Die Frage nach der Zeit, dem Spaß und dem ganzen Rest

Seit letzter Woche Montag feiere ich meinen Resturlaub ab. Urlaub bedeutet freie Zeit, sollte man meinen. Zeit, um Dinge zu machen, die ich schon länger machen wollte. Neues ausprobieren, sich vielleicht mal daran versuchen, eine Geschichte zu schreiben, mal den Wassermalfarbkasten rauszukramen, irgendeine neue 3D-Rekonstruktion beginnen. Aber weit gefehlt, was für eine naive Annahme! Mir scheint gerade, ich hätte noch weniger Zeit als vor dem Urlaub. Wie kann das allein rein rechnerisch sein? :D In diesem Beitrag geht es um Produktivität, um Stress, den man sich selbst macht, und letztendlich natürlich um Zeit.

Regine Rompa – Unser Hof in der Bretagne

In diesem Buch berichtet Autorin Regine Rompa davon, wie ihr auf einmal ihr ganzes Leben zu viel wurde. Sie und ihr Partner Anton kündigten von heute auf morgen ihre Jobs und verkauften ihre Wohnung in Berlin. Ein gewagter, sehr radikaler Schritt – ohne Plan B. Wie geht es nun weiter? Das können wir in diesem anschaulich geschriebenen Buch lesen :D

Klimawandel, Klimakrise, Klimakatastrophe – Apokalypse?

Kürzlich las ich einen guten Artikel darüber, warum Menschen die aktuelle Klimakatastrophe nicht so ernst nehmen, obwohl sie wirklich ernst ist. Sie trägt einfach nicht die Züge einer Apokalypse, die wir aus dem Kino kennen. Den Artikel habe ich zum Anlass genommen, mal meine eigenen Gedanken zum Thema Klimakatastrophe zu formulieren.

Wie im gekippten Fenster eine Katze ums Leben kam

Kürzlich versuchte die Katze eines Freundes sich durch ein gekipptes Fenster zu schlängeln. Sie blieb stecken und die Geschichte nahm kein gutes Ende. Es war schrecklich traurig :-( Aber immerhin führte das dazu, dass ich mein eigenes Verhalten überdenken konnte und eine Lektion in Sachen Überheblichkeit lernte.

[Fermi-Paradoxon] Sind wir vielleicht doch allein in der Milchstraße?

Es ist mal wieder Zeit, über das Fermi-Paradoxon zu sprechen! Vor zwei Wochen erschien die Arbeit „Dissolving the Fermi Paradox“ (Auflösung des Fermi-Paradoxons) von Wissenschaftlern der Oxford University. Das Ergebnis ist: Sie schätzen die Wahrscheinlichkeit hoch ein, dass die Menschheit in unserer Galaxie möglicherweise die einzige höher entwickelte Zivilisation ist.

Das Auto ist weg, es lebe das Auto!

Traurige und gute Nachrichten! Mein Skoda, 9 Jahre lang treuer Begleiter (habe hier schon eine melancholische Ode an den Skoda geschrieben), ist jetzt weg. Er hatte nur noch TÜV bis Juni und mit Unfallschaden (Motorhaube, Kotflügel, mindestens ein neuer Scheinwerfer), kaputter Servolenkung und mindestens zwei neuen Reifen wäre neuer TÜV sehr kostspielig geworden – und das sind nur die Schäden, die TÜV-relevant sind, weitere Macken kamen noch hinzu. Letzten Freitag haben wir uns ein anderes Auto angeschaut und nach einer Probefahrt sowie einem knappen Werkstattcheck habe ich es gleich gekauft, für 650 € + meinen Skoda. Heute haben wir das neue alte Auto geholt und zugelassen.

Alea iacta est – Stunde Null

Habe vorher die Masterarbeit zum Druck gebracht, am Montag hole ich sie ab und bringe sie zu den Gutachtern. Bin also fertig. Habe bis zu letzt noch am Titel der Masterarbeit justiert, er lautet jetzt: Der Wandel der Trassierung und die Nutzung von Landverkehrswegen am Beispiel des Heidelberger Raums. Mehr über den Inhalt der Arbeit gibt es in Fun with Maps, wo ich immer mal wieder geschrieben und gezeigt habe, was ich so mache und in deren Rahmen meist auch meine Hohlweg-Exkursionen entstanden sind :D

Leben wir in einer Simulation?

Wenn es um das Universum geht, dann könnten die verrücktesten Konzepte auf einmal Sinn ergeben. Das Universum ist so riesig, dass einfach alles möglich ist – und verschiedene namhafte Wissenschaftler sehen eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass wir alle eigentlich gar nicht real sind, sondern wir uns lediglich in einer gigantischen Simulation befinden. Das würde z.B. erklären, warum wir bislang keine Anzeichen von außerirdischen Zivilisationen entdeckt haben – sie wären in einer Simulation einfach nicht vorgesehen. In diesem Beitrag gehen wir der Simulationstheorie auf den Grund.

Die Faszination der Postapokalypse

Literatur, Filme, Spiele und was immer sonst noch, die sich mit irgendeiner Art von Apokalypse beschäftigen, sind Legion. Der Mensch ist gut darin, sich Apokalypsen auszudenken :D Angeregt durch The Division und einen Trailer zu den dort agierenden postapokalyptischen Fraktionen (siehe unten) bin ich gedanklich wieder schön auf das Thema Postapokalypse eingestellt. Was passiert mit dem Menschen, wenn staatliche Ordnungen wegfallen? Eine Frage, mit der sich auch Staatstheoretiker beschäftigt haben. In aller (fast schon sträflichen) Kürze gibt es unten zwei Gedanken aus dem 17. Jahrhundert.

„Komm‘ auf die dunkle Seite der Macht!“

Ein Beitrag zur Nerdkultur, mit Bildern, Lichtschwertkampf gegen Kater und, um wieder ein wenig Ernst in die Sache zu bringen, die moralisch angehauchte Frage „Warum eigentlich Sith? Bist du krank in der Birne?! Es geht um Star Wars und den dort thematisierten ewigen Kampf des Guten gegen das Böse. Das Böse wird verkörpert von den Sith, die gerne die Macht anwenden („sie umgibt uns, sie durchdringt uns, sie ist überall!“), um zugleich immer mächtiger zu werden. Aber was bedeutet denn überhaupt eigentlich „gut“ und „böse“? Wie kann jemand denn willentlich „böse“ sein?