Ich, Ravana

Der Name Ravana stammt ursprünglich aus der indischen Mythologie – Ravana ist hier ein vielarmiger Dämonenkönig. Eigentlich habe ich mit der indischen Mythologie allerdings überhaupt nichts zu tun. Auf dieser Seite erfahrt ihr, wer hinter Ravana steckt und warum ich mich nach einem Gott benenne :D

Mein Name ist Debora Pape, gern genannt Debbie, geboren 1981 und seit 1997 regelmäßig im Internet unterwegs. Ich bin gelernte IT-Systemkauffrau, studierte Archäologin (Bachelor) und Historikerin (Master), aktuell aber praktizierende Text- und SEO-Jongleurin.

Außerdem bin ich noch…Debora Pape Januar 2018

Gebürtig stamme ich aus Siegen, wuchs aber im Herrenberger/Tübinger Raum auf, lebte zwei Jahre bei Dortmund und bin nun seit 2011 in Heidelberg angekommen.

Introvertiert und naturbezogen

Die Natur ziehe ich stressigen Partys jederzeit vor. In der Ruhe liegt die Kraft! Mails und Chats schlagen Telefonate um Längen. Einfach nur „aus Spaß“ telefonieren finde ich stressig. Netzwerken ist überhaupt nicht mein Ding – außer, das ginge schriftlich :D Ich scheue keine Menschen, suche und brauche aber auch keine ständige Gesellschaft. In einer größeren Runde bin ich – je nachdem mit wem – meistens eher still. Dafür höre ich gut zu und beobachte. Bitte meine Zurückhaltung weder mit Arroganz noch mit Schüchternheit verwechseln: Ich bin eben ein introvertierter Mensch.

Teilt man Menschen in Hunde- und Katzen-Typen auf, zieht es mich eher zu den Katzen: Sie sind unabhängig und eigenwillig, und wer ihre Zuneigung will, muss sie sich verdienen. Zufällig habe ich auch selber zwei Katzen, Luna und Lopi. Hier geht’s zu ihrer Katzen-Galerie.

Debbie und Katze auf Omas Bauernhof
Katze und ich (1984)

Einem Glas Wein und im Garten sitzen, während es anfängt zu dämmern, bin ich niemals abgeneigt. Gern sinniere ich dabei über den Sinn und die Herkunft des Lebens, die Beschaffenheit einer möglichen Seele und über mögliche oder unmögliche Realitäten des Universums und der Menschen. Man bescheinigt mir einen gewissen Hang zum Sarkasmus – wie sonst soll man denn so manchen Irrsinn ohne mentale Schäden überstehen? Ich habe einen starken Sinn für Gerechtigkeit und schätze Ehrlichkeit, sehe mich aber trotzdem auf der dunklen Seite der Macht – Leidenschaft sollte man nicht unterdrücken!

Mich begeistern frische Bergluft und Sonnenschein, Regenbögen, klare, eiskalte Bäche, das Geräusch von Wind in den Bäumen, den Geruch von warmen Holz und Regen, barfuß durch Gras oder über Sand laufen, tolle Aussicht mit Nebel oder Regenschauern.. und – schon immer! – die Rolling Stones. Ich mag Rollenspiele, Herr der Ringe und Elben. Außerdem liebe ich es, unterwegs zu sein. Mit dem Auto herumfahren, schöne Musik hören und sich an der Landschaft und niedlichen Ortschaften erfreuen – der Weg ist das Ziel! Oder auf abgelegenen Pfaden wandern und an idyllischen Plätzen unterwegs Baguette, Käse und Obst futtern <3

