Brandon Q. Morris – The Hole

Aus dem All können uns unangenehme Dinge zufliegen. Zum Beispiel Asteroiden oder bösartige Außerirdische mit großen Laserwaffen. Hier mal was Neues, was zumindest ich so noch nicht gelesen habe: Ein Schwarzes Loch bedroht die Sonne (und damit uns). Wie wäre es, wenn die Sonne „gefressen“ wird und unser Lebenslicht verschwände? Und uns außerdem durch einen gigantischen Strahlenausstoß vorher tötete? Das steht den Menschen auf der Erde in „The Hole“ bevor.

Frank Schätzing – Der Schwarm

Im Wissenschafts-Thriller „Der Schwarm“ entführt uns Frank Schätzing in die Tiefen der Meere, die der Mensch kaum kennt. Nachdem sich an den Küsten merkwürdige Ereignisse häufen, stellt sich heraus, tief im lichtlosen Wasser Dinge vorgehen, die sich der Mensch nicht einmal vorstellen kann. In diesem Buch kommen irre Zutaten aus Katastrophen-, Horror- und Science-Fiction-Geschichten zusammen, gewürzt mit einer ordentlichen Portion Wissen über die Ozeane!

Phillip P. Peterson – Transport

Findet man ein Gerät, das man nicht kennt, dann drückt man so lange auf Tasten herum, bis irgendwas passiert. So auch in Transport. Nur dass es hier keine Spülmaschine oder ein Videorecorder ist, sondern ein Transportportal für interstellare Reisen. Eine Bedienungsanleitung liegt leider nicht bei, deswegen sterben Menschen gelegentlich bei der Anwendung. Es müssen also „Freiwillige“ her, die so lange herumtesten, bis jemand herausfindet, wie man den Transporter nun sicher benutzen kann.

Brandon Q. Morris – Enceladus

Warum muss man zur Suche nach außerirdischem Leben in der moderneren Science Fiction den Blick immer auf fremde Sterne richten? Man kann doch auch in unserem eigenen Sonnensystem danach suchen. Das dachte sich auch Brandon Q. Morris, der sich die Frage stellt: Was könnten wir auf dem Grund des tiefen Ozeans des Saturnmonds Enceladus Interessantes finden?

Stanisław Lem – Fiasko

Die Menschheit befindet sich in „Fiasko“ auf großer Mission: Mit dem beinahe auf Lichtgeschwindigkeit fliegenden Raumschiff EURYDIKE fliegen die Astronauten zu einem weit entfernten Stern, in dessen System man eine entstehende Zivilisation vermutet. Ziel der Mission ist es, einen Kontakt herzustellen, um endlich nicht mehr allein im All zu sein.

Marc Elsberg – BLACKOUT

In Blackout fällt mitten im Winter in ganz Europa der Strom aus. Und zwar lange. Das Buch zeigt, wie sehr die Menschheit heute auf eine funktionierende Stromversorgung angewiesen ist. Und wie leicht es im Grunde ist, die Strominfrastruktur massiv zu stören. Herzlichen Dank an meinen lieben Freund Texx, der mich an einem weinseligen Abend auf das spannende Buch BLACKOUT gebracht hat!

Andreas Brandhorst – Das Schiff

Mehrere tausend Jahre in der Zukunft treffen die Menschen auf eine außerirdische Spezies, die alles andere als zimperlich ist. Wir bekommen interessante Einblicke in eine zugleich utopische und dystopische Zukunft. Endlich wieder astreine Science-Fiction! Habe das Buch vor einer Woche gekauft und heute beendet.

Isaac Asimov & Robert Silverberg – Einbruch der Nacht

Diese Geschichte spielt auf einer Art Parallelwelt mit einer ganz ähnlichen Gesellschaft wie unserer. Der einzige Unterschied: Auf diesem Planeten wird es durch eine interessante Sonnenkonstellation niemals dunkel. Die Bewohner haben daher panische Angst vor der Dunkelheit, die sie eigentlich auch gar nicht kennen. Alle paar Jahrtausende scheint allerdings keine Sonne – Chaos bricht aus. Ein interessantes Gedankenexperiment á la „Was wäre wenn“!

Stanisław Lem – Pilot Pirx

Eine Sammlung von recht langen Kurzgeschichten um den Weltraumpiloten Pirx und seine Abenteuer. Wir bekommen Einblicke in typische Situationen, in denen mehrere Zufälle zusammenkommen und unwahrscheinliche Dinge passieren. Durchgedrehte, um sich schießende Roboter, wilde Verfolgungsjagden durch den Weltraum und fatal fehlerhafte Programmierungen – Dinge solcher Art. Dieses Buch gehört, genau wie Der Unbesiegbare von Lem, zu den frühesten richtigen Büchern, die ich im Teenageralter gelesen habe. Daran ist mein Vater schuld, der die Lem-Bücher im Regal stehen hatte und meinte, ich solle sie doch mal lesen :D

Phillip P. Peterson – Paradox

Flüge an den Rand des Sonnensystems sind endlich möglich. Eine Crew soll jenseits der Pluto-Umlaufbahn herausfinden, warum sich irdische Sonden hier nicht mehr melden und zu verschwinden scheinen. Diese Story streift die Frage, warum wir niemals Zeichen einer außerirdischen Zivilisation bemerkt haben. Toller Sci-Fi-Tech-Roman!

Ted Nield – Superkontinent

Hinter dem etwas reißerischen Titel steckt ein sehr interessantes Sachbuch, das sich mit der geologischen Geschichte der Erde auseinandersetzt. Nicht mit der menschlichen Geschichte, sondern mit der geologischen Geschichte, deren Zeitrechnung eher hunderte Millionen Jahre umfasst. Es geht um Kontinentalverschiebungen und darum, wie jung die Menschheit eigentlich ist.

Andy Weir – Der Marsianer

Gestrandet auf dem Mars – ganz allein! Dumm gelaufen, mag man da sagen. Genau das passiert dem Astronauten Mark Watney. Es gibt keinen Sauerstoff, es ist eiskalt, es gibt nicht genug zu essen. Weil der Mars ausgesprochen lebensfeindlich ist, muss er sich in dieser Robinson Crusoe-Geschichte einiges einfallen lassen, um nicht schnell zu sterben.