Eine Ode an die erzwungenen Questreihen in Final Fantasy 14

Juhu, ein neuer Rage-Beitrag! Zur Zeit rege ich mich jeden Abend auf und nerve damit Pierre oder meinen Mitspieler Ray… Warum also nicht einfach als Ventil den Ärger niederschreiben und damit für die Ewigkeit festhalten :D Diesmal geht es um das MMORPG Final Fantasy 14 und das stumpfe Ablaufen von Wegpunkten für Storyquests, die dort zwangsweise absolviert werden müssen.

Final Fantasy 14 – kurzer Einblick ins Spiel

Final Fantasy 14 ist ein supergeiles Spiel das sich einen festen Platz im Herzen der Community erkämpft hat. Es bietet

  • aktuell 17 gut durchdachte Klassen sowie die Möglichkeit, alle Klassen mit einem einzigen Charakter zu spielen und jederzeit außerhalb des Kampfes dazwischen umzuschalten
  • super Instanzen, die auch im Endgame nicht zu Tode langweilen (großes Ausschlusskriterium für WoW!),
  • schöne und sehr unterschiedliche Regionen,
  • viele Charakter-Individualisierungsmöglichkeiten und tolle Rüstungen,

Darüber hinaus gibt jede Menge zusätzliches Spaßzeug, wie die Möglichkeit, sein eigenes Haus zu kaufen und einzurichten, das Sammeln von Reit- und Begleittieren sowie weiteren Sammelgegenständen (wie Musikstücke für’s Haus) und natürlich jede Menge Titel und Erfolge. Außerdem bringen regelmäßige Content-Patches und große Add-Ons immer wieder Nachschub an spielbaren Inhalten. Mittlerweile befinden wir uns nach Heavensward und Stormblood bereits im dritten Add-On, Shadowbringers.

Und eine grundsätzlich recht spannende Story. Und die ist gleichzeitig meiner Meinung nach auch das größte Manko des Spiels … bzw. der Story-Zwang.

Lucyda Polaris
Lucyda Polaris, Schwarzmagierin eures Vertrauens

Schauen wir mal kurz zurück. Final Fantasy 14 ist eines der letzten großen klassischen MMORPGs, mit denen das Abomodell noch Erfolg hat: Neben Dauerbrenner WoW muss man da schon eine Weile suchen, nachdem die beiden anderen großen Franchises Star Wars – The old Republic (SWToR) und Elder Scrolls Online (ESO) nachträglich free-2-play wurden.

Das zeigt: dieses Spiel funktioniert, trotz Abo-Zwang. Es gibt eine große und aktive Community, und es laufen sieben Jahre nach dem Start überraschend viele als „Neuling“ gekennzeichnete Charaktere herum.

Als Final Fantasy 14 anno 2013 rauskam, habe ich mich gleich eingeschaltet und erst einen Schwarzmagier, dann einen Weißmagier hochgespielt (klassisch für mich: Erst einen Schadens-Zauberer, dann einen Heiler :D). Ja, FF14 kann mit WoW mithalten.

Warum soll denn zuviel Story schlecht sein?

Nach rund drei Jahren Abstinenz hörte ich, dass die aktuelle Erweiterung Shadowbringers echt toll sei. Super Story, richtig spannend, dank Shadowbringers einziges MMORPG in der Metacritic-Liste der „50 besten Spiele des Jahrzehnts“ (2010-2019).

Dadurch bekam ich Sehnsucht nach meinen Magiern bekommen und schaue nun im neuen Jahr mal wieder in meinen alten Spielstand rein. Nach einstündiger Eingewöhnung steht für mich wieder eindeutig fest: Ein geiles Spiel, mit all den oben aufgezählten Vorzügen! Sich durch die Instanzen zu kämpfen macht einen Riesenspaß und die Regionen sind so völlig schön anders als in WoW. Es gibt so viel zu entdecken und zu tun!

Aber was mache ich tatsächlich? Von A nach B rennen und Videosequenzen durchklicken.

Denn ich muss questen. Es sind keine lahm-meditativen Zerkloppe-30-Monstermarienkäfer-Quests oder Sammle-20-Blütenblätter-Quests, sondern Story-Quests. Final Fantasy 14 ist da extrem. Wo WoW mit Story geizt und sich bei Videosequenzen fast schon auf die alle Halbjahre mal rausgeworfenen Cinematics beschränkt, schüttet Final Fantasy 14 die Spieler mit entsprechenden Quests voll.

Und zwar fast schon wahnhaft. Und vor allem zwangsweise. Das Problem ist: Die Spielregionen und die meisten Instanzen – also die wirklich spaßigen Bereiche des Spiels – sind storygebunden. Das heißt, die Spieler müssen sie freispielen, bevor sie mitmachen dürfen. In WoW reicht es, eine gewisse Stufe zu erreichen, manchmal muss man eine Instanz auch erst geografisch entdecken. Aber das war’s.

Ich als Maschinist
Mein kleiner Maschinist auf niedrigem Level, umringt von Feuer (so ist FF14 nunmal: heiß und dramatisch?)

Final Fantasy 14 ist zwar ein MMORPG, also ein Spiel, in dem sich viele Spieler in der Welt tummeln und bei dem es um das gemeinsame Spielen geht. Die Hauptquests sind aber wie sterben: Da muss jeder allein durch. Vermutlich fühlt es sich auch ähnlich an.

„Was regt die sich denn hier darüber auf, dass es viel Story gibt?“ mag sich manch einer verwundert fragen. Story ist doch toll! Richtig. Finde ich auch. Und es gibt in der Story den einen oder anderen schockierenden und mitreißenden Moment. Das Gros der Quests beinhaltet aber nicht wirklich Story im Sinne von „es passieren große Dinge“, sondern … nunja, eben Gerenne von A nach B.

Von Pontius nach Pilatus .. über Millionen Zwischenhalte

In Final Fantasy 14 reiht sich eine Hauptstoryquest an die nächste. Du schließt eine ab und nimmst direkt die nächste wieder an. Und so fühlt sich das an:

Ich klicke auf den Questgeber, eine Videosequenz beginnt. Ob mit vertonten Gesprächen oder nicht, es gibt immer Untertitel und ich muss weiter klicken, damit sich das Video fortsetzt.

„Oh, hallo Kriegerin des Lichts (das ist mein Titel aktuell), gut dass du da bist! Geh mal zu NPC A in Ort X und sprich mit ihm“. Die Videosequenz wird beendet.

Ich teleportiere mich nach Ort Y und laufe zwei Minuten nach Ort X, weil es dort keine Portmöglichkeit gibt. NPC A begrüßt mich, Videosequenz. „Hallo Kriegerin des Lichts, schön dass du da bist. Ich habe Neuigkeiten, wir müssen uns dringend mit B, D und G in Z treffen. See you there.“ Videosequenz beendet.

Ich porte mich nach Z. Videosequenz. Vier mittlerweile verhasste NPCs und ich stehen im Kreis. „Hallo Kriegerin des Lichts, zum Glück bist du da. Große Dinge bahnen sich an. Sprich mal mit dem Späher da drüben, er erzählt dir, was er beim Feind beobachtet hat.“ Die Kamera hält nacheinander auf die NPCs, jeder nickt. Das dauert zusätzlich 20 Sekunden. Videosequenz Ende.

Quest in FF 14
In diesem Fall immerhin ohne Sequenz

Klar, man kann die Sequenzen auch abbrechen. Das hilft aber nicht viel: Die Ladezeit bei Start und Ende fällt auf jeden Fall an und das Rumrennen für die Quests ist natürlich auch nötig. Außerdem … wenn ich schon gezwungen bin, da durch zu müssen, will ich auch die Story halbwegs mitbekommen.

Ich versuche also, jedem Untertitelabsatz zwei Sekunden zu geben und dabei so viel Text zu scannen wie nötig, um halbwegs auf dem Laufenden zu bleiben, um was es überhaupt gerade geht. Zeit ist schließlich wertvoll.

Drei Meter weiter, Videosequenz. „Hallo KdL, das feindliche Kaiserreich scheint etwas vorzubereiten, wir haben Truppenbewegungen beobachtet.“ Sequenz Ende, Quest abgeschlossen. Der neue Questgeber ist NPC D, der neben mir steht. Videosequenz. „Das ist ja schrecklich. Kriegerin des Lichts, gehe zu Ort X und berichte unseren Leuten, was du gehört hast.“ Sequenz Ende. Ich porte nach Ort Y und laufe zwei Minuten nach Ort X.

Repeat. Seht ihr meine Qual?

Da macht sogar grinden mehr Spaß!

Es kann gut sein, dass du einen Feierabend lang questest und nicht einen einzigen deiner Vielzahl spaßiger Skills nutzen brauchst. Alles, was du tust, ist: Hin und her porten, laufen, anklicken, weiterklicken. Das summiert sich zu vielen Stunden auf. Pro Charakterstufe.

Und das ist das eigentliche Problem: Dass es so lange dauert und sich so unendlich zäh hinzieht. Vor allem am Ende des Hauptspiels und während der ersten Erweiterung Heavensward ist das extrem. Es fühlt sich an wie künstlich in die Länge gezogener Inhalt, um den Spieler möglichst viel Zeit investieren zu lassen.

In manchen Spielen muss man zu viel „grinden“, d.h. hirnlos Mobs kloppen, um voranzukommen (Paradebeispiel: KalOnline :D). Um ehrlich zu sein, grinde ich dann aber lieber und spiele dabei wenigstens meinen Charakter, nutze meine Fähigkeiten, verbessere mich (vielleicht ^^) … als einfach nur zu laufen, porten, klicken. Hin und her. Spielspaß: Null, da eigentlich kein Spiel, sondern nur Maus und Tastatur.

Dabei sind die Dialoge die Sequenzen nicht mal schlecht. Immer wieder findet man auch eine Spur Humor darin, und die Inszenierung der Sequenzen ist gut. Man merkt, dass sich da jemand Mühe gegeben hat, der Sache Substanz zu geben. Aber … Final Fantasy 14 ist doch ein SPIEL! Man möchte doch spielen! Wer Sequenzen sehen will, der kann ins Kino gehen!

Final Fantasy 14
Hände hoch!

Selten sind dann auch mal klassische Quests eingebaut, wie etwa „Hilf doch so lange den Dorfbewohnern und sammle für sie Zutaten zum Tee“.

Ganz selten kommt eine eine Spezial-Kampfquest, in der ich mich etwa mit dem bösen Prinzen des feindlichen Kaiserreichs anlege. Häufig sind damit dann auch recht dramatische Momente verbunden. Ungefähr so wie ein spektakuläres Tor in einem langweiligen 90-Minuten-Fußballspiel. Aber wenn, dann ist es wirklich sehenswert (sofern man die Story verfolgt hat und weiß, was gerade passiert).

Und etwa alle zwei Stufen gibt es gute Nachrichten: Neue Instanz ist nun zugänglich. Endlich Abwechslung.

Wer dann aber denkt, cool, die Instanz ist ja optional, es ist schon spät und ich hab jetzt keine Lust, mit meinem Damage Dealer eine Stunde zu warten, bis ich rein kann – der hat Pech gehabt. Denn die Instanz ist nicht optional. Die Storyquest kannst du erst fortsetzen, wenn du die Instanz abgeschlossen hast.

Einen Monat lang questen für den alten Content

Niemals sonst hatte ich es sonst, dass ich beim Spielen ein schlechtes Gewissen hatte, dass ich mir im Spiel etwas Spaß gönne, anstatt zu „arbeiten“. „Nur eine kleine Instanz! Ich weiß, ich muss questen, um weiterzukommen, aber nur einmal kurz bitte etwas Spaß!“.

Um das aktuelle Add-On Shadowbringers, also den aktuellen Content, überhaupt erst zu spielen zu können, müssen 646 Hauptquests in den älteren Inhalten absolviert werden. Rechnen wir mal mit grob geschätzt durchschnittlich 7 Minuten pro Quest, dann kommen wir auf 75 Stunden Spielzeit, die wir nur hin und her geschickt werden, ohne frei das Spiel zu erkunden.

Oder umgerechnet 30 Tage lang 2,5 Stunden fast ausschließlich Rumgerenne. Also ein Monatsabo. In anderen Worten: Ein Einsteiger zahlt ein Monatsabo dafür, dass er seinen Feierabend mit Rumgerenne verbringt, damit er überhaupt mit dem aktuellen Inhalt anfangen kann. Und wer will nach dieser Quälerei schon aufhören, ohne das Spiel überhaupt richtig gesehen zu haben? Also ist der zweite und dritte Monat auch schon gesichert.

Drache in Final Fantasy 14
Irgendein Drache in Heavensward schaut in einer Sequenz nachdenklich und episch anzuschauen über die Lande

Wer ist da nicht von vornherein abgeschreckt, überhaupt mit dem Spiel anzufangen?

Shadowbringers bietet dann nochmal 116 weitere Hauptquests, die irgendwann erledigt werden müssen, damit man später weiterkommt … :D Es ist einfach krank.

Als ich für die Gameswelt mein Review über Heavensward schrieb, musste ich mich zuvor erst durch 100 Quests wühlen. Ich hatte fünf Tage Zeit für die Abgabe meines Artikels und legte quasi Nachtschichten ein, damit ich schnell genug das Add-On erreichen konnte und noch Zeit zum Testen und natürlich Schreiben des Beitrags übrig hatte.

Was ich wirklich dreist finde, ist, dass Final Fantasy anbietet, sich für eine saftige Extra-Zahlung von diesem Questzwang zu befreien – zumindest teilweise. Da zahlen wir rund 20 € und haben dafür in Nullkommanix die Hauptquest von A Realm Reborn ODER Heavensward abgeschlossen. Beides natürlich separat.

Das ist, wie wenn du dir ein Auto kaufst, das von Werk aus eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 20 km/h hat. Sie zu entfernen kostet den Kaufpreis nochmal extra, aber natürlich kannst du sie auch selbst entfernen, wenn du dich 30 Tage lang jeden Abend 2,5 Stunden drunter legst und dran rumschraubst.

FF14-Sequenz
Irgendwelche Erdsucher oder so, die in einer Sequenz irgendwas auf den Boden streuen. Sieht gut aus!

Viel spielerfreundlicher wäre es, die Quests zu entschlacken. Die ewigen Botengänge von Pontius zu Pilatus zusammenfassen oder weglassen, so dass es weniger elendslanges Rumgerenne gibt. Dann würden sich die Spieler eher darauf freuen, die Hauptquestreihe zu erledigen und sie hätten zwischendrin Zeit, sich auch andere Teile des Spiels anzuschauen.

Eine kleine Versöhnung

Davon abgesehen macht Final Fantasy 14 wirklich Spaß. Mitten im 2. Add-On Stormblood scheint es auch etwas besser zu werden mit den Quests. Da bin ich jetzt, Stand heute. Die Quests scheinen zielführender zu werden. Nicht mehr soviel hin und her und zurück und nur labern, sondern wir scheinen auf etwas hinzuarbeiten, die Dialoge bringen halbwegs interessante Erkenntnisse mit und ich darf dafür auch mal raus und irgendwelche Gegenstände sammeln.

Und: Es gibt neue wichtige Charaktere. Ich muss nicht immer mit Obernervensäge Alphinaud reden, der übertolle 16jährige, der mich seit der ersten Spielminute in FF14 verfolgt (er taucht mit seiner Schwester im Prolog auf..!) und seit kurz danach auch quer durch Eorzea rumtreibt.

Alphinaud (rechts) und Schwester Alisaie… Boh, diese beiden nerven

Von daher bin ich optimistisch und mache weiter. Es sind nur noch ca. 80-90 Quests, bis ich endlich in Shadowbringers angekommen bin. Ohje, das will ich nun lieber nicht in Stunden umrechnen.

Die Frage, die ich mir aber die ganze Zeit stelle: Machen diese nicht-optionalen Quests in der aktuellen Form (ich sag mal vorsichtig: bis Mitte Stormblood) wirklich irgendjemandem Spaß? Gibt es tatsächlich Tester oder Spieler, die angeben, dass ihnen das Spiel ohne dieses Rumgerenne keinen Spaß mehr machen würde? Was ist das nur für eine Welt, in der wir leben? :D

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4 Comments

  1. Mutzel

    Ich will ehrlich sein. Optionale Quests drücke ich durch und lese die auch nicht.

    Die Story selbst fand ich ab Mitte Stormblood auch interessanter. Heavensward hat mir so gar nicht gefallen und war froh damit durch zu sein.

    Was mich aber mehr stört, sind die Pflicht Dungeons. 1-2 Stunden als DD warten um den Mogry König zu verkupoloppen, kann extreme nerven. Das gleiche Problem hatte ich auch schon als Tank bei Garuda.
    Genauso nerven die Sideqests. Dieses ständige rum gerenne wegen einer einzigen Quest nur damit sich nach Abschluss weitere 10 Quests offenbaren.
    Der Sinn dahinter erschließt sich mir auch nur selten. Die Dorfbewohner vertrauen keinen fremden. Dann pflückt man für ein kleines Mädchen 5 Blumen auf der anderen Seite der Karte und mit einem Schlag vertrauen dir 10 Personen ihre Probleme an… Ist klar!

    1. Lucyda

      Hi Mutzel, danke für deinen Kommentar :D Hab schon mitbekommen, dass viele sich mehr über die Dungeonpflicht aufregen als über die Story ^^ Merkwürdigerweise ging mir das gar nicht so auf die Nerven.
      Und wegen der Dorfbewohner und den Blumen: Blumen sagen eben mehr als 1000 Worte, und es kann ja niemand Böses im Sinn haben, wenn man dem Mädchen sein Grünzeug bringt :D

  2. Peter Koellner

    Tja, so unterschiedlich sind die Menschen und ihre Geschmäcker. :)
    Mich nervt der Gruppenzwang am Ende jedes Geschichtsstranges in FF14 Online enorm. Warum kann man das nicht als optionale Sache anbieten?
    Und ja, das hin und her gelaufe nervt manchmal, aber nur manchmal. Ich sehe mir die virtuellnen Welten beim questen ziemlich genau an (erkunde jede Ecke), also ich brauche enorm viel Zeit, um aufzuleveln. Zwischendurch mal mit dem einen oder anderen Spieler/in ein Schwätzchen halten, das ist für mich das wahre MMO. Aber so richtig glücklich werde ich mit FF14 nicht.

    SWToR ist mein absoluter Favorit. Das spiele ich schon seit Beginn. Und Teso, da nervt mich aber der enorme Gruppen- und PvP-Zwang. Man wird sehr benachteiligt, wenn PvP, Gilde und Gruppendungeons kein Thema für einen ist. Das ist schade.

    1. Lucyda

      Danke für deinen Kommentar, Peter :D Klar, jedem das seine. Ich schau mir auch die Welten gern an, bin auch eine Screenshot-Fetischistin und mach viel zu viele Screenshots von irgendwelchen Landschaften usw. :D Aber in FF14 hat das oft gar nichts mehr damit zu tun. Da wird man immer wieder auf die gleichen Wege geschickt.
      Ich hab mittlerweile nach einem Spielmonat auch wieder aufgehört. In der Zeit habe ich es nur geschafft, in 1-3 Spielstunden täglich das Addon Stormblood durchzuquesten. Die meiste Zeit davon eben nur die Hauptquest, aber auch 1-2 Instanzen am Tag. Hier hatte ich ständig ein Gefühl des „Leistungsdrucks“: Schau dich nicht um, lauf nicht zu weit, du hast noch 100 Quests vor dir, bis du den aktuellen Content betrittst. Fand ich total schade, zu gern hätte ich mich auch in den Gebieten verloren und auch andere Quests mal gemacht. Aber das wäre „verlorene Zeit“ gewesen, weil es mich/meinen Charakter nicht weiterbringt, aber er muss ja weiterkommen, damit ich mit meinen Freunden spielen kann. Nun hab ich Shadowbringers noch immer nicht wirklich gesehen.

      Ja, SWToR fand ich auch klasse. Hat mir gut gefallen – sowohl die unterschiedlichen Welten, als auch die Quests und die Entscheidungsmöglichkeiten (und auch die Instanzen). Ein tolles Spiel. Habe irgendwie schon ewig nicht mehr reingeschaut.

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