Digital Native & Zockerin

Die Bandbreiten an Möglichkeiten, die ein PC bietet, hat mich schon mein ganzes Leben lang fasziniert. Da mein lieber Herr Papa als Entwickler bei IBM arbeitete, wuchs ich in einem sehr Computer-affinen Haus auf. Wir hatten seit Ende der 1980er vor den meisten anderen zu Hause Computer herumstehen – zunächst nur leihweise (da sehr teuer) einen PC XT. Ich fand es so spannend, beeinflussen zu können, was auf einem Monitor zu sehen ist – all diese Farben (256!) und Funktionen, aber auch Texte und natürlich auch Spiele. Ständig schaute ich meinem Papa über die Schulter, ließ mir die wichtigen DOS-Befehle beibringen und lernte sogar schließlich mit ihm die Skriptsprache REXX, mit der man z.B. einfache Abfrageprogramme erstellen kann. Leider investierte ich später mehr Zeit darin, kleine Programme zum Vokabeln abfragen zu erstellen, als wirklich Vokabeln zu lernen :D

Computer machen Spaß!
Mein kleiner Bruder und ich 1988 oder 89 am PC XT. Vielleicht habe ich ihm hier gerade gezeigt, wie man bei Microsoft Flight Simulator das Fahrwerk einzieht (G!), das hat er immer vergessen :D

Und schließlich kamen die Computerspiele. Bei einer Freundin, deren Vater ebenfalls bei IBM arbeitete und der bereits einen besseren Computer hatte (Intel i486!), sah ich die Commander Keen-Spiele. So bunt, so vielfältig! Die arme Isabelle, nun saß ich ständig bei ihr herum, um Commander Keen zu spielen..

Jedenfalls – bei mir merkte man schon sehr früh, dass sich zwischen Computern und mir eine Freundschaft anbahnen würde, die ein Leben lang halten würde. Es waren nicht nur Spiele, sondern die ganze Palette von Möglichkeiten, die man ausprobieren konnte. Eine Weile lang machte es mir als Kind nur Spaß, Zeitungen am PC zu gestalten und Storys zu schreiben: In Microsoft Flight Simulator ließ mein Bruder die Flugzeuge abstürzen und ich schrieb darüber Zeitungsartikel und formatierte alles so, wie man es aus der Tageszeitung kennt.

Produktiv am PC

2002 habe ich meine erste private Webseite erstellt und sie 2006 durch diese Seite, die du dir gerade anschaust, ersetzt. Meine Seite hat keinen wirklichen Zweck, sondern dient dazu, dass ich was zu basteln habe und dort Fotos und Gefasel hochladen kann. Der Weg ist das Ziel :D 2004 habe ich mir HTML und CSS beigebracht, und passend dazu habe ich mich so viel mit Photoshop beschäftigt, dass ich tatsächlich mit den in Eigenregie erlernten Kenntnissen zwei Jahre als .. Internet-Foto-Werbung-Produktdarstellung-Allesmögliche-Tante gearbeitet habe.

Seit 2012, als ich eine entsprechende Veranstaltung an der Uni besuchte, ist „blendern“ eines meiner großen Hobbys geworden. Blender ist eine Open Source 3D-Software, mit der man so ziemlich alles im 3D-Bereich machen kann: Architekturvisualisierung, kreatives Zeugs wie 3D-Logos, irgendwelche Szenerien, aber auch Animationen und Filme.

Kathedrale 3D
Ruine einer Kathedrale, die ich geblendert habe

Grundsätzlich hasse ich es, untätig und unproduktiv zu sein und Zeit zu verschwenden. Ich lerne mich gern in Programme ein, verbessere das, was ich kann und bin froh, wenn am Ende sehenswerte Ergebnisse entstehen :D Die Grenzen zwischen Hobby/Freizeit und Arbeit (im Sinne von „was Sinnvolles, Verwertbares“ erstellen) sind bei mir oft fließend.

Ganz besonders interessiere ich mich auch für „Smart Things„: Ich stehe total auf Cloud und intelligente Vernetzung verschiedener Anwendungen und Geräte. Damit kommen wir nun zum nächsten Kapitel, dem „virtuellen Leben“.

» Galerie mit Photoshop- und Blender-Erzeugnissen <3
» Alle Beiträge zu Blender
» Mein Blender-Anfängerguide

Virtuelles Leben – Nicht nur ein Spiel!

