Gamescom 2018 – Warteschlangen, Shitstorms und coole Entdeckungen

Die Gamescom feiert dieses Jahr zehnjähriges Jubiläum. Die Gamescom und ich feierten am Dienstag und Mittwoch nulltes Jubiläum! Hier mein exklusiver Bericht als Gamescom 2018-Rückkehrer, noch vor deren offiziellem Abschluss am morgigen Samstag. Über Warteschlangen, Shitstorms und coole Entdeckungen.

WoW tut es schon wieder: Release von Battle for Azeroth

World of Warcraft, diese Riesen-MMORPG-Krake, ist einfach nicht totzukriegen! Seit Anfang 2005 fesselt das Spiel Millionen von Abonnenten an sich. Auch wenn viele, einschließlich ich, dem Spiel immer wieder einen schleichenden Tod prophezeiht haben, lebt es noch immer. Und das Studio Blizzard veröffentlicht fleißig rund alle zwei Jahre eine weitere Inhaltserweiterung, die die Spieler wieder weitere Hunderte und Tausende Spielstunden bei der Stange halten kann. Heute Nacht geht die Reise weiter!

Frostpunk – Aufbau-Überlebensstrategie in eisiger Kälte

Eisiger Wind zieht über die zugeschneite Landschaft. Deine Leute hungern, sind krank und verzweifelt und sie leben in Zelten. Trotzdem schickst du sie jeden Tag zehn Stunden hinaus in die klirrende Kälte, um in abgelegenen Lagerstätten Holz, Stahlreste und Kohle zu sammeln. Damit kannst du deine Siedlung noch ein wenig länger über Wasser (oder besser: über Eis) halten. Genau dieses Elend darfst du in Frostpunk managen.

Monitore, wir lieben euch trotz Virtual Reality!

Auch nach über einem halben Jahr versetzt die Oculus Rift mich ins Staunen. Aber dieser Beitrag ist keine weitere Liebeserklärung an die Virtual Reality, sondern ein erstes Fazit dazu. Denn auch ich habe gemerkt: VR bringt den Nutzer zum Staunen und zum Schwärmen – aber sie hat ihre Grenzen. Und auch die „Monitor“-Spiele haben weiterhin ihre Berechtigung.

Faszinierende VR-Erfahrung – Nefertaris Grabkammer

Stell dir vor, du stehst in einem dunklen, feucht-kühlen Raum mit Felswänden. Hinter dir führt eine steinerne Treppe nach oben, du hörst den Wind durchziehen. Die Wände der Kammer sind bunt mit Hieroglyphen und altägyptischen Motiven bemalt, beleuchtet nur von einer hell flackernden und laut knisternden Öllampe auf einem Absatz an der Wand. Ein paar Meter weiter siehst du eine Treppe, die durch den Fels weiter nach unten führt.

Beat Saber VR – Lichtschwert trifft Guitar Hero :D

Beat Saber ist ein rhythmisches Bewegungsspiel, das eine VR-Brille voraussetzt (Oculus Rift, HTC Vive oder Windows Mixed Reality). Es geht darum, mit Lichtschwertern im Takt der Musik Würfel zu zerschlagen. Das klingt primitiv, macht aber richtig Spaß! In diesem Beitrag stelle ich das neue Spiel vor und es gibt ein Gameplay-Zappelvideo :D

WoW-Erinnerung: Alptraum-Ritt mit Ozruk im Steinernen Kern

Der Dungeonfinder in WoW – ein stetiger Quell für neue Anekdoten der Inkompetenz! Man erlebt dort so viel, was einen verzweifeln lassen kann. Häufig sind Inkompetenz oder sture Lernresistenz, häufig auf seiten des Tanks oder Heilers, die Ursache. Die schöne Cataclysm-Instanz „Steinerner Kern“ hat mit dem Boss Ozruk einen ziemlich harten Tank-Filter. Hier kommt die gesamte Gruppe nur dann vorbei, wenn der Tank weiß, was er tut. Und wenn er es nicht weiß, dann muss er es lernen können und wollen und braucht dafür in der Regel ungefähr 3 Versuche – in denen die ganze Gruppe mitsterben darf.

Surviving Mars – Wir kolonisieren den roten Planeten!

Der Mars ist ein ziemlich lebensfeindlicher Planet: Sehr kalt, kaum Wasser, die Atmosphäre ist dünn und nicht atembar. Trotzdem: Diesen Planeten wollen wir in Surviving Mars besiedeln! Das Aufbau-Strategiespiel bietet uns alles, was wir brauchen, um unseren Nachbarplaneten mit allerlei Rohrleitungen und technischen Gebäuden vollzustellen. Und natürlich mit schön begrünten Wohnkuppeln, in denen es sich unsere Kolonisten gemütlich machen sollen.

