Gamescom 2018 – Warteschlangen, Shitstorms und coole Entdeckungen

Die Gamescom feiert dieses Jahr zehnjähriges Jubiläum. Die Gamescom und ich feierten am Dienstag und Mittwoch nulltes Jubiläum! Hier mein exklusiver Bericht als Gamescom 2018-Rückkehrer, noch vor deren offiziellem Abschluss am morgigen Samstag. Über Warteschlangen, Shitstorms und coole Entdeckungen.

„Heiliger Sand“ – Fotos vom ältesten jüdischen Friedhof Europas in Worms

Krumme Grabsteine stehen in unregelmäßigen Abständen verteilt über ein hügeliges Gelände. Alte Bäume spenden dem Besucher des jüdischen Friedhofs in Worms Schatten, während er über die nicht ausgewiesenen Wege, eher Trampelpfade, über den Friedhof spaziert. Hier gibt es eine Fotogalerie :-)

Der Real-Life-Dungeon „Uni-Bibliothek“

Seit Semester 1 bis … immer gibt es Baustellen in der UB. Es werden Umleitungen von unten nach oben und wieder nach unten eingerichtet, um in den ersten Stock zu kommen, man läuft durch mit Planen ausgehängte Tunnel wegen Malerarbeiten, man steigt über (gefühlt) irgendwelche Feuerwehrleitern in den (gefühlt) Dachboden.. Ein Spaß für die ganze Familie, und es wird niemals langweilig! Hier ein kleiner Bericht über eine in der Uni-Bib zu erledigende Quest.

Galaxien-Leinwand endlich da

Im April hatte ich beim Gewinnspiel eines Astro- und Landschaftsfotografen eine Leinwand gewonnen, das Motiv durfte ich mir selbst aussuchen. Allerdings hatte sich der Fotograf seither nicht mehr gemeldet, und ich dachte schon, dass das nichts mehr wird. Aber heute morgen hat DHL geklingelt und nach nur vier Monaten nun die Leinwand geliefert :D

Sie ist echt sehr schön, muss unbedingt einen würdigen Platz suchen..Weiterlesen„Galaxien-Leinwand endlich da“

Meine Blenderskills sind gefragt!

Zeit, ein paar schon etwas angestaubte – aber nicht destotrotz unglaublich erfreuliche – Nachrichten zu verkünden. Dass ich sowas noch erleben durfte..! Letztes Jahr hab ich an einem Ausstellungsprojekt mitgearbeitet. Es lief über zwei Jahre und produzierte zwei Ausstellungen im Ladenburger Lobdengau-Museum. Ich war aber nur im ersten Jahr (2014-2015) dabei, weil im zweiten mein Prüfungszeugs und so dazwischen war. Ich hatte (freiwillig, von mir aus, weils eben hilfreich war) dafür ein 3D-Modell des Ausstellungsraums gebastelt, mit dem alle Beteiligten arbeiteten. Und das hat sich nun im wahrsten Sinne des Wortes ausgezahlt..

Bühler Bluegrass-Festival

Nachdem Pierre und ich erst vor wenigen Wochen ein Heavy-Metal-Konzert (Udo Dirkschneider, Anvil) besuchten und, ziemlich weit vorne stehend, dafür zwingend Ohrstöpsel nutzen mussten, ging es dieses Wochenende etwas ruhiger zu. Am Samstag haben wir der alljährlichen Bluegrass-Tradition gefröhnt. Seit 2008 besuchen wir in unterschiedlicher familärer Besetzung das Bluegrass-Festival in Bühl (Baden). Pierre war jetzt immerhin das zweite mal dabei.

Oh Freude, oh Glück, ich habe ein Sternenposter gewonnen!

Kann mich nicht daran erinnern, jemals irgendwas gewonnen zu haben, und nun ist es völlig unverhofft passiert :D <3 Auf Facebook habe ich Fabio Crudele, einen Landschaftsfotografen, geliked, der immer wieder atemberaubende Fotos teilt. Insbesondere seine Bilder vom Sternenhimmel hauen mich regelmäßig aus den Schuhen. Nun hat er kürzlich ein Gewinnspiel angekündigt: Wie Ihr vermutlich aus meinen Texten entnehmen könnt, liebe ich die Sterne und das gesamte Universum und alles was darin enthalten ist. Ich würde mal behaupten dass Ihr alle auch hier bei mir seid, weil Ihr ähnliche Gefühle, gleiche Impulse und verwandte Emotionen verspürt… Beim Blick zum Nachthimmel. Schreibt mir in den Kommentaren unter diesem Bild [Bild auf Berg mit Milchstraße im Hintergrund], das ich niemals mehr aus meinem Herzen lasse, was Ihr verspürt wenn Ihr Euch die Sterne anschaut <3 Die schönsten Worte, werden von mir und einer Jury, bestehend aus zwei lieben Seelen, ausgesucht und prämiert …

Hohlweg-Exkursion with a little Drama!

