Andreas Brandhorst – Das Schiff

Mehrere tausend Jahre in der Zukunft treffen die Menschen auf eine außerirdische Spezies, die alles andere als zimperlich ist. Wir bekommen interessante Einblicke in eine zugleich utopische und dystopische Zukunft. Endlich wieder astreine Science-Fiction! Habe das Buch vor einer Woche gekauft und heute beendet.

Isaac Asimov & Robert Silverberg – Einbruch der Nacht

Diese Geschichte spielt auf einer Art Parallelwelt mit einer ganz ähnlichen Gesellschaft wie unserer. Der einzige Unterschied: Auf diesem Planeten wird es durch eine interessante Sonnenkonstellation niemals dunkel. Die Bewohner haben daher panische Angst vor der Dunkelheit, die sie eigentlich auch gar nicht kennen. Alle paar Jahrtausende scheint allerdings keine Sonne – Chaos bricht aus. Ein interessantes Gedankenexperiment á la „Was wäre wenn“!

Stanisław Lem – Pilot Pirx

Eine Sammlung von recht langen Kurzgeschichten um den Weltraumpiloten Pirx und seine Abenteuer. Wir bekommen Einblicke in typische Situationen, in denen mehrere Zufälle zusammenkommen und unwahrscheinliche Dinge passieren. Durchgedrehte, um sich schießende