Fremde Welten mit Abenteuern, Magie und viel Platz, in der sich mein virtueller Charakter entfalten kann, haben es mir angetan. Wenn man sich im Alltag der Realität zu Tode langweilt, kann man am Computer viel Abwechslung finden und Aktionen erleben, die es im richtigen Leben (zum Glück?) nicht gibt. Das war schon immer so – seit ich die ersten Spiele am alten IBM PC XT gesehen habe (einen zweifarbigen Pacman-Verschnitt mit ASCII-Zeichen), zogen mich Videospiele fast schon magisch an.

Als Teenager hielt ich mich für den größten Legend-of-Zelda-Fan on earth (Link to the past, Ocarina of Time .. <3). Da hängen so viele Erinnerungen dran :D Seit Mitte der 90er habe ich aber auch viele weitere Spiele meine Zeit fressen lassen, darunter

Earth 2150
Earth 2150! Meine Fraktion: Die United Civilized States (ja, die mit den Robotern <3)

Es macht einfach richtig Spaß, andere Welten zu erkunden, ein richtiges Pferd und Waffen haben, zaubern zu können, wunderschöne Orten und skurrile Erlebnisse zu haben und die reale Welt zu vergessen <3 In MMOs spielt natürlich Teamplay eine wichtige Rolle – die Raid-Abende 2-3x die Woche habe ich in ziemlich guter Erinnerung. Zu toll ist es, in einer Gruppe wichtige Aufgaben zu übernehmen und dann gemeinsam große Ziele zu erreichen. Das adrenalinerfüllte Gebrüll im TeamSpeak, als der Lich King in WoW endlich umgekippt ist, werde ich nie vergessen :D

Seit Dezember 2017 erklimme ich die nächste Stufe des virtuellen Lebens: Endlich habe ich eine Oculus Rift und kann noch tiefer in meine virtuelle Realität abtauchen! Das ist sowieso die Zukunft und wir nähern uns in den nächsten Jahrzehnten Science immer mehr Fiction-Visionen an, die man z.B. aus Tad Williams Otherland oder Ready Player One von Ernest Cline kennt. Die Grenzen zwischen Spielen und anderen Aktivitäten – und eigentlich auch Virtual und Real Life werden immer weiter verschwimmen: So ist das uralte Second Life (das ich nicht gespielt habe) schon längst eine Verbindung aus Social Media, eCommerce-Plattform und Spiel.

» Kategorie PC-Spiele mit allen Beiträgen und Spielevorstellungen zum Zocken
» Meine externe Seite über WoW und Guild Wars 2
» Mein kleines MMORPG-Glossar

Final Fantasy XIV Nidhogg
Saga Vengerberg Angesicht zu Angesicht mit Drache Nidhogg (Final Fantasy XIV)

Leseratte und Geschichtenliebhaberin

Leseratte for life! Lesen gehört bei mir schon immer dazu. Ich liebe es, mich in erdachte Welten und interessante Geschichten zu versetzen. Sich auf die Couch setzen und ein gutes Buch in die Hand nehmen entspannt und fordert zugleich. Wenn irgendwie möglich, schreibe ich nach dem Abschluss eines Buchs darüber eine Rezension. Seit ca. 2002 sammle ich diese Buchrezensionen schon auf meiner Webseite, so dass sich inzwischen einiges an Buchkritiken angesammelt hat.

» Zu meinen Buchrezensionen

Gute Geschichten gibt es nicht nur in Büchern, sondern auch in TV-Serien, Filmen und natürlich Videospielen. Fasst man diese Medien alle zusammen, lese, schaue und spiele ich auch sehr gern Geschichten über die Beschaffenheit des Menschen in Extremsituationen: Was passiert, wenn es keine Ordnung mehr gibt? Hilft man sich gegenseitig oder raubt man sich aus?

