Halt mal die Luft an, Dominik! – Über die dunkle Seite von Anno 1800

Dieser Beitrag ist eine Antwort auf einen Artikel bei Vice, in dem der Autor versucht, wissenschaftlich zu untermauern, wie unhistorisch das Spiel Anno 1800 ist. Dafür lässt er lang und breit eine Ernährungsexpertin erklären, warum die Ernährung im Spiel unrealistisch ist. Ach komm, im Ernst?

„Das musst du gesehen haben!“ – Von Geheimtipps und Massentourismus

Ach, es sieht so schön aus auf den Fotos! Kleine Hütten drängen sich unter einem romantischen Eisenbahnviadukt eng aneinander. Die Bäume sind mit Schnee bepudert, am Boden und natürlich auf den Dächern der gemütlich beleuchteten Hütten liegt eine flauschige Neuschneedecke. Bunte Lichter erhellen den weißen Wald drumherum. Ja, die Fotos vom Weihnachtsmarkt in der Ravennaschlucht im Hochschwarzwald machen viel her. So ein niedliches Kleinod, mal was anderes! – Und deswegen ist es dort so voll, dass man sich fühlt wie der Hering in der Dose.

Künstliche Intelligenzen und ihre Schöpfer

Künstliche Intelligenzen (KI) sind in unserer spannenden Zeit der Renner in der Tech-Welt: Man setzt riesige Hoffnungen darauf und fürchtet gleichzeitig die „Macht der Maschinen“. Ich verfolge lose die Berichterstattung und es wurde jetzt mal Zeit für einen größeren Beitrag über dieses weite Feld. Denn wie sich herausstellt, sind KIs alles andere als unfehlbar – immer wieder kommt es zu ungewollter Diskriminierung und die Automatisierung geht zu weit. Schuld sind: Die Menschen!

1943 Berlin Blitz – VR-Zeitreise in den Bombenkrieg

Du befindest dich in einem Flugzeug, das über den Kanal nach Deutschland fliegt. Es ist Nacht und vor dir zerschneiden die Kegel von Suchscheinwerfern den dunklen Himmel, sie suchen nach Flugzeugen wie deinem, um sie abzuschießen. Überall um den Flieger herum siehst du, wie Geschosse nach oben schnellen und explodieren. Du schaust nach vorne, in den kurzen Lichtblitzen kannst du die Schemen anderer Bomber vor und neben euch erkennen. Die Virtual Reality-Anwendung 1943 Berlin Blitz vermittelt dir ein Gefühl dafür, wie sich die Nachteinsätze für die Bomberbesatzungen der britischen Royal Air Force angefühlt haben.

Vom Verlust liebgewonnener Dinge – und von tragischen Märchen

Mal ein ganz anderes Thema, das sich aus einer (für mich) topaktuellen Begebenheit ergibt. Eigentlich eine Kleinigkeit, die das Leben nicht allzu schwer tangiert. Trotzdem beschäftigt es mich: Wie geht es eigentlich meinem Handschuh, den ich heute morgen leider durch Unachtsamkeit verloren habe?!

Banksy schreddert Lebensgehalt – und niemanden juckt’s?

Vor wenigen Tagen wurde in einem bekannten Londoner Auktionshaus ein Bild geschreddert. Nicht irgendein Bild einfach so, sondern ein gerade eben für über eine Million Euro versteigertes Bild – und zwar vor aller Augen. Der Künstler selbst hat das so gewollt. In der Öffentlichkeit hinterließ die Aktion vor allem eines: Fragezeichen. Bei mir aber eher ein vages Gefühl von „sag mal – geht’s noch!“. 

Der Hambacher Forst und die Kohle – ein Trauerspiel

Derzeit erhitzt ein Wald alle Gemüter! Auch wenn gerade schon überall Hambacher Forst hier, Hambacher Forst dort zu lesen ist – ich möchte trotzdem noch etwas dazu schreiben. Ich habe ein paar Anmerkungen und Eindrücke, die du vielleicht noch nicht in den Nachrichten gesehen oder gehört hast.

Monitore, wir lieben euch trotz Virtual Reality!

Auch nach über einem halben Jahr versetzt die Oculus Rift mich ins Staunen. Aber dieser Beitrag ist keine weitere Liebeserklärung an die Virtual Reality, sondern ein erstes Fazit dazu. Denn auch ich habe gemerkt: VR bringt den Nutzer zum Staunen und zum Schwärmen – aber sie hat ihre Grenzen. Und auch die „Monitor“-Spiele haben weiterhin ihre Berechtigung.

Elon Musk und Tham-Luang-Höhle – Spott für Hilfsangebot?!

Was ist denn zur Zeit los mit der Menschheit? Normalerweise halte ich mich mit kritischen Meinungen zum aktuellen Geschehen auf der Welt eher zurück – das ist schließlich nicht Thema meines kleinen Nerdblogs. Dieser Beitrag hier kommt nun spontan und aus einer Wut heraus über das ewige Geätze in den („sozialen“) Medien. Das Fass zum Überlaufen gebracht hat ein Beitrag am Rande der Berichterstattung zur aktuellen Rettungsaktion von 13 in der Tham Luang-Höhle in Thailand eingeschlossenen Menschen.

Diese Glückwünsche braucht kein Mensch!

Der gestrige Internationale Frauentag kam mit einem Google Doodle, diversen Kolumnen und jeder Menge oberflächlichen Glückwünschen. Warum eigentlich „Herzlichen Glückwunsch“ oder „Alles Gute“ zum Frauentag? Wirklich, ich weiß nicht, wie ich darauf reagieren soll. Es reicht dann für ein „Äh, danke?“, irritierte Blicke (sowohl vom Glückwünschenden als auch von mir) und natürlich im Nachgang für diesen absichtlich provokativ geschriebenen Beitrag :D Ich freue mich auf deinen Kommentar dazu ;-)