Huw Lewis-Jones – Verrückt nach Karten

Dieses Buch erhielt von Ravana 4 Sterne

Im August bekam ich dieses schöne Buch von meinen Kollegen zum Ausstand geschenkt. Eine liebe Kollegin hatte diese Idee und lag damit völlig richtig – ich war sofort verliebt in das Buch :D

Das farbenfrohe Cover, das im Stil einer fantasievollen Karte gestaltet ist (inklusive Seeungeheuern, Strudeln im Meer, eingezeichneten Wegen und rauchenden Vulkanschloten :D), ist ein absoluter Blickfang und zeigt schon, um was es in „Verrückt nach Karten“ geht: Es ist keine reine Sammlung von Karten und auch kein langer Text darüber, was für einen Zweck Karten haben oder wie man sie erstellt.

Huw Lewis Jones - Verrückt nach Karten

Nein, es ist eine außergewöhnliche Liebeserklärung daran, wie Karten die Fantasie anregen und Neugierde wecken auf das, was die Landschaft hinter den Symbolen auf der Karte versteckt. Karten sind schließlich Verheißungen! Auf Abenteuer, Entdeckungen und Geschichten, auf vergrabene Schätze, auf unbekannte Wege, ferne Länder, exotische Menschen.

Und ja, das Buch bildet einige solche Karten, in denen man sich verlieren kann, ab, und zwar groß und in Farbe!

Sammelband über und mit Karten

Herausgeber: Huw Lewis-Jones
Titel: Verrückt nach Karten
Untertitel: Geniale Geschichten von fantastischen Ländern
Erstveröffentlichung: 2018 (Orig.) / deutsch 28. Juni 2019
ISBN: 978-3806239317
Seiten: 256

In dieser Sammlung von Beiträgen und Grafiken berichten hauptsächlich Schriftsteller, aber auch Illustratoren und Künstler – alle verrückt nach Karten – darüber, worin sich ihre Kartenleidenschaft begründet, welche Karten und Geschichten sie selbst in jungen Jahren beschäftigten und wie Karten ihre Arbeit und vielleicht sogar die Gesellschaft beeinflussen.

Das klingt zwar erstmal relativ unspannend – was interessiert es denn uns, warum etwa Miraphora Mina, Grafikerin für die Harry Potter-Filme, Karten mag. Aber es ist nicht unspannend. Ich habe „Verrückt nach Karten“ in mehreren Sessions über einige Wochen hinweg gelesen und mir dafür auch viel Zeit gelassen – auch, um die vielen schönen abgebildeten Karten genau anzuschauen :D Und jedes Mal wurde ich innerhalb kürzester Zeit während dieser Sessions völlig aus der Welt gezogen.

Die Autoren nehmen den Leser mit auf eine Reise zurück in die Kindheit – in ihre und die eigene. Dort liegt bei vielen Kartenliebhabern die Leidenschaft für Karten begründet. Unweigerlich ging es mir dabei so, dass ich an meine eigenen Träumereien dachte, Träumereien, die seit Jahrzehnten irgendwo tief im Kopf verschwunden waren, begraben unter der Realität aus alltäglichen Problemen, technischen Spielereien und Nachrichten über Politik und Kriege.

„Verrückt nach Karten“ schafft es, den Leser wegdriften zu lassen, in eine andere Zeit…

Zurück in eine Zeit der Fantasie

…. als wir von Piraten auf Schatzinseln lasen und von Räuberhöhlen in den Wäldern. Als wir glaubten, dass die Realität aus Kindergarten und Schule eigentlich nur ein dünner Vorhang vor einer anderen, unsichtbaren „es gibt noch viel mehr!“-Realität ist: Ferne Länder, manchmal auch nur für Kinder gedacht, die man wie in den Chroniken von Narnia über einen verborgenen Schrank betritt, oder über Enid Blytons Zauberbaum, oder natürlich wie Alice über ein Kaninchenloch.

Hinter dem Vorhang könnte so viel mehr sein, und die Fantasie half dabei, mehr darüber herauszufinden.

Ob es eine spannende oder wunderliche Geschichte war, die wir lasen, und zu der wir uns gleichzeitig eine eigene Karte überlegten,

… oder ob wir versuchten, ferne Länder oder berühmte Expeditionen aus vergangenen Zeiten auf der realen Weltkarte zu verorten,

… oder ob wir uns selbst eigene Abenteuer und eigene Welten ausdachten,

… oder ob wir unsere eigene Brettspiel-, Schatz- oder Landkarten anfertigten – das ist egal. Die Hauptsache ist, dass wohl jeder von uns – der das hier liest und sich also für Karten und/oder Fantasy interessiert – diese Welten irgendwie im Kopf hatte und sich sein eigenes Bild davon machte.