» Zu meinen Reviews mit TV und Kino
» Postapokalypse .. Ist der Mensch des Menschen Wolf?

Voller Sehnsucht nach den Sternen

Mein Vater ist schuld an meinem Interesse an der Astronomie. Er erklärte mir im zarten Alter von fünf oder sechs Jahren, was diese funkelnden Lichtpunkte am dunklen Himmel sind. Später, mit 13 oder 14, erhielt ich von ihm meine ersten Science-Fiction-Bücher von Stanisław Lem und Sachbücher über Astronomie und Raumfahrt.

» Meine Seite über Astronomie (aus dem Jahr 2002!)

Was dort im kalten All passiert ist, einfach so unheimlich faszinierend, allein wegen dieser im wahrsten Sinne des Wortes astronomischen Zahlen: Unvorstellbare Entfernungen, unvorstellbare Zeitalter und unvorstellbare Größen. Wir sitzen hier auf unserem kleinen Planeten, nur durch die Atmosphäre vom lebensfeindlichen Weltraum geschützt, sorgen uns um all die Kleinigkeiten hier, und können doch mit einfachen Hilfsmitteln ganze Galaxien von zu Hause aus anschauen.

Die Plejaden
Die Plejaden, das namensgebende Sternbild dieser Webseite

Mehr als nur Sterne..

Außerdem sind die Sterne immer da und bleiben in der Regel für die Dauer einer menschlichen Lebensspanne immer gleich. Wenn man in klarer Nacht nach oben schaut, dann lächeln sie einem zu, egal wie es einem geht. Für mich ist der Nachthimmel ein Fixpunkt im Leben, und wenn sich alles andere im Wandel befindet (Job, Familie, Wohnort, Freunde, Partner), bleiben sie doch immer da. Außerdem sind wir alle Sternenstaub – was regen wir uns eigentlich ständig über irgendwas auf?

Im Teenager-Alter wollte ich unbedingt irgendwann mal Astronomie studieren, und dann zum ersten Team gehören, das zum Mars fliegt. Leider mangelt es mir an Mathe-Talenten, die für dieses Studium notwendig wären, und schließlich durchkreuzte auch „das Leben“ meine Pläne, so dass nichts daraus wurde. Und trotzdem.. wenn ich Filme sehe wie Contact, Gravity und Interstellar, bin ich traurig, glücklich und neidisch zugleich ..

Insbesondere fasziniert mich an der Beschäftigung mit den Dingen außerhalb der Erde auch, dass wir so vieles noch nicht wissen. Sind wir wirklich allein (kann nicht sein..!)? Wo sind die anderen? Wann treffen wir sie? Wie ist unsere Stellung unter möglichen anderen Zivilisationen – sind wir dumme, naive Kinder? Können wir überhaupt begreifen, was da draußen vorgeht? Damit befasst sich mein übersetzter Text zum sogenannten Fermi-Paradoxon. Wir, die wir kaum einmal unseren Planeten verlassen haben und uns hier über all diese unendlich unwichtigen Dinge streiten..

» Beitrag über ein paar himmlische Phänomene, mit hübschen Fotos: Mein Gott, es ist alles voller Sterne!
» Beitrag: Das Fermi-Paradoxon: Es gibt so viele Sterne und Planeten, wo sind die anderen Zivilisationen?
» Beitrag: Wohin führt uns das Universum? Wie fühlt man sich, wenn es einfach .. aufhört?

Das Plejadium und die Astronomie

Der Astronomie hat diese Seite auch ihren Namen zu verdanken. Der Name Plejadium ist auf ein wunderschönes Sternbild namens Plejaden (oder auch „Siebengestirn“, Foto siehe oben) zurückzuführen. Dieses Sternbild ist meiner Meinung nach zusammen mit der Andromeda-Galaxie mit Abstand die schönste, auch mit bloßem Auge sichtbare Formation am Nachthimmel der nördlichen Hemisphäre, weswegen ich ihr diese Seite sozusagen widme.