WoW-Erinnerung: Fear in Tol’Vir – Sadismus in Reinform!

Gibt es hier noch mehr WoW-Veteranen? In der Rückschau erinnert man sich häufig wohlwollend an Ereignisse zurück, die zum Zeitpunkt des Geschehens Zeit, Nerven und (ingame-)Geld gekostet haben. Wer selbst mal World of Warcraft oder ein ähnliches MMORPG gespielt hat, der kennt den zeit- und nervenfressenden Schrecken, der sich hinter dem Namen „Randomgruppe“ verbirgt. Man findet sich mit wildfremden Leuten zusammen, um gemeinsam Abenteuer zu bestehen. Oft genug klappt das gut, aber manchmal erlebt man wahre Höllentrips, die in der Regel auf dem Nährboden von geballter Inkompetenz oder boshaftem Sadismus erblühen. Heute: Sadismus!

Virtual Reality mit der Oculus Rift

Wie wäre es, einmal selbst über Stock und Stein durch die wilden Wälder in Skyrims Himmelsrand zu laufen und am Himmel nach Drachen Ausschau zu halten? Oder weit entfernte Orte zu entdecken, die du sonst niemals besuchen würdest? Oder wie wäre es mit einem Tischtennis-Match direkt vor deinem Schreibtisch, das sich genauso anfühlt, wie an einer echten Tischtennisplatte? … Virtual Reality macht all das möglich. Und zwar mit einem Immersionsgrad, den man sich nicht vorstellen kann, wenn man es nicht mit einer VR-Brille selbst probiert. Erfahre hier mehr über die Oculus Rift und die virtuelle Realität, die sie ermöglicht!

Die Darstellung Kleopatras in Assassins Creed Origins

Heute geht es wieder um Assassins Creed Origins, und zwar genauer um das Bild der Kleopatra, das hier vermittelt wird. Dazu habe ich kürzlich den Beitrag „Mainstream statt Quellenkritik“ gelesen. Hier bemängelt Autor Dom, der selbst Archäologie studierte, dass vor allem das Aussehen Kleopatras, aber auch ihr Charakter „mal wieder“ viel zu stereotypisch dargestellt wird – so, wie man sie schon aus unzähligen Filmen kennt. Ubisoft würde sich nicht nach den historischen Quellen richten. Stimmt das? Denn Dom lässt eine wichtige Gattung historischer Quellen außen vor: Die Schriftquellen. Diese Seite möchte ich heute beleuchten und damit halb auch Dom auf sein Posting antworten.

Assassins Creed Origins – Meucheln unter der Sonne Ägyptens

Assassins Creed Origins – Zückt die Feder, Schreiber, schreibt es nieder, dieses Spiel verdient ein Denkmal in den Hallen des Ruhms! Ich bin ja nicht mal Assassins Creed-Fangirl. Um ehrlich zu sein, ist Origins das erste Mal, dass ich einen Assassinen spiele. Wie auch immer die älteren Teile waren – ich kann nur Bayeks Reise durch Ägypten beurteilen, und sie ist äußerst wohlgefällig. Hier kommt alles zusammen: Eine unglaublich schöne Spielwelt, vollkommen ausreichendes Story Telling, ein Kampfsystem, das einfach Spaß macht. Und die Aussichten! Diese Schmeicheleien des Lichts! Das Gleißen des Wassers, das Flimmern der Wüste! Von AC Origins bin ich so begeistert, dass mir fast schon die Worte fehlen.

Zelda | Breath of the Wild und A Link to the Past

Endlich habe ich Breath of the Wild, den neuesten Teil der Legend of Zelda-Reihe, durchgespielt. Während ich mein Review zu Breath of the Wild nochmal überarbeitet habe, sind mir doch viele Gemeinsamkeiten mit einem älteren Spiel der Reihe aufgefallen: A Link to the Past aus dem Jahre 1993. Dafür hatte ich mir damals den Spieleberater gekauft, damit ich mein Lieblingsspiel auch dann bei mir hatte, wenn keine Konsole da war :D Den Spieleberater habe ich nun nochmal rausgekramt und ein paar Sachen eingescannt. Natürlich haben sich die Designer auch an Elementen späterer Spiele bedient, so sind z.B. die Laser-Statuen auch in Ocarina of Time aufgetaucht. Außerdem hat dieser Artikel hier keinen Anspruch auf Vollständigkeit. A Link to the Past war mein erstes Spiel aus der Zelda-Reihe und ich glaube, ich könnte es noch im Schlaf durchspielen. Daher fällt mir hierzu besonders viel ein. Ocarina of Time ist in vielen Dingen …