Ernest Cline – Armada

Wer in Online-Spielen in der allerersten Liga mitspielen will, der muss dafür viel Zeit investieren. Zeit, die man auch als Training betrachten könnte. Was wäre, wenn du nun statt eines virtuellen Raumschiffes ein richtiges Raumschiff steuern würdest und damit Jagd machst auf außerirdische Invasoren? Vom Zocker-Kellerkind zum Verteidiger der Menschheit – das wäre doch was, oder? Und genau das serviert uns Ernest Cline in Armada.

Traudl Kupfer – Leben in Trümmern

Tag und Nacht wird deine Heimatstadt bombardiert, Gebäude, die du dein Leben lang schon kanntest, gehen in Flammen auf und brechen in sich zusammen – Nachbarn und Bekannte sterben. Nachts ist an Schlaf oft nicht zu denken, da man sowieso womöglich wieder den Bunker aufsuchen muss. Das war Anfang 1945. Im Laufe des Jahres kommen stattdessen Hunger und Kälte auf.

Wettlauf nach Berlin und die Schlacht um die Seelower Höhen 1945

Nach den unglaublichen Erfolgen der deutschen Armee in den ersten Kriegsjahren des 2. Weltkriegs hatte sich das Blatt ab 1942 langsam, aber sicher gewendet. 1944 gelang den (West-)Alliierten die Landung in der Normandie, von wo aus sie das Deutsche Reich nun von Westen bedrängten. Im Winter 1944/45 war der Krieg eigentlich schon längst verloren. Hitler hoffte dennoch auf ein Wunder, zB., dass sich die Alliierten gegenseitig an den Kragen gehen, und ließ die Wehrmacht alle Stellungen verbissen verteidigen. Hier geht es um die letzte große Schlacht des 2. Weltkriegs vor der Einnahme Berlins: Die Schlacht um die Seelower Höhen.

Küstrin: Das „Pompeji an der Oder“

In Deutschland sind verlassene Städte selten. Ruinen haben wir zuhauf, aber ganze Städte wurden, auch bei größten Zerstörungen, in der Regel wieder neu aufgebaut. Küstrin liegt nicht direkt in Deutschland, sondern auf der Ostseite der Oder, also gerade so in Polen. Die Stadt wurde während des 2. Weltkriegs nahezu vollständig zerstört und nach dem Krieg nicht neu besiedelt. Letzten Mittwoch schauten wir uns das Trümmerfeld der „Altstadt“ von Küstrin an.

Review: Dunkirk | Kriegsfilm zur Schlacht von Dünkirchen 1940

Mit Dunkirk behandelt das neueste cineastische Werk von Christopher Nolan ein „Schlachtfeld“ des 2. Weltkriegs. Statt allerdings fiktive Schicksale in die dokumentarfilmische Chronologie der Ereignisse einzuflechten, wie man das etwa aus Steven Spielbergs „Der Soldat James Ryan“ kennt, geht Nolan etwas anders an den Stoff heran.

Andreas Brandhorst – Das Schiff

Mehrere tausend Jahre in der Zukunft treffen die Menschen auf eine außerirdische Spezies, die alles andere als zimperlich ist. Wir bekommen interessante Einblicke in eine zugleich utopische und dystopische Zukunft. Endlich wieder astreine Science-Fiction! Habe das Buch vor einer Woche gekauft und heute beendet.

Erich Maria Remarque – Im Westen nichts Neues

Ein literarischer Klassiker. Dieses Anti-Kriegsbuch berichtet aus der Ich-Perspektive von einem jungen Soldaten im ersten Weltkrieg, der an der Westfront in Frankreich eingesetzt ist. In diesem schwer umkämpften Gebiet bewegt sich über zwei Jahre fast nichts und ganze Generationen von Soldaten werden verheizt. Das Buch berichtet von Angst und Abstumpfung durch schreckliche Erlebnisse an der Front.

Rebecca Gablé – Der König der purpurnen Stadt

England im 14. Jahrhundert: Der Waise Jonah lebt als Tuchhändler-Lehrling bei seinem Cousin in London. Dieses Buch berichtet aus dem Leben des stillen, aber sehr kompetenten Jonah – und es geht um mehr als nur um das Verkaufen von Tuch. Mit Glück und Verstand kommt Jonah sogar bis in königliche Hofkreise.

George R. R. Martin – Das Lied von Eis und Feuer

Das Lied von Eis und Feuer ist die Buchgrundlage zu einer der erfolgreichsten Serien überhaupt: Game of Thrones. Bislang (5.09.2012) gibt es 10 Bände der deutschen Übersetzung, die ich alle gelesen habe. Das englische Original hat nur 5 Bücher, die dafür irgendwie wohl doppelt so dick und halb so teuer sind … >_> Jedenfalls warten sowohl englische als auch deutsche Leser auf eine Fortsetzung. Selbstverständlich hat der letzte Band mit einem Cliffhanger aufgehört. Im Gegensatz zur auch von mir vorgestellten Foundation-Reihe (Science-Fiction) kann man hier die Bände nicht einzeln behandeln, da sie alle direkt aufeinander basieren und es wenig empfehlenswert ist, einfach so mittendrin mit dem Lesen anzufangen. Aus diesem Grund stelle ich hier die Geschichte in ihrer Gänze vor, und keine Sorge: Spoiler gibt es nicht :D

Margaret George – Helena genannt die Schöne

„Helena, genannt die Schöne“ ist der 3. oder 4. Roman, den ich zum Thema Trojanischer Krieg (überliefert als Homers Ilias) gelesen habe und es ist immer wieder interessant, wie die Personen – die ja immer gleich sind – in allen Büchern unterschiedlich dargestellt werden. Homers Ilias ist eine der ältesten Geschichten der Menschheit und stammt aus der Zeit Jahrhunderte vor Christi Geburt. Es geht um Helena, die Königin von Sparta, die mit einem jungen Prinzen in dessen Heimatstadt Troja flieht und damit einen Krieg zwischen Griechen und Trojanern auslöst.

J. R. R. Tolkien – Das Silmarillion

Wenn Der Herr der Ringe ein weltberühmtes Fantasy-Epos ist, dann liefert das Silmarillion den soliden Hintergrund für die Ereignisse. Wer das Silmarillion liest, erkennt, dass die Ereignisse in Der Herr der Ringe nur eine kleine Episode in der gesamten, Jahrtausende andauernde Geschichte Mittelerdes ist. Für Fans ist dieses Buch ein Muss! Aber seid gewarnt: Es ist nicht ganz einfach zu lesen… Viele Personen, viele Schauplätze und viele Ereignisse.

Hans Graf von Lehndorff – Ostpreußisches Tagebuch

Ostpreußen am Ende des 2. Weltkriegs – in der Ferne hört man schon die Artillerie und eine Unruhe macht sich breit. Was, wenn die Russen kommen? Es ist kein Spoiler, wenn ich sage, dass die Russen wirklich kamen. Dieses Buch schildert die Ankunft der Russen, das Ende des Krieges und die Monate danach aus Sicht des Autors, der dabei gewesen ist. Es ist im Grunde in Tagebuchform geschrieben und schockiert durch den Gewaltausbruch, den die Menschen während des Krieges erlebt haben..