Isaac Asimov – Die frühe Foundation-Trilogie (Foundation Band 5)

In diesem Buch fasst Asimov mehrere Geschichten aus der Zeit, in der die Galaxie von Menschen besiedelt wurde, zusammen. Sie haben nichts miteinander zu tun – außer, dass sie im gleichen Universum spielen. Wir erhalten hier einen Blick auf völlig unterschiedliche gesellschaftliche Entwicklungen, die entstehen können, weil die Menschheit nicht mehr auf einem Planet zusammengedrängt ist.

Isaac Asimov – Der Aufbruch zu den Sternen (Foundation Band 3)

Dies ist der dritte Elijah-Baley-Roman aus der recht frühen Zeit der menschlichen Ausbreitung in die Galaxis. Während sich die Menschen auf der Erde in ihren unterirdischen Städten zusammendrängen, leben die Nachkommen der ersten Siedlungswelle in die Galaxis, die Spacer, umsorgt von ihren Robotern auf ihren eigenen, weitläufigen Planeten. Hier soll Baley nun einen Kriminalfall aufklären und muss dafür die Erde verlassen.

Isaac Asimov – Die Rückkehr zur Erde (Foundation Band 10)

Die Erde ist ein Mythos – alle Aufzeichnungen zum angeblichen Ursprungsplaneten der Menschheit sind in 20.000 Jahren verschwunden. Niemand kann sich vorstellen, dass alle Menschen von einem einzigen Planeten abstammen. Nur Trevize und Pelorat sind davon überzeugt, dass es diesen Planeten gibt und sie wollen ihn finden.

Isaac Asimov – Das galaktische Imperium (Foundation Band 4)

200 Jahre nach dem letzten Band geht die Geschichte um Gladia und ihre beiden außergewöhnlichen Roboter weiter. Inzwischen hat sich das Verhältnis der Menschen der Erde zu den Spacern empfindlich geändert, und darüber sind die Spacer nicht gerade glücklich.

Claudia Ziegler – Die Favoritin des Königs

Hinter jedem Mann steht eine zeternde Frau – oder? Nunja, das kann man halten, wie man will. Hier jedenfalls geht es um Madame de Pompadour, Mäträsse des französischen Königs Louis XV. Was nach Schmuddelkram klingt, ist eher die Geschichte einer Frau aus einfachen Verhältnissen, die sich als Bürgerliche mit Gunst des Königs in Versailles gegen alle Widrigkeiten durchsetzen muss.

J. R. R. Tolkien – Das Silmarillion

Wenn Der Herr der Ringe ein weltberühmtes Fantasy-Epos ist, dann liefert das Silmarillion den soliden Hintergrund für die Ereignisse. Wer das Silmarillion liest, erkennt, dass die Ereignisse in Der Herr der Ringe nur eine kleine Episode in der gesamten, Jahrtausende andauernde Geschichte Mittelerdes ist. Für Fans ist dieses Buch ein Muss! Aber seid gewarnt: Es ist nicht ganz einfach zu lesen… Viele Personen, viele Schauplätze und viele Ereignisse.

Bernhard Schlink – Der Vorleser

Diese Geschichte handelt von einer mehr als ungewöhnlichen Beziehung zwischen einem Schüler und einer Schaffnerin in den 1950er Jahren. Mehr als ungewöhnlich, weil nicht nur der hohe Altersunterschied ungewöhnlich ist, sondern auch, wie sich die Beziehung der beiden entwickelt. Und auch die Frau ist in mancher Hinsicht ungewöhnlich.

Henri Perruchot – Van Gogh

Vincent van Gogh war eine sehr geplagte Seele – ein genialer Künstler, aber auch ein zutiefst depressiver Mensch, der ständig von Unruhe getrieben wird. Dieses Buch behandelt sein Leben, ist aber auch nicht wirklich eine Biographie. Obwohl ich selbst van Goghs Malstil nicht sonderlich ansprechend finde, weckt das Buch aber durchaus ein Interesse an seiner Kunst.

Hans Graf von Lehndorff – Ostpreußisches Tagebuch

Ostpreußen am Ende des 2. Weltkriegs – in der Ferne hört man schon die Artillerie und eine Unruhe macht sich breit. Was, wenn die Russen kommen? Es ist kein Spoiler, wenn ich sage, dass die Russen wirklich kamen. Dieses Buch schildert die Ankunft der Russen, das Ende des Krieges und die Monate danach aus Sicht des Autors, der dabei gewesen ist. Es ist im Grunde in Tagebuchform geschrieben und schockiert durch den Gewaltausbruch, den die Menschen während des Krieges erlebt haben..

Margaret George – Maria Stuart

Maria Stuart war im 16. Jahrhundert Königin der Schotten. Dieses Buch behandelt im Grunde biographisch ihr tragisch verlaufenes Leben von der Kindheit bis zu ihrem Tod. Maria war eine schreibfreudige Persönlichkeit, die viele Briefe hinterlassen hat, so dass viele Details ihres persönlichen Lebens bekannt ist. Und hier bekommt der Leser ausreichend Gelegenheit, froh darüber zu sein, ein ganz normaler Mensch ohne blaues Blut zu sein.