Marc-Uwe Kling – QualityLand

Dieses Buch, das 2017 in den Bestsellerlisten landete, ist kein Roman im eigentlichen Sinne, sondern mehr eine dystopische Vision in humoristischen, überspitzten Worten. Wer die hervorragende Serie Black Mirror kennt, der wird sich in QualityLand wohlfühlen! QualityLand wird übrigens trotz (oder gerade wegen?) seiner eher rudimentären Handlung von HBO als Serie umgesetzt. HBO, das sind die, denen wir Game of Thrones und Rome verdanken, also nicht irgendein Hinterhofstudio! Ich bin schon sehr gespannt auf die Serie :D Die Handlung Es war einmal ein westliches Land, das seinen alten Namen ablegte und sich in QualityLand umbenannte. Denn das wichtigste, was zählt, ist Qualität. Was „Qualität“ aber ist, das definieren die hemmungslos wuchernden Großkonzerne: Qualität ist beispielsweise, mehr über die Menschen zu wissen als sie selbst und sie so mit exakt auf sie zugeschnittenen Produkten und Content zu füttern. Ganz egal, ob beim Versandhändler, in den Nachrichten oder gar im Wahlkampf. Der …

Frank Schätzing – Der Schwarm

Im Wissenschafts-Thriller „Der Schwarm“ entführt uns Frank Schätzing in die Tiefen der Meere, die der Mensch kaum kennt. Nachdem sich an den Küsten merkwürdige Ereignisse häufen, stellt sich heraus, tief im lichtlosen Wasser Dinge vorgehen, die sich der Mensch nicht einmal vorstellen kann. In diesem Buch kommen irre Zutaten aus Katastrophen-, Horror- und Science-Fiction-Geschichten zusammen, gewürzt mit einer ordentlichen Portion Wissen über die Ozeane!

Alan Moore / David Lloyd – V wie Vendetta

Was wäre, wenn es einen atomaren Weltkrieg gäbe und sich aus den Ruinen ein faschistisches Regime bildete? Wie würde das aussehen, wer würde das System bekämpfen? Und viel wichtiger: Heiligt der Zweck die Mittel? Das ist die zentrale Frage, die die Graphic Novelle “V wie Vendetta” von Altmeister Alan Moore (Watchmen, Batman: The Killing Joke, From Hell, Liga der außergewöhnlichen Gentlemen) und David Llyod (Sláine, John Constantine, Hellblazer) stellt.

Phillip P. Peterson – Transport

Findet man ein Gerät, das man nicht kennt, dann drückt man so lange auf Tasten herum, bis irgendwas passiert. So auch in Transport. Nur dass es hier keine Spülmaschine oder ein Videorecorder ist, sondern ein Transportportal für interstellare Reisen. Eine Bedienungsanleitung liegt leider nicht bei, deswegen sterben Menschen gelegentlich bei der Anwendung. Es müssen also „Freiwillige“ her, die so lange herumtesten, bis jemand herausfindet, wie man den Transporter nun sicher benutzen kann.

Brandon Q. Morris – Enceladus

Warum muss man zur Suche nach außerirdischem Leben in der moderneren Science Fiction den Blick immer auf fremde Sterne richten? Man kann doch auch in unserem eigenen Sonnensystem danach suchen. Das dachte sich auch Brandon Q. Morris, der sich die Frage stellt: Was könnten wir auf dem Grund des tiefen Ozeans des Saturnmonds Enceladus Interessantes finden?

Stephen King – Der Dunkle Turm

Das Dunkle-Turm-Universum ist Stephen Kings wichtigstes Werk – so sagt er es selbst. In zahlreichen seiner Bücher nimmt er Bezug zu dieser Geschichte, um die sich bei ihm tatsächlich alles dreht. Ich habe um 2000 das erste Buch gelesen, aber, warum auch immer, niemals eine Rezension über „Der Dunkle Turm“ geschrieben. Das habe ich nun endlich nachgeholt. Nachfolgend gibt es eine Buchkritik zu der Buchreihe „Der Dunkle Turm“ von Stephen King.

Andreas Brandhorst – Das Schiff

Mehrere tausend Jahre in der Zukunft treffen die Menschen auf eine außerirdische Spezies, die alles andere als zimperlich ist. Wir bekommen interessante Einblicke in eine zugleich utopische und dystopische Zukunft. Endlich wieder astreine Science-Fiction! Habe das Buch vor einer Woche gekauft und heute beendet.

Stanisław Lem – Pilot Pirx

Eine Sammlung von recht langen Kurzgeschichten um den Weltraumpiloten Pirx und seine Abenteuer. Wir bekommen Einblicke in typische Situationen, in denen mehrere Zufälle zusammenkommen und unwahrscheinliche Dinge passieren. Durchgedrehte, um sich schießende Roboter, wilde Verfolgungsjagden durch den Weltraum und fatal fehlerhafte Programmierungen – Dinge solcher Art. Dieses Buch gehört, genau wie Der Unbesiegbare von Lem, zu den frühesten richtigen Büchern, die ich im Teenageralter gelesen habe. Daran ist mein Vater schuld, der die Lem-Bücher im Regal stehen hatte und meinte, ich solle sie doch mal lesen :D

Ernest Cline – Ready Player One

Juhu, ein Buch über Virtual Reality! In dieser Geschichte findet ein Großteil des Lebens in einer Online-Welt statt. Der Entwickler dieses Spiels hat innerhalb der virtuellen Welt einen riesigen Schatz versteckt. Jeder Mensch ist täglich mehrere Stunden dort online, weil das richtige Leben keine wirkliche Alternative zu bieten hat. Und Scharen von Schatzsuchern versuchen, den legendären Reichtum des Entwicklers zu finden.

Andy Weir – Der Marsianer

Gestrandet auf dem Mars – ganz allein! Dumm gelaufen, mag man da sagen. Genau das passiert dem Astronauten Mark Watney. Es gibt keinen Sauerstoff, es ist eiskalt, es gibt nicht genug zu essen. Weil der Mars ausgesprochen lebensfeindlich ist, muss er sich in dieser Robinson Crusoe-Geschichte einiges einfallen lassen, um nicht schnell zu sterben.

Rebecca Gablé – Das Lächeln der Fortuna

In der Mitte des 14. Jahrhunderts in England: Ein Earl wird wegen Verrats hingerichtet und seine Ländereien eingezogen. Der Sohn des früheren Earls steht auf einmal mittellos da und weiß nicht, wohin er sich wenden soll. Er beginnt ein neues Leben als Stallknecht – doch wie sollte es anders sein bei Gablé? Natürlich kommt er auch wieder in Kontakt mit der großen Politik in England ^^

Bernhard Hennen – Die Elfen

„Die Elfen“ ist ein richtig guter Fantasy-Roman mit Menschen, Elfen, Abenteuern, Liebe und Krieg. Wer keine Elfen im Sinne von Tolkiens Elben mag, der freut sich, dass das Buch aus der Sicht des derben Menschen Mandred geschrieben ist, der auch nicht besonders gut auf die zarten, langlebigen Elfen zu sprechen ist. Wer Elfen mag – wie ich, der kommt in diesem Buch nicht zu kurz ^^