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Die Himmelsscheibe von Nebra

Interessanter Fun Fact: Man vermutet, dass auf der Himmelsscheibe von Nebra (ungefähr 4000 Jahre alt), auch die Plejaden dargestellt sind. Schon damals hatten sie eben ein Auge für das Schöne :D

Bewundern kann man die Plejaden besonders gut im Winter, wenn das Sternbild Orion früher über dem südlichen Horizont aufgetaucht. Einfach gedanklich den „Gürtel des Orion“ ein gutes Stück nach rechts oben verlängern, dann trifft man automatisch auf das blasse Dreieck der Plejaden.

Geschichtsnerd

Ebenfalls in meiner Teenagerzeit begann ich mich für die Vergangenheit zu interessieren. Der Zeitfluss wischt Ereignisse beiseite, aber die Orte bleiben gleich. Wie kann es sein, dass es mal Kaiser, Könige und einen Hitler gab? Wieso erinnern sich meine Großeltern an den Krieg – wieso kann es zu Kriegen kommen? Wie kommen wir eigentlich hierher, von woher kommen Traditionen?

Manchmal kann man sich nur einfach kaputtlachen über gewisse historische Personen und Situationen, manchmal wird man nachdenklich oder kann kaum akzeptieren, dass bestimmte Dinge wirklich passiert sind. Ich liebe es, „alte Orte“ aufzusuchen, wie Ruinen oder alte Städte oder Plätze, und zu versuchen mir vorzustellen, wie es damals zu bestimmten Zeiten dort aussah, wer dort lebte, was diese Leute dachten und wie toll es wäre, nur einen kurzen Blick in diese Zeit werfen zu können.

Porta Maggiore
Meine Aqua Claudia (Porta Maggiore in Rom) im Hintergrund <3

Vom Hobby zum Studium und wieder zum Hobby

Ich habe erst viele Jahre verschwendet mit der falschen Ausbildung, dem falschen Job und falschen Entscheidungen, habe dann aber 2009 endlich das Richtige gemacht: Abitur nachgeholt und 2011 angefangen, Geschichte und Archäologie zu studieren.

Am meisten interessiere ich mich thematisch für römische Geschichte und Archäologie, insbesondere in den germanischen Provinzen. Auch die Zeit der Völkerwanderung hat es mir angetan: Eine Zeit des Umbruchs, in der die Römer und ihre Kultur langsam verdrängt wird und durch fränkische Königreiche ersetzt wird. Wir kommen langsam im Mittelalter an, wo im Prinzip der Grundstock unserer heutigen europäischen Identität liegt. In Mittelalterlicher Geschichte schrieb ich auch meine Masterarbeit – sie behandelt die Entwicklung von Straßen von der Römischen Zeit ins Mittelalter.

Im April 2016 habe ich als Master of Arts (M.A.) das Studium abgeschlossen. Danach konnte ich noch an verschiedenen Publikationsprojekten mitarbeiten:

  • 8 schwarz-weiß Karten für: Peltzer, Jörg: 1066. Der Kampf um Englands Krone,  München 2016
  • 13 farbige Kartierungen und Kartenillustrationen für: Andreas Hensen (Hrsg.): Große Welten – Kleine Welten. Ladenburg und der Lobdengau zwischen Antike und Mittelalter (Ladenburger Reihe zur Stadtgeschichte 2), Ladenburg 2017
  • Pape, Debora: Viele Wege führen nach Schönau. Die Transportverbindungen zwischen Heidelberg und dem Kloster Schönau, in: Heidelberg. Jahrbuch zur Geschichte der Stadt 2019, Heidelberg 2019 (erscheint im Dez. 2018)

Und, weil ich historische Straßen so mag, lade ich ab und zu neue Videos über meine Straßensuche im Wald hoch.

» Informationen zum Verlauf mittelalterlicher Straßen und Hohlwegen
» Aufwendige Video-Dokumentation: Wege in die Heidelberger Vergangenheit

Geschichte studieren – lohnt sich das?