Atlantien
Diese Karte hab ich selbst gemalt, als gerade Herr der Ringe in die Kinos gekommen war und ich mich getrieben fühlte, mir selbst was auszudenken :D

Genau hier setzt „Verrückt nach Karten“ an. Es geht um Fantasie, und um Karten, und um Geschichten – und eigentlich ist alles das gleiche. Die Fantasie, mehr zu sehen oder sehen zu wollen, als das Auge zeigt und sich dazu eine Geschichte oder eine Karte auszudenken, zu der natürlich eine Umgebung gehört.

Der Untertitel des Buches, „Geniale Geschichten von fantastischen Ländern“, untermalt, dass es hier nicht nur um Karten geht (und auch nicht um die Geschichten), sondern um die Verzahnung von Karten und Geschichten.

Wie aus Erzählungen Karten werden

Hier liegt das Auenland, östlich davon führt eine große Brücke über den breiten Fluss Brandywein und noch etwas weiter liegt die Stadt Bree. Folgen wir der Oststraße weiter, kommen wir irgendwann ins Tal von Elronds Elben, direkt westlich des Nebelgebirges, dessen klirrende Gipfel bis in den Himmel zu ragen scheinen. Wenn du das liest, hast schon entweder im Kopf oder aus deiner Erinnerung eine Karte von diesen Gegebenheiten aus Tolkiens Mittelerde erstellt, oder?

Genau so entstanden auch die ersten Weltkarten im Mittelalter. Sie wurden nicht von jemandem gezeichnet, der überall war, alles vermessen hat und dann jeden Ort genau auf einer Karte einzeichnete. Nein, man las Geschichten (vor allem die Bibel), Bücher oder Briefe und man hörte von fernen Ländern und wundersamen Orten. Und daraus entstand eine Vorstellung von der Welt – die fleißige Mönche und Nonnen schließlich als Karte abbildeten.

Höchst unvollständig natürlich, und auch sehr ungenau, aber damals, im europäischen Mittelalter, ging es ja nicht darum, jede Siedlung im Walde einzuzeichnen, sondern man interessierte sich vor allem für die Lage von großen religiösen Zentren. Rom, Jerusalem und Bethlehem, das ist natürlich wichtig. Dazwischen verortete man das Mittelmeer, große Flüsse und berühmte Städte, und wo man nicht weiterwusste, da ließ man einfach die Fantasie spielen. So besiedelten Fabelwesen die Kartenränder oder andere weiße Flecken. Oder Tiere, von denen man nur gehört hatte, aber nicht wusste, wie sie genau aussehen.

Von Interesse war aber natürlich auch das biblische Paradies, also der Garten Eden, in dem der Mensch in Frieden und Einklang mit Gott und der Natur lebt. Wo ist das Paradies, aus dem Adam und Eva nach dem Sündenfall so rüde hinausgeworfen wurden? Kann man nicht wieder dorthin zurückkehren und all den Ärger und die Probleme der sündhaften Welt hinter sich lassen? Irgendwo müsse sich doch dieser Garten Eden verorten lassen, und wenn er auffindbar ist, dann kann man ihn auch betreten.

Anhand der Angaben in der Bibel, z.B. zu den vier Strömen, von denen der Euphrat der größte war, versuchte man, zumindest die Region einzugrenzen, in der das Paradies liegen müsse.

Huw Lewis Jones - Verrückt nach Karten

Wie aus Karten Erzählungen werden

Und so unterscheidet „Verrückt nach Karten“ nicht zwischen reinen Fantasiekarten oder historischen Karten, denn beide sind gewissermaßen einer Vorstellung entsprungen.

Das Buch geht auch noch weiter. Auch eine schön gemachte Zoo-Übersichtskarte, Straßen-Teppiche fürs Kinderzimmer oder eine Zeichnung der Anatomie des Menschen können Karten sein – schließlich sind Orte und Wege abgebildet, und dort kann viel passieren! Denken wir doch nur an die animierte Kinderserie „Es war einmal … das Leben„, die Wissen über den Aufbau und die Funktionen des Körpers vermittelt.

Als Leser erfährst du in „Verrückt nach Karten“, wie manche Schriftsteller eine Karte passend zu ihren Geschichten erstellen – manchmal während des Schreibens, manchmal erst hinterher für ihre Leser. Andere Autoren aber erstellen erst eine Karte – sie stellen sich eine Landschaft vor, zeichnen sie auf, setzen Wege und Orte hinein – und danach bevölkern sie diese Karte mit Geschichten.

Ich begann wohlweislich mit einer Karte und machte die Geschichte passend.

