Thariot – Solarian-Saga

Endlich wieder eine schön geschriebene Science-Fiction-Saga, an der wir mit sechs Bänden wirklich eine ganze Weile lang Spaß haben! Die Erde liegt, Klimawandel sei Dank, in den letzten Zügen. Nur die Reichen können sich unter schützenden Kuppeln über den Großstädten noch effektiv vor der Sonne schützen. Deswegen fließen riesige Geldmittel in ein Projekt zur Kolonisierung eines erdähnlichen Planeten um den Stern Proxima Centauri. Allerdings verläuft die Besiedlung nicht so, wie gewünscht oder erwartet – und es werden Ereignisse in Gang gesetzt, die immer weiter eskalieren.

Der Hauptmann – Die tödliche Macht einer Uniform

Kurz vor Ende des Krieges findet ein junger Gefreiter auf der Flucht in einem verlassenen Auto die komplette Uniform eines Hauptmanns. Was für ein Glücksfall für Willi Herold – den es tatsächlich gab und dessen Geschichte der Film hier ganz in schwarz-weiß erzählt wird. Endlich warme Klamotten und Ersatz für seine löchrigen Stiefel, freut sich Herold. Spaßeshalber setzt er auch die Mütze auf und stolziert ein wenig herum. Aus dem völlig verdreckten und abgerissenen Frontsoldaten, der Bauern schon die Hühnereier aus dem Stall gestohlen hat, wird ein Respekt einflößender Hauptmann, der aussieht, als sei er geradewegs von der Offiziersschule gekommen. Bevor Herold sich entschließt, was er mit seinem neuen Look anstellen wird, kommt ein anderer Gefreiter heran und bittet, sich dem Kommando des vermeintlichen Hauptmanns unterstellen zu dürfen. Und so wird der 19jährige Gefreite Herold, mutmaßlicher Deserteur und Plünderer, zum zackigen Hauptmann hinter den Frontlinien mit Sonderauftrag „von ganz oben“.

[Kino] Mortal Engines – Raubstädte auf Rädern

Endlich mal was Anderes im Kino! Mortal Engines – Krieg der Städte erfreut Freunde von Steam Punk-Settings mit Bildern von riesigen Städten auf Rädern, die in einer postapokalyptischen Welt Jagd auf kleinere Städte machen. Atemberaubende Ausblicke und Kamerafahrten sind dabei garantiert. Dafür schwächelt die Story. Trotzdem – wer jetzt um die Jahreswende Lust auf einen Film hat, der dich in eine andere Welt versetzt, der sollte Mortal Engines – trotz des etwas marterialistischen Namens – in Erwägung ziehen :D

1943 Berlin Blitz – VR-Zeitreise in den Bombenkrieg

Du befindest dich in einem Flugzeug, das über den Kanal nach Deutschland fliegt. Es ist Nacht und vor dir zerschneiden die Kegel von Suchscheinwerfern den dunklen Himmel, sie suchen nach Flugzeugen wie deinem, um sie abzuschießen. Überall um den Flieger herum siehst du, wie Geschosse nach oben schnellen und explodieren. Du schaust nach vorne, in den kurzen Lichtblitzen kannst du die Schemen anderer Bomber vor und neben euch erkennen. Die Virtual Reality-Anwendung 1943 Berlin Blitz vermittelt dir ein Gefühl dafür, wie sich die Nachteinsätze für die Bomberbesatzungen der britischen Royal Air Force angefühlt haben.

Ernest Cline – Armada

Wer in Online-Spielen in der allerersten Liga mitspielen will, der muss dafür viel Zeit investieren. Zeit, die man auch als Training betrachten könnte. Was wäre, wenn du nun statt eines virtuellen Raumschiffes ein richtiges Raumschiff steuern würdest und damit Jagd machst auf außerirdische Invasoren? Vom Zocker-Kellerkind zum Verteidiger der Menschheit – das wäre doch was, oder? Und genau das serviert uns Ernest Cline in Armada.