Beruflich sieht es mit diesem Studium eher finster aus – zumindest, wenn man im Fach bleiben möchte. Im Grunde genommen bezahlt niemand etwas dafür, dass sich jemand mit der Geschichte befasst. Von daher war die Wahl des Faches ein Griff ins Klo, und wenn ich ein paar Zeilen weiter oben noch schreibe, dass es das richtige war, genau das zu tun – dann meine ich, dass das Geschichtsstudium viel dazu beiträgt, alles um einen herum zu verstehen.

Warum etwas ist, wie es ist, warum etwas traditionell eine hohe Bedeutung hat, woher bestimmte Rituale kommen. Von daher bin ich wirklich froh, diese beiden Fächer studiert zu haben. Die Welt wird sehr viel klarer :D Und auf Caesar-stabbing-Witze könnte ich niemals verzichten! :D

Es bleibt dennoch ein bitterer Beigeschmack, fünf Jahre in ein Studium investiert zu haben, sich dabei in immer mehr in die Thematik zu vertiefen, einen guten Abschluss zu machen und dann dem Fach wieder den Rücken zukehren zu müssen.

» Alle Beiträge zum Studium

Heidelberger Sachsenspiegel
Spaß aus dem Sachsenspiegel: „Trau dich nur, triffst eh nicht!“ [S. 49]

Wanderer

Allgemein reise ich gerne und schau mir andere Länder an. Am Pool gammeln wär aber nichts für mich, die schönsten Urlaube hatte ich eigentlich immer dann, wenn sie so angelegt sind, dass man irgendwie rumkommt, aber immer auf eigene Faust. Mit dem Wohnmobil, Auto oder auf Schusters Rappen, es war immer toll. Unterwegs sein macht einfach Spaß… Es fehlt noch ein Motorradurlaub, aber dazu brauchts erstmal das nötige Kleingeld für Lappen und Bike. -.-‚

»Meine Reiseberichte

Westen der USA
2004 mit dem Wohnmobil in den USA

Ehemalige Fliegerin

1999 begann ich mit dem Segelfliegen beim Flugsportverein Herrenberg. Dort habe ich eine schnelle Karriere hingelegt und konnte schon nach drei Monaten meinen ersten Alleinflug absolvieren. 2002 folgte dann der Flugschein. Seit 2004 bin ich aber leider nicht mehr aktiv.. Alleine in der Luft unterwegs, die Welt zu Füßen und nix als Windrauschen um einen rum .. Auch das würde ich gerne mal wieder machen. Man will so vieles ^^

Heute fliege ich immerhin gelegentlich meine Fotodrohne, auch damit kann man recht schöne Bilder und Videos machen – allerdings steht man dabei leider trotzdem mit beiden Beinen am Boden :-/

»Meine Seite über das Segelfliegen

Ich beim Einstieg in den Blanik, zusammen mit einem guten Freund
Ich beim Einstieg in den Blanik, zusammen mit einem guten Freund

Im Internet zu Hause – Plejadium!

Diese Seite, bzw. mein klassisches Plejadium, ist die Neuauflage meiner ersten Seite debbiegalaxy.de, die von März 2002 bis Juli 2006 online war und die noch einiges mehr an Privatinhalten geboten hat als das Plejadium. Mehr zur Entstehungsgeschichte meiner Webseiten im Artikel: Die Jubiläums-Chronik meiner Webseiten-Historie ^^

Neben meiner privaten Seite habe ich auch mehrere Seiten für andere zusammengebastelt, die aber teilweise schon nicht mehr online sind oder auch nur von mir selbst als Test- und Vorlagezwecke benutzt wurden. Davon gibt es mehr in der Galerie-Section zu sehen.