J. R. R. Tolkien – Dieses Zitat steht auf dem „Verrückt nach Karten“-Buchrücken

Das ist ja auch realitätsnah, schließlich schuf Gott in einer der berühmtesten Geschichten aller Zeiten auch erst Wasser, Licht und Land – also die leere Karte, und die Geschichten kamen dann später durch den Menschen und seine Eskapaden dazu :D

Es ist jedenfalls eine absolute „Zuerst Henne oder Ei“-Frage und zeigt, wie eng verschränkt Karten und Literatur sind.

Schweifen statt berieseln!

Das Buch brachte mich auch dazu, mich zu fragen, was denn mit meiner kindlichen Fantasie passiert ist. Wir konsumieren so viele Informationen, lassen uns berieseln von TV Shows, Social Media Chroniken und Videospielen, und wenn man mal etwas nicht weiß, dann googelt man es einfach. Da ist die Fantasie gar nicht gefragt. Wer wissen will, wie es im Kongo aussieht, der findet in Sekunden jede Menge Bilder, Satelliten- und Street View-Ansichten. Es ist nicht mehr nötig, sich das selbst auszumalen.

Wer von uns seine Teenagerjahre noch vor dem Internet verbrachte, der kennt ihn aber noch: Den Blick auf eine Karte ohne Zusatzinformationen. Keine Satellitenansicht, kein Link zu Wikipedia für weitere Informationen, kein Street View, keine nutzergenerierten Fotos und Rezensionen zu einem Ort. Nur die Karte.

Um die Fantasie zu wecken, braucht es nicht mal eine historische, prachtvoll verzierte Karte. Es reicht der ganz normale Schulatlas, den schließlich jeder von uns irgendwie hatte. Hier finden wir bekannte und (für uns) unbekannte Orte.

Hier ist die Sahara, mit den Fingern kann man ausmessen, wie oft Deutschland dort reinpasst, und dabei versuchen, sich vorzustellen, wie es dort aussieht. Unvorstellbar, so viel leeres Land!

Dort ist das Himalaya-Gebirge und hier der Mount Everest, der höchste Berg der Welt, eingezeichnet als kleines Dreieck mit der Höhenangabe daneben.

Weit nördlich davon verläuft die Große Mauer in China, und hier irgendwo ist die Seidenstraße, wo über die Jahrhunderte Karawanen unterwegs waren.

So toll es auch ist, jederzeit an Fotos und Infos zu kommen, so schade ist das gleichzeitig auch. Dadurch fehlt es, sich selbst auszumalen, was es dort alles geben könnte – genau das muss auch Karl May getan haben, als er im seinem Studierzimmer Geschichten über Indianer und Karawanen schrieb, ohne überhaupt vor Ort gewesen zu sein.

Aber weiße Flecken reizen genauso wie bereits eingezeichnete Berge, Flüsse und Orte, davon zeugen nicht nur unzählige tatsächliche Entdeckungsreisende wie James Cook und Magellan, sondern natürlich auch Schriftsteller. Man denke an H.P. Lovecrafts Berge des Wahnsinns aus dem Jahr 1931, das von grausigen Funden in den unerforschten Weiten der Antarktis handelt. Du siehst: Karten sind Geschichten, und Geschichten sind Karten, miteinander verknüpft durch Fantasie.

Und von dieser Fantasie sehen wir in „Verrückt nach Karten“ sehr viel. Man muss sich nur darauf einlassen und sich mitnehmen lassen.

Die Beiträge haben verschiedene Blickwinkel und Schwerpunkte

Noch ein letzter Absatz zu den Beiträgen im Buch. Auch wenn meine Rezension bisher nahelegt, dass die Beitragsautoren nur über Kindheit, Karten und Geschichten schreiben – das stimmt nicht. Die Autoren setzen unterschiedliche Schwerpunkte, mit denen sie verschiedene Blickwinkel beleuchten oder Einblicke gewähren.

Wir lesen etwa von Daniel Reeve, der sich einfach gern mit Mittelerde beschäftigte und aus Freude Karten dazu zeichnete. Als der erste Herr der Ringe-Film gedreht wurde, schickte er ohne zu überlegen seine Arbeiten ans Studio und fragte, ob sie jemanden brauchen, der ihnen bei solchen Requisiten hilft. Auch das ist eine schöne Anekdote! Schließlich hat hier reine Leidenschaft dazu geführt, dass er an einem so großen Projekt mitmachen konnte.

Obwohl die meisten Autoren eher über ältere Fantasie-Karten schreiben, die sie geprägt haben, werden aber auch Geschichten und Karten der jüngeren Zeit thematisiert. So ist auch die Welt aus „Ein Lied von Eis und Feuer“ (bekannter als Game of Thrones) in einer großen, farbigen Karte abgebildet.