Ende der Woche muss meine Masterarbeit fertig werden. Ist kein Problem, das wird – auch wenn ich mich zur Zeit ständig fühle wie der da links. Während ich heute nochmal meine Karten überarbeitet habe, um feine Abbildungen für die Arbeit rauszulassen, entschloss ich spontan, noch fix eine weitere Exkursion anzuhängen, um die spezifische Verkehrssituation auf dem Heidelberger Hausberg, dem Königstuhl, in Auggenschein zu nehmen.

Der längste Tag

  Diese Zeilen schreibe ich mit den letzten Kraftreserven aus dem Bett. Sollte der Text unvermittelt enden, wird die Welt wissen, dass ich der Erschöpfung erlegen bin. Der totalen Erschöpfung, der vollendeten Zerstörung. Vielleicht so eine, wie zuletzt in Rom vor einem Jahr am ersten Tag nach sehr frühem Aufstehen in Deutschland und laufintensivem Programm mit Gepäck in Rom. Heute jedenfalls. Unser Chef rief am Montag zum Ernstfall auf: Alle Hiwis wenn möglich heute antreten und bei einem Umzug helfen.

Heiligenberg und Hohlwege: Laufen für die Masterarbeit!

Heute vor einer Woche war ich wieder zu Fuß unterwegs, um alte Wege zu verfolgen und die Topographie zu exploren. Meine Masterarbeit hat ein sehr regionales Thema: Der Wandel der Trassierung und die Nutzung von Landverkehrswegen von römischer Zeit bis ins hohe Mittelalter sowie deren Beeinflussung durch und auf Stadtgründungen am Beispiel Heidelbergs. Da sollte man unbedingt die Gelegenheit nutzen, und sich das anschauen, über was man schreibt. Hilft erfahrungsgemäß ungemein dabei, sich alles besser vorzustellen und ein Gefühl für die Materie zu kriegen :D Außerdem schauen die profanen Spaziergänger immer so schockiert, wenn man da aus irgendwelchen Kuhlen im Unterholz rausgekrochen kommt :D

Dübel sei Dank – Lampe leuchtet 80% optimal!

Zu unserem kleinen Lichtproblem dieser bescheidene Nachtrag: Gestern brachte Pierre aus dem Baumarkt zwei Dübelpackungen mit. Allerdings hatten die Dübel keine Widerhaken, deswegen mussten wir unseren erneuten Anbauversuch schnell wieder aufgeben.Heute verbrachte ich höchstpersönlich eine halbe Stunde sinnierend und vergleichend vor dem umfangreich bestückten Dübelregal des Baumarkts meines Vertrauens.

Die alte Verbindung zwischen Schönau und Ziegelhausen

Zur Zeit beschäftige ich mich ja nun ein wenig mit den historischen Straßen der Heidelberger Umgebung, weil das ein Aspekt der Masterarbeit ist, die ich gerade schreibe. Bin immer der Meinung, dass man dem Thema so weit wie möglich auf den Grund gehen sollte, dh., nicht nur Bücher darüber wälzen, sondern – sofern das irgendwie vertretbar machbar ist – sich den Gegenstand der Untersuchung auch in der Realität ansehen sollte. Bei mittelalterlichen Straßen kommt man nicht um Hohlwege herum.

Asche auf mein Haupt.. Barbarei an Silvester

Heute nun lege ich in tiefer Demut Beichte ab über einen ungewollten Akt der Barbarei. Kurz vor Jahreswechsel fuhren Pierre und ich nach Braunschweig, um Tante, Onkel, Cousine, deren Mann und Kind (fünf Monate, so lieb und süß!) mit unserem Besuch zu erfreuen. Wir blieben dort für exakt 2,5 Tage und fuhren Silvester mittag wieder nach Hause. Das barbarische Missgeschick ereignete sich dann zu Hause, aber ich muss ganz schnell noch die Gelegenheit nutzen und ein paar klitzekleine Fotos posten. Am 30. haben wir alle zusammen eine sportliche Städterundfahrt gemacht: Halberstadt, Quedlinburg und am Ende noch Werningeroder Weihnachtsmarkt (ich hatte einen Rathaus-Punsch, selten gibt Politik ein so warmes Gefühl :D).

Museumsartikel erschienen

Von Anfang März bis Mitte April hatte ich die Ehre und das Vergnügen, bei der Redaktion des Geschichte-Magazins DAMALS in Stuttgart ein Praktikum zu absolvieren. Dort hab ich ziemlich viel gelernt, zB. dass meine Kommasetzung unter aller Sau ist :D Außerdem habe ich ein paar Buchrezensionen und News geschrieben, die online veröffentlicht wurden. Schön finde ich dabei einen Nachhall wie diesen, wo meine Rezension über ein Buch unter „Pressestimmen“ (ganz unten) gelistet wird :D