Plejadium-Sternenhintergrund
Mein selbstgemachter Sternenhintergrund mit den Plejaden rechts :D

Ravana, der Nick

Den Nick Ravana habe ich mir ca Anfang 2003 zur Anmeldung in einer RPG-Community im Internet zugelegt. Er stammt aus dem Weltraum-Raumschiff-Shooter „Freespace 2“, den ich ab 2000 mit längeren Pausen ziemlich lange gespielt hatte. Besonders eingeprägt hatte sich mir eine Mission, in der ich als Bomberpilot in einer überaus stressigen (und meiner Meinung nach unfairen ^^) Schlacht ein riesiges Alien-Schlachtschiff – die „S.D. Ravana“ – zerstören musste. Aus irgendwelchen Gründen wurden die Schlachtschiffe einfach nach Göttern benannt :D Die Zerstörung gelang mir erst nach unzähligen Anläufen und Monate nach dem ersten Versuch, und dabei hatte ich viel Gelegenheit, mir Respekt für dieses Pwnage-Schiff zu verschaffen. Der Name hatte mir dann auch ziemlich gut gefallen, und seit der Anmeldung bei besagter Community ist Ravana meine Internet-Idendität ^^

Freespace 2: Die Ravana
Freespace 2: Die Ravana

Weitere Nicknames

Vor 2003 war ich zwar auch schon viel im Internet unterwegs, hatte mir aber keinen festen Nick zugelegt. Nach einer Hexe aus der Highland-Saga über Schottland von Diana Gabaldon nannte ich mich zum Beispiel gern Geillis. Auch danach habe ich, vor allem wenn Ravana schon belegt und/oder nicht verfügbar war, andere Nicks angegeben. Die wichtigsten wären wohl Ripley (nur im MMORPG KalOnline, dort aber lange und zeitweilig auch mehr oder weniger bekannt; sowie auf LAN-Partys mit Ego-Shootern, dort ist Ravana irgendwie zu soft ^^) und seit spätestens 2009 setzt sich Lucyda immer mehr durch, dazu hier mehr: lucyda.de. Wenn ihr irgendwo in einem Spiel einen Magier seht, der Lucyda heißt, dann ist die Chance ziemlich groß, dass ich das bin :D

In jüngerer Zeit nenne ich mich aber auch gern Saga oder Dea, meist in Kombination mit verschiedenen Nachnamen, z.B. Dea Furiosa.

4 Comments

  1. Du bist eine echt interessante persönlichkeit, bin auf deine seite gestoßen als ich gucken wollte ob sich Tablets lohnen.
    Auf jeden Fall bin ich auch ein großer geschichtsfan, besonders alte Völker in Verbund der erschaffung von Pyramiden faszinieren mich sehr ganz oben mit dabei die Pyramiden von Gizeh, viele architektonischen Ähnlichkeiten sind in mauerwerken zu finden. Sei es erdbebensicher gebaut und solche Geschichten. Ausserdem finde ich die Osterinsel und stonehenge auch mega interessant, warum und noch besser wie haben sie Tonnen schwere Steine befördert und genau positioniert. Dann gibt es noch Tunnel die im Raum Bayern zu finden sind diese sind teilweise nicht zu durchqueren an einigen Gängen und sind Kilometer lang.
    Naja hast schon meinen hang zur mysterie gemerkt. Es ist eine gute Erfahrung nochmal zu lesen dass sich ein geschichtsstudium aus finanzieller Sicht nicht lohnt, zu der Einsicht kam ich schon vorher aber interessant es nochmal zu lesen. Ich selbst wollte bald Medieninformatik studieren und hoffentlich was im Bereich Videospiele machen.
    Cool dass du zockst aber du hättest Zelda und Co ruhig noch eine Chance geben sollen, bin selbst noch recht großer Nintendo Fan, kann dir die Nintendo Switch wärmstens ans Herz legen ebenfalls einer der besten Zelda Teile breath of the wild ist darauf zu finden ;) dennoch Strategie ist auch immer meins gewesen, Spiele wie Anno, stronghold crusader, eine total war, gar of empires usw.
    Aktuell auch wieder league of legends.
    Naja wünsche dir noch alles gute für die Zukunft.

    1. Ravana

      Hey Hakan, danke für deinen langen Kommentar :D Ja, alle diese Themen, die du erwähnst (Pyramiden, Osterinsel, Stonehenge) hab ich auch schon zu Tode analysiert (vor dem Studium, im Studium sind die Themen dann weniger „mythisch“ und viel banaler). Ist schon krass, was sie damals alles auf die Beine gestellt haben.. – und es hängt immer ein geheimnisvoller Hauch dran – der Fluch der Pharaonen, die genaue Ausrichtung auf die Sterne etc :-) Macht auf jeden Fall Spaß, sich damit zu beschäftigen – obwohl es am Ende meistens für alles logische Erklärungen gibt.
      Ja, die Switch hab ich tatsächlich :-) Und auch Breath of the Wild (hier mein Beitrag dazu: https://www.plejadium.de/zelda-breath-of-the-wild/) :D
      Auch die viel Erfolg beim Studium der Medieninformatik – mach danach ein schönes Spiel über die Rätsel der Osterinsel, ok? :D

  2. Dawscba

    Hallo Ravana,
    ich habe deine Website über deine beiden youtube Filme über Wege rund um Heidelberg gefunden. Deine historischen Themen und Zugangsweise sprechen mir aus der Seele! Wie einer deiner Kommentatoren sagte: dass es noch mehr so „Verrückte“ gibt, die sich über einen wiederentdeckten Weg oder geschichtsträchtige Orte freuen können…
    Seit etlichen Jahren suche ich die Fortsetzung der Römerstraße, die aus Osterburken kommend in Wiesenbach zunächst als schnurgerader Wall noch super gut zu erkennen ist und dann mitten im Wald kurz vor der römischen villa rustica endet. Biegt sie hier tatsächlich Richtung Gutshof zum Neckar ab (wie du im Film sagst: unwegsam weil Felsen bis zum Fluss) oder verläuft sie über Bammentaler Gemarkung (da wohne ich) über Gaiberg (Fundort des Sockels einer Jupitersäule) und dann durch den Heidelberger Stadtwald Richtung Römerbrücke in Heidelberg? Bis auf steinerne Überreste aus dem 30-jährigen Krieg im Hutzelwald bin ich noch nicht so recht fündig geworden.
    Zur Zeit bin ich in der Suche nicht mehr so aktiv, weil ein Fersensporn meine Beweglichkeit einschränkt und ich nach langer Elternzeit-Pause wieder voll in den Beruf eingestiegen bin.
    Ich würde mich freuen von dir zu hören – vielleicht hast du ja sogar schon eine Theorie?
    Liebe Grüße, Dascha
    Inzwischen bin ich

    1. Ravana

      Hey Dascha, vielen Dank für deinen sympathischen Kommentar! Ja, freut mich auch sehr, wenn sich Zuschauer/Leser auf meine Videos oder Homepage melden und sich dann auch noch so gut in der Gegend auskennen, das ist großartig!! :-) Forschungsmeinung zu der Römerstraße ist ja, soweit ich weiß, die Variante durch den Wald und über den Berg, unter anderem gerade wegen der Jupitergigantensäule – sowas stellt man nicht einfach ins Nichts.. Aber wie es dann weitergeht runter zur Brücke, das würde mich auch brennend interessieren.. Dazu kam auch glaube ich seit 50 Jahren nichts Neues mehr in der Literatur (oder ist mir entgangen..). Es ist auch zu merkwürdig, dass nie irgendwas gefunden wurde – die Straße müsste ja irgendwie befestigt sein (Römer ohne festen Untergrund? Igitt!), aber wo ist die Befestigung? In HD gibt es doch nun wirklich genug Forscher oder Hobbysucher.. Eigentlich müsste man das mal systematisch angehen. Was hast du denn Schönes aus dem 30jährigen Krieg aufgetrieben? :)
      Liebe Grüße zurück!
      Ravana

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