Der Dunkle Turm (Film)

Ich glaube, „Der Dunkle Turm“ ist der Film, auf den ich – seit Mitte der 2000er – am längsten gewartet habe. Jetzt ist der Film da. Die Erwartungen sind natürlich groß. Ist die Verfilmung gelungen?

Große Empörung gab es schon gleich zu Beginn des Drehs, als bekannt wurde, dass die Rolle des Roland von Idris Elba, einem Schwarzen, gespielt werden sollte. Roland wurde von Stephen King immer als die Verkörperung von Clint Eastwood beschrieben. Aber gut – man wollte der Sache eine Chance geben. Am Ende bin ich mit äußerst zweigeteilter Meinung aus dem Kino gegangen. Okay, werden wir konkret!

Der Dunkle Turm Poster
Eines der besten Filmposter meiner Meinung nach! Es repräsentiert den Dunklen Turm, der alle Welten zusammenhält und im Grunde überall ist

Der Dunkle Turm – Handlung

Ganz offensichtlich hatte Regisseur Nikolaj Arcel gar nicht die Absicht, die Buchvorlage getreu zu verfilmen. Dafür weicht die Handlung zu wesentlich vom Buch ab. Grundsätzlich geht es um das erste Buch der Turm-Reihe, Schwarz. (Ex-) Revolvermann Roland Deschain verfolgt den Mann in Schwarz, Walter o’Dim, und trifft dabei auf den Jungen Jake Chambers, der aus unserer Welt stammt und immer wieder Visionen von Roland und dem Dunklen Turm hatte.

Die Verfilmung weicht aber dann sehr schnell von der bekannten Handlung der Bücher ab. Roland weiß in der Dunkle Turm (Film) gar nicht, wo Walter überhaupt steckt, und er versucht, dessen Aufenthaltsort mithilfe von Jakes Visionen herauszufinden. Walter ist in der Verfilmung wesentlich präsenter als in den Büchern: Er arbeitet aktiv an der Zerstörung des Dunklen Turms, der in der Mitte aller Welten steht und das Universum zusammenhält. Dafür schickt er seine Agenten aus, die hellsichtige Kinder aus der Welt entführen. Deren mentale Kräfte (das „Shining“) bündelt er und richtet sie auf den Turm, um ihn zum Einsturz zu bringen.

Als Walter erfährt, dass Jake ein ganz besonders starkes Shining hat, soll Jake sein neuer Turm-Zerstörungs-Superstar werden.

Der Dunkle Turm: Trailer (deutsch)

Kritik zu Der Dunkle Turm

Eigentlich müsste man zwei Rezensionen schreiben: Eine aus Sicht eines Fans von Stephen Kings Buchreihe und eine aus der Sicht des nicht vorbelasteten Kinobesuchers. Allerdings bin ich seit über 15 Jahren vorbelastet, daher fällt es mir schwer, die Fan-Sicht auszuschalten :D Aber ich gebe mir Mühe.

Für sich gesehen ist der Film vermutlich ganz gut und in sich schlüssig. Man muss die Bücher nicht gelesen haben, um den Film zu verstehen. Natürlich gibt es in Dunkle Turm-Verfilmung immer wieder Anspielungen auf die Bücher, wie die Zahl 19, Schildkröten und Rosen – da freut sich dann der Fan drüber, während es dem Normalmenschen einfach nicht auffällt.

Insgesamt hat Regisseur Arcel fröhlich aus unterschiedlichsten King-Büchern verschiedene Handlungen, Settings und Utensilien zusammengeklaubt und sie zu einem Film verwurschtelt. Obwohl ich die meisten Bücher schon seit vielen Jahren nicht mehr gelesen habe, hab ich doch deutlich Inhalte – und zwar auch wichtige Schlüsselszenen – aus Drei, Tot, Glas und Wolfsmond (alle Der Dunkle Turm) sowie aus The StandAtlantis und Es erkannt. Das ist grundsätzlich ja auch okay – das einzige Problem ist dann, dass es schwierig wird, diese Szenen vielleicht in späteren Filmen zu verwenden. ZB. das unheimliche Haus in Tot, durch das Jake wieder in Rolands Welt übergehen kann.