Traudl Kupfer – Leben in Trümmern

Tag und Nacht wird deine Heimatstadt bombardiert, Gebäude, die du dein Leben lang schon kanntest, gehen in Flammen auf und brechen in sich zusammen – Nachbarn und Bekannte sterben. Nachts ist an Schlaf oft nicht zu denken, da man sowieso womöglich wieder den Bunker aufsuchen muss. Das war Anfang 1945. Im Laufe des Jahres kommen stattdessen Hunger und Kälte auf.

Wettlauf nach Berlin und die Schlacht um die Seelower Höhen 1945

Nach den unglaublichen Erfolgen der deutschen Armee in den ersten Kriegsjahren des 2. Weltkriegs hatte sich das Blatt ab 1942 langsam, aber sicher gewendet. 1944 gelang den (West-)Alliierten die Landung in der Normandie, von wo aus sie das Deutsche Reich nun von Westen bedrängten. Im Winter 1944/45 war der Krieg eigentlich schon längst verloren. Hitler hoffte dennoch auf ein Wunder, zB., dass sich die Alliierten gegenseitig an den Kragen gehen, und ließ die Wehrmacht alle Stellungen verbissen verteidigen. Hier geht es um die letzte große Schlacht des 2. Weltkriegs vor der Einnahme Berlins: Die Schlacht um die Seelower Höhen.

Küstrin: Das „Pompeji an der Oder“

In Deutschland sind verlassene Städte selten. Ruinen haben wir zuhauf, aber ganze Städte wurden, auch bei größten Zerstörungen, in der Regel wieder neu aufgebaut. Küstrin liegt nicht direkt in Deutschland, sondern auf der Ostseite der Oder, also gerade so in Polen. Die Stadt wurde während des 2. Weltkriegs nahezu vollständig zerstört und nach dem Krieg nicht neu besiedelt. Letzten Mittwoch schauten wir uns das Trümmerfeld der „Altstadt“ von Küstrin an.

Review: Dunkirk | Kriegsfilm zur Schlacht von Dünkirchen 1940

Mit Dunkirk behandelt das neueste cineastische Werk von Christopher Nolan ein „Schlachtfeld“ des 2. Weltkriegs. Statt allerdings fiktive Schicksale in die dokumentarfilmische Chronologie der Ereignisse einzuflechten, wie man das etwa aus Steven Spielbergs „Der Soldat James Ryan“ kennt, geht Nolan etwas anders an den Stoff heran.

Andreas Brandhorst – Das Schiff

Mehrere tausend Jahre in der Zukunft treffen die Menschen auf eine außerirdische Spezies, die alles andere als zimperlich ist. Wir bekommen interessante Einblicke in eine zugleich utopische und dystopische Zukunft. Endlich wieder astreine Science-Fiction! Habe das Buch vor einer Woche gekauft und heute beendet.

Film: Edge of tomorrow – Live, die, repeat

Ein weiterer Film des letzten Jahres, der mir richtig gut gefallen hat! Ich habe mir sogar die Blu-Ray gekauft. Zuletzt haben wir ihn vor zwei Wochen bei Bommel geschaut und die Eindrücke sind daher noch recht frisch. Es geht um eine außerirdische Invasion auf die Erde und den Versuch der Menschen, den Planeten zu retten. Einer davon erlebt allerdings den gleichen, wirklich unerfreulichen Tag immer und immer wieder.

Erich Maria Remarque – Im Westen nichts Neues

Ein literarischer Klassiker. Dieses Anti-Kriegsbuch berichtet aus der Ich-Perspektive von einem jungen Soldaten im ersten Weltkrieg, der an der Westfront in Frankreich eingesetzt ist. In diesem schwer umkämpften Gebiet bewegt sich über zwei Jahre fast nichts und ganze Generationen von Soldaten werden verheizt. Das Buch berichtet von Angst und Abstumpfung durch schreckliche Erlebnisse an der Front.

Rebecca Gablé – Der König der purpurnen Stadt

England im 14. Jahrhundert: Der Waise Jonah lebt als Tuchhändler-Lehrling bei seinem Cousin in London. Dieses Buch berichtet aus dem Leben des stillen, aber sehr kompetenten Jonah – und es geht um mehr als nur um das Verkaufen von Tuch. Mit Glück und Verstand kommt Jonah sogar bis in königliche Hofkreise.