Trip war einfach: seit Jahren keinen richtigen Urlaub mehr gehabt – zuletzt 2010 zwei Tage Berlin, ja ähem :D Außerdem hatte ich in diesem Semester soooo viel von Rom gehört und gelernt, dass ich alles gerne mit eigenen Augen begutachten wollte. Und last but not least: ich musste eine Hausarbeit über römische Aquädukte schreiben. Ich habe mir also mein Lieblingsaquädukt ausgesucht und das wollte ich mir in Rom genauer anschauen. Ist immer irgendwie verwirrend, über Bauwerke zu lesen, die man nie gesehen hat. Also die Webseite der irischen Flieger gecheckt, einen günstigen Flug gebucht, dann nach Hotels gesucht und ein günstiges Hotel gefunden. Kostenpunkt für Flug und Hotel …

Schottland – Ein rauhes Land mit blutiger Geschichte

Auf dieser Seite will ich mein Interesse an Schottland ausdrücken. Du findest hier Informationen darüber, woher mein Interesse an Schottland kommt, Bilder des Landes sowie Informationen über die Geschichte. Es gibt keine Angaben über Land und Leute, dafür musst du schon bei Wikipedia gucken ^^ Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels bin ich selber noch nicht in Schottland gewesen, habe mich aber bereits sehr für das Land interessiert. Am 4. Juni 2003 bin ich von meiner eineinhalbwöchigen Schottlandreise zurückgekommen und kann hier endlich eigene Bilder von diesem schönen Land ausstellen :D

Trip in die Hauptstadt – Berlin 2010

Sommer, Sommerferien – eine Reise muss her. Saph und ich durchwühlten Angebote der Deutschen Bahn für Städte-Kurzreisen und wurden bei Berlin fündig. Ok – so ein großer Zufall ist das nicht. Ich war in meinem ganzen Leben noch nie in Berlin und wollte eigentlich schon länger mal hin. Also fix gebucht – wobei „fix“ die Untertreibung des Tages ist. Wir mussten das Buchungsformular mindestens 5x ausfüllen, von 2 verschiedenen Computern aus und mit 2 Kreditkarten, weil uns immer irgendeine andere Fehlermeldung ausgegeben wurde, die meistens mit dem „Buchungssystem“ zu tun hatten. Was lange währt wurde endlich gut und so rollten Saph und ich am Dienstag, 10.08.2010 im ICE bei schönstem Wetter Richtung Berlin.

Zwei Wochen wandern in den schottischen Highlands

Wie es sich zufällig ergab, hatte ich in diesem Jahr 2007 früh Urlaub beantragt für Ende Juli/Anfang August. Und so kamen Saph und ich auf die Idee, diese Zeit zu nutzen und zusammen Urlaub zu machen. Da wir nicht über unbegrenzte Finanzmittel verfügen und weil ich im Gegenteil letztes Jahr schon Zelt und Spirituskocher gekauft hatte, kristallisierte sich die glorreiche Idee heraus, einen Wanderurlaub in Schottland zu machen. Mit Zelt und campen in der Wildnis – in Schottland darf man überall zelten, sofern man niemanden stört, keinen Müll hinterlässt und sich nicht direkt in einem Garten niederlässt. Schottland ist sowieso mein Lieblingsland, und zu Fuss war ich nie dort unterwegs. Oder irgendwo anders ^^

Two nights in Paris

Nachdem Saph und ich schon seit Monaten mit dem Gedanken gespielt haben, mal für ein paar Tage nach Paris zu fahren, sind wir die Geschichte 2 Wochen vorher verstärkt angegangen. So hat Saph schließlich, nachdem wir beide mehrere Tage nach Flügen und Zügen Ausschau gehalten haben, endlich einen Busreiseanbieter gefunden. Für 230€ für uns beide sollte es mit einem Reisebus in der Nacht vom 12. auf den 13. Juli nach Paris gehen, dort freiwillige Ausflüge mit dem Reiseleiter geben, 2 Übernachtungen in einem ziemlich einfachen Hotel mit Frühstück und schließlich Sonntags, 15. Juli wieder mit dem Bus zurück. Gutes Angebot, dachten wir, und haben uns gleich online selbst rekrutiert.

Vier Wochen Wohnmobil-Tour durch den Wilden Westen

Im Jahre 2004 war ich mit meinem damaligen Freund vier Wochen mit einem gemieteten Wohnmobil im Westen der USA unterwegs. Den untenstehenden Bericht hatte ich teilweise unterwegs am Laptop geschrieben, er ist also absolut reisetagebuchtauglich und authentisch ^^ Ich habe ihn heute nur rhetorisch ein bisschen angepasst :D Die Fotos habe ich mir heute (24.03.2012) nochmal alle angeschaut und ich stelle zweierlei fest: obwohl ich damals noch keine so gute Kamera hatte sind sie doch recht gut geworden, und zweitens: die Landschaften und der American Style sind einfach nur ziemlich krass  und sehenswert :D Also: gute Fotos incoming ^^ (» direkt zur Fotogalerie)

Fliegerschießen auf der Axalp 2003

Alljährlich veranstaltet die Schweizer Luftwaffe auf der Axalp am Brienzer See ein Übungsschießen, bei der die Öffentlichkeit zugelassen ist. So finden sich frühmorgens immer eine große Masse an Schaulustigen ein, die die Anstrengung, morgens im Dunkeln schon auf Bergen herumzuklettern, nicht scheuen. Das Rumklettern lohnt sich aber, denn im Vergleich zu ner normalen Flugshow auf irgendeinem Flugplatz fliegen die Jets hier nicht über einem herum, sondern teilweise auf Augenhöhe, und es wird auch geschossen – allerdings nur mit Übungsmunition.