Roland Deschain, der Revolvermann (Idris Elba)

Ich hab in meiner Buchrezension zum Dunklen Turm selbst schon angemerkt, dass ich nicht so glücklich bin, dass ein Schwarzer Roland spielen soll. Vor allem wegen der Dynamik mit Susannah im Buch Drei. Diesem Problem hat sich die Dunkle-Turm-Verfilmung aber gar nicht gestellt, von daher war das okay. Idris Elba ist als Roland Deschain durchaus eine beeindruckende Erscheinung, besonders mit seinem langen Mantel :D

Der Dunkle Turm | Roland Deschain (Idris Elba)
Roland Deschain auf dem Filmposter

Natürlich entspricht Roland optisch im Film nicht dem Mann, den King beschreibt. Damit meine ich nicht nur die Hautfarbe, sondern auch die Westernkleidung. Keine staubigen Stiefel, keine verranzte Kleidung vom vielen Reisen, kein Cowboyhut. Aber auch ohne die Buchvorlage im Kopf zu haben, macht Roland allgemein nicht den Eindruck eines Reisenden, eines Mannes, der kein Zuhause kennt und nur dafür lebt, endlich seinen Widersacher zu finden. Er läuft mit Business-Schuhen durch die Wüste..?

Die berühmten ersten Worte aus dem ersten Buch Schwarz, „Der Schwarze Mann floh durch die Wüste, und der Revolvermann folgte ihm„, zitiert auch der Film. Aber: Der Schwarze Mann flieht nicht, schon gar nicht durch die Wüste, und Roland folgt ihm auch nicht. Roland läuft sehr planlos durch das Ödland. Ja, sein Ziel ist Walter, aber er weiß nicht, wo der überhaupt ist. Auf den Zuschauer wirkt Roland, als würde er einfach nur so durch die Welt stapfen.

In Schwarz läuft Walter ganz konkret selbst durch die Wüste, und Roland ist ihm konkret durch Spurenlesen und runtergebrannte-Lagerfeuer-finden auf den Fersen.

Was sehr gut rüberkam, war eine Szene im Film, in der Roland ganz nach der Lektion der Revolvermänner mit dem Verstand zielt und mit dem Herzen tötet. Das mutete schon fast an „Die Macht“ aus Star Wars an.

Rolands Charakter im Buch

In den Büchern ist Roland völlig besessen vom Dunklen Turm – seit Jahrzehnten ist er auf der Suche nach dem Turm. Ja, er sucht auch den Schwarzen Mann, von dem er sich Informationen zum Dunklen Turm erhofft, aber sein Ziel ist es, den Dunklen Turm zu erreichen. Dabei geht Roland durchaus über Leichen. Er hat alle Gefährten verloren, er ist ein Mann, der eher seine Freunde opfert, als von seinem Ziel abzuweichen. Dadurch ist er auch sehr zwiegespalten: Roland weiß selbst nicht, warum er vom Turm so besessen ist, aber er sieht es als sein Schicksal (Ka) an, das er nunmal nicht beeinflussen kann. Gewissermaßen hasst er sich selbst, weil wegen ihm alle seine liebsten Menschen gestorben sind, er allein ist übrig. Damit all die Opfer nicht vergeblich waren, setzt er seine Suche auch immer fort.

Roland bleibt aber immer ein Revolvermann, denn neben der Suche nach dem Turm ist es das, was ihn ausmacht. Seine beiden Revolver hat er immer dabei, es sind Erbstücke, und keine normalen, austauschbaren Waffen. Entsprechend pflegt er sie auch. Immer wieder ist Roland im Buch dabei, seine Revolver auseinanderzubauen, sie sorgfältig zu reinigen und wieder zusammenzubauen. Da Munition rar ist, muss er auch sparsam mit seinen Patronen umgehen. Immer wieder zählt er deswegen die restlichen Geschosse. Mit den Patronen kann Roland außerdem Menschen hypnotisieren: Er lässt sie rhythmisch über seine Finger rollen.

Seine langen Reisen haben Roland sehr schroff werden lassen. Er ist ein Einzelgänger, will niemanden an sich heranlassen – das wäre nur ein weiterer Verlust auf seinem Weg. Entsprechend wenig wert legt er auch auf Konversation und Begleitung, und sein Humor ist völlig unterentwickelt. Auch Jake ist für ihn einige Zeit lang nur ein Klotz am Bein. Jakes Glaube daran, dass Roland ihn letztendlich dafür opfern wird, um den Turm zu erreichen, ist eine wichtige Dynamik zwischen den beiden. – Im Film kommt das auch heraus.

Der Dunkle Turm | Roland
Roland und seine Revolver

Rolands Charakter im Film

Ich denke nicht, dass es nur an Idris Elba liegt, dass Roland im Film sehr blass bleibt. Vieles ist im Drehbuch einfach nicht vorgesehen. Wie beschrieben – er ist einfach nur auf der Suche nach einem Mann, der seinen Vater und alle seine Gefährten getötet hat. Dafür will er ihn töten. Er stellt seine persönliche Rache weit über den Dunklen Turm. Deswegen betrachtet er sich auch selbst nicht mehr als Revolvermann. Für mich war das schwer zu verdauen.

Auch im Film sagt Roland, dass seine Revolver seine Waffen sind (im Gegensatz zu Jake mit seinem Shining), und dass Munition knapp ist. Allerdings erkennt man hier nicht, dass er sorgfältig damit umgeht. Die Pflege der Waffen wäre wichtig, um auf den Charakter schließen zu können: Ein Mann, der sich nur auf sich und seine Waffen verlässt, der muss entsprechend darauf Acht geben. Das fehlt im Film, dementsprechend sehen wir einen schießwütigen Helden, bei dem jeder Schuss sitzt. Von Munitionsknappheit, weswegen man weitere Munition besorgen müsste, ist nichts zu erkennen. Auch seine Hypnosekünste bleiben verdeckt.

Auch von Selbstzweifeln ist im Film nichts zu sehen. Roland stellt hier niemals in Frage, ob es richtig ist, was er tut, und was danach kommt. Dafür geht er den sehr leichten Weg und wiederholt immer wieder, dass er kein Revolvermann mehr ist. … Roland hat in der Verfilmung zum Dunklen Turm definitiv das Gesicht seines Vaters vergessen!

Idris Elba spielt Roland im Grunde als nichtssagenden, völlig austauschbaren Typen. Seine einzige Besonderheit ist keine Besonderheit des Charakters, sondern seine Kompetenz beim Schießen. Das ist sehr schade! Der Roland aus den Büchern ist im Grunde im Film nicht zu erkennen.

Fazit zu Idris Elbas Roland

Insgesamt ist Revolvermann Roland Deschain in der Dunkle-Turm-Verfilmung

  • zu wenig besessen
  • nicht schroff genug
  • kein echter Revolvermann

Wie gesagt, ich möchte nicht Idris Elba die ganze Schuld zuschieben. Ich denke, dass Idris Elba in seiner Leistung gehemmt war und es auch besser bzw. anders hätte machen können. Er hat schon viel Kritik bekommen, allein aus dem Grund, DASS er überhaupt Roland spielen wird. Vielleicht hat ihn das beeinträchtigt und er wollte deswegen exakt dem Drehbuch folgen, statt vielleicht Roland individuelle Ecken und Kanten zu verleihen. Und dadurch blieb Roland eben nur eine Rolle im Drehbuch und nicht der Antiheld aus Der Dunkle Turm.

Walter o’Dim, der Schwarze Mann (Matthew McConaughey)

McConaughey hatte definitv die besseren Voraussetzungen für seinen Schwarzen Mann. Der Schwarze Mann wird im Buch weder in Bezug auf sein Aussehen, noch auf den Charakter genau beschrieben. Deswegen hatte er alle Freiheiten, wie er Walter mimt. Und den Schwarzen Mann, den Bösewicht des Films, nimmt man McCnonaughey auch sofort ab.

Der Schwarze Mann ist in der Dunkle-Turm-Verfilmung der Gegenpart zu Roland. Er bekommt im Film wesentlich mehr Aufmerksamkeit als im Buch und scheint sogar fast noch präsenter zu sein als Roland selbst. Wo Roland blass bleibt, schillert Walter regelrecht. McConaughey vermittelt mit aller Deutlichkeit Walters Skrupellosigkeit, seinen Egoismus und seinen Spaß am Sadismus.