Lev Grossman schreibt dazu, dass Fantasy-Geschichten seit der Jahrtausendwende nach einem Zeitalter von Star Wars, Star Trek, Matrix und anderer Science Fiction wieder stark zugelegt hätten. Er führt das darauf zurück, dass wir im Alltag mittlerweile zu viel erfahren, wie Technik zwar immer mehr leistet, in Form von Handy und Social Media uns aber auch an die Leine nimmt und einengt.

Die Charaktere in den Fantasy-Welten sind weiß Gott nicht immer glücklich: Eher sind die Stufen des Elends in Westeros wohl deutlich höher als in der realen Welt. […] In der realen Welt starren wir fortwährend auf unsere Handys, während die globale Erwärmung langsam den Planeten, den wir ignorieren, unbewohnbar macht. Fantasy stellt [mit seinen vorindustriellen, technikfreien Landschaften] die Möglichkeit einer anderen Lebensweise in Aussicht.

Lev Grossman: Fantasy-Welten, Dungeons and Dragons, S. 213

Die Autorin Sandi Toksvig hingegen stellt in ihrem Beitrag „Von der Hand einer Frau“ (ab S. 214) heraus, dass auch Frauen wichtige Beiträge zur Kartographie geleistet haben, obwohl Männer das immer gerne abgestritten haben oder nicht wahrhaben wollten.

Sie führt die bekannte Ebstorfer Weltkarte aus um 1300 n. Chr. an, die im Frauenkloster Ebstorf gefunden und wohl auch angefertigt wurde. Man weiß nicht, wer sie erstellte – es liegt aber nahe, dass es die gebildeten Nonnen des Klosters waren. Ein Gelehrter habe dazu aber nur gesagt, dass es „schwer vorstellbar wäre, dass die Hand einer Frau die Karte hätte machen können.“ Das ist schon ganz schön beleidigend und rechtfertigt durchaus einen Beitrag zum Thema :D

Ebstorfer Weltkarte von um 1300
Die Ebstorfer Weltkarte ist mit 3,57 m Durchmesser die größte bekannte Weltkarte aus dem Mittelalter (Quelle: Wikipedia)

Mein Fazit zu „Verrückt nach Karten“

Bewertung: 4 von 5 Sternen

Man muss nicht unbedingt, naja, verrückt nach Karten sein, um „Verrückt nach Karten“ zu lieben. Karten entstehen schließlich automatisch im Kopf – es reicht völlig, verrückt nach Geschichten zu sein.

Das Buch zeigt viele sehenswerte Karten mit fantasievollen Beschriftungen und detailreich eingezeichneten Illustrationen. Nimm dir die Zeit und schau sie genau an! Und auch die Beiträge sind gut lesbar, denn sie bieten für die abgebildeten Karten einen Kontext. Sie zeigen entweder, wie ältere Karten die Autoren selbst beeinflusst haben, oder wie Karten vor den oder für die Geschichten entstanden sind.

Die Karten und Erzählungen über Karten und Geschichten machten zumindest mir Lust darauf, selbst wieder aktiver zu werden – warum nicht mal wieder eine Karte ausdenken und zu Papier bringen? Warum nicht mal durch den Wald gehen und auf Feen und Zwerge mit Pilzhüten achten statt auf Bäume und Wege? :D

Und mir wurde durch „Verrückt nach Karten“ klar: Glücklich ist, wer als Erwachsener zwischen Arbeit, Bürokratie und Versicherungen noch seine Fantasie bewahrt hat und wie J.K. Rowling einen Blick hinter den Vorhang werfen – und Gleis Neun Dreiviertel am Londoner Bahnhof sehen kann!

Ich würde am Ende sagen, „Verrückt nach Karten“ ist kein Buch, das man unbedingt haben muss. Es ist ein Buch zum Träumen, und es eignet sich perfekt sowohl als Geschenk für jemand anderen, als auch als Wunschgeschenk für sich selbst :D

Und wenn wir schon bei den Ursprüngen sind und du bis hierher gelesen hast – Was war denn deine erste Karte, die dich schwer fasziniert hat? Schreib mir doch in die Kommentare, gern ausschweifend :D

Weitere Meinungen:

  • Anna Röttinger (Tolkien-Gesellschaft): „Das Buch ist eine klare Empfehlung für alle, die ebenso wie Tolkien von Karten und fiktiven Orten fasziniert sind, aber auch für all jene, die sich dafür interessieren, wie eine Welt und dadurch auch eine Geschichte im Kopf eines Autors Gestalt annehmen.“
  • Meike Jashrin (nichtohnebuch): „Ein Buch zum Stöbern und Entdecken. Reich bebildert ist das Buch eine Hommage an Karten und den Zauber, den sie entfalten können.“

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