Der Dunkle Turm | Der Schwarze Mann
Walter, der Schwarze Mann

Walter erinnert hier sehr deutlich an Randall Flagg, den bösen Gegenspieler in The Stand. Im Gegensatz zu Walter wird Randall Flagg in diesem anderen guten Buch von Stephen Kind deutlich beschrieben, und ich bin 100%ig sicher, dass der Schwarze Mann in Der Dunkle Turm auf Randall Flagg basiert. Dafür gibt es sogar einen konkreten Hinweis: In the Stand trägt Randall Flagg an seiner staubigen Jeansjacke einen gelben Smiley-Button und wird außerdem immer wieder als „fröhlich“ bezeichnet. Im Film malt Walter einen Smiley an die Wand und schreibt „hello there“ dazu – und zwar neben den verkohlten Überresten eines Menschen, den er zuvor umgebracht hat. So eine Aktion wie in einer fremden Küche kochen hätte super auch zu Randall Flagg gepasst.

Meiner Meinung nach hat McConaughey als der Schwarze Mann den Film ganz allein getragen und Roland völlig in den Hintergrund gedrängt. McConaugheys Walter ist so ein charismatischer Böser, den man schon allein wegen seiner Art mag – etwa so wie Negan aus The Walking Dead. Hier passt ausgezeichnet der Rolling Stones-Song „Sympathy for the Devil“ – der, so denke ich, auch Stephen King beeinflusst hat, als er Randall Flagg in The Stand schuf – auch Randall Flagg war überall dabei, wo es Chaos und Krieg zu stiften gab. Aber das geht schon zu sehr vom Thema ab :D

Der Dunkle Turm
Die beiden Gegenspieler

Jake Chambers (Tom Taylor)

Jake fand ich in den Büchern immer etwas nervig. Diesen altklugen und weisen Zwölfjährigen fand ich eher überflüssig. Zum Glück ist Jake in der Dunkle-Turm-Verfilmung trotz seiner Fähigkeiten eher zurückhaltend.

Im Film erhält Jake, wie schon erwähnt, ein sehr starkes Shining und ist deswegen etwas ganz besonderes. Er hat im Film eine Schlüsselrolle: Roland kann er mithilfe seines Shinings helfen, Walter zu finden, und für Walter ist Jake wichtig, um die Zerstörung des Dunklen Turms voranzutreiben. So eine wichtige Rolle hatte Jake im Buch nicht. Aber das stört nicht besonders, weil Jake, wie gesagt, dabei nicht nervt ^^ Gar nicht störend fand ich auch, dass Jake im modernen New York lebt und nicht in den 70er Jahren. Warum Jake statt karriere- und kokssüchtigen I-don’t-care-Eltern eine ärmliche, aber liebevolle Mutter spendiert bekommen hat, verstehe ich allerdings nicht.

Dafür, dass Jake so wichtig ist, ist er auf den offiziellen Filmpostern völlig unterrepräsentiert – hier sind nur Roland und Walter als Vertreter von Gut und Böse abgebildet. Jake sucht man hier vergeblich.

Der Dunkle Turm | Jake und Roland
Jake und Roland

Der Dunkle Turm

Auch auf das Element des Dunklen Turms möchte ich hier noch kurz eingehen. In den Büchern geht es um Roland und seine Suche nach dem Turm. Dieser steht dort in doppelten Sinne im Mittelpunkt:

  • als Mittelpunkt des Universums
  • als Mittelpunkt für Rolands Suche

Hier ist es gerechtfertigt, die Buchserie nach dem Turm zu benennen. Immerhin geht der Hauptcharakter Roland über Leichen, um dorthin zu gelangen.

In der Verfilmung wird der Dunkle Turm immer wieder erklärt, genannt und auch gezeigt, aber die eigentliche Handlung spielt sich zwischen Roland, Jake und Walter ab. Walter will den Turm zerstören und braucht dafür Jake. Roland interessiert der Turm nicht so sehr, er will Walter töten und braucht dafür Jake. Jake will – man weiß es nicht? .. zunächst Roland finden und dadurch sich selbst beweisen, dass er nicht verrückt ist. Als schließlich Roland ihn fragt, ob Jake ihn weiterhin begleiten will, antwortet er „Warum nicht?“.

Damit steht der Dunkle Turm im Film eigentlich gar nicht so sehr im Mittelpunkt aller Handlungen.

Zusammenfassung zur Verfilmung des Dunklen Turms

Der Dunkle Turm (Film) wird immer wieder als der große Kampf zwischen Gut und Böse dargestellt, wobei Roland der Gute ist und den Turm schützen soll. Da widersprechen die Filmplakate (siehe oben) schon mal dem Film. Roland selbst wiederholt immer wieder, dass es ihm gar nicht primär um den Turm geht – er stellt ja seine Berufung als Revolvermann deswegen in Frage.

Das Filmkonzept wirkt deswegen etwas unausgewogen. Die Intention von Walter ist klar, gut, aber die von Roland („Ich will Rache!“) ist etwas dürftig und er repräsentiert rein gar nicht den Guten in der Story. Rolands frühe und auch jüngste Vergangenheit bleibt unklar. Was hat er die letzten Jahre getrieben? Wie gedenkt er, Walter zu finden – bevor er auf Jake traf?

Hintergründe bleiben unklar

Leider bleiben auch viele Hintergründe unklar. Buchleser wissen natürlich ein wenig mehr, aber der unbedarfte Zuschauer fragt sich vielleicht,

  • warum der Pennywise-Freizeitpark zerstört ist, bzw. woher er kommt?
  • was ist Mittwelt überhaupt für eine Welt? Was ist passiert? Welchen Krieg haben „wir“ denn verloren, über den Roland darüber spricht?
  • wenn diese ärmlichen Bewohner der Siedlungen über Technik wie Portale verfügen und diese sogar auch reparieren können, wieso sind sie dann so ärmlich? Scheinbar haben sie ja zumindest grundlegendes technisches Wissen – wieso lebt man dann wie im Mittelalter?

Was ich aus den Büchern vermisse

Ziehe ich wieder die Bücher mit ein, vermisse ich noch einiges mehr an der Verfilmung. Und nicht nur Eddie und Susannah..

  • Das Western-Setting wäre wichtig und schön gewesen: Immerhin geht es um einen Revolvermann. Roland sollte mehr Cowboy sein und die Siedlungen mehr wie Westernstädte
  • In den Büchern mochte ich die unverständliche Magie: Türen, die zu fremden Welten führen und Schlüssel, die manchmal dafür nötig sind. Stattdessen haben wir profane Computerterminals, die Portalverbindungen aufbauen
  • Viel vom Buchvokabular. Zwar kommen „Lange Tage und angenehme Nächte“ und „das Gesicht deines Vaters“ vor, aber Roland redet allgemein sehr altertümlich und ist in unserem New York sehr verloren, weil er weder die Wörter versteht, noch die Menschen dort
  • Die „Alten“: Zwar sehen wir zu Hauf funktionierende Portale. In den Büchern gibt es keine Portale dieser Art, dafür alte Roboter mit Fehlfunktionen, brummende Stromkästen und allgemein viele Relikte der Alten, über die keiner etwas weiß und die auch keiner reparieren kann.
  • Es fehlen die Balken! Sie sind so wichtig – man folgt dem Pfad der Balken – und kommen im Film bis auf vage Striche in Zeichnungen gar nicht vor.
  • Ich hätte gern die Stadt Lud gesehen. Wäre sicher auch für den normalen Zuschauer ein interessanter Hinweis darauf gewesen, wie die Welten zusammenhängen..

Fazit und Bewertung

Netter Film, aber auch nicht mehr. McConaughey war als Schwarzer Mann richtig gut, Idris Elba als Revolvermann konnte leider nicht mithalten. Vieles aus den Büchern hat leider keinen Eingang in den Film gefunden. Man hätte einiges mehr daraus machen können.

Dennoch – es ist schön, dass Der Dunkle Turm endlich verfilmt wurde. Ich denke, drei von fünf Sternen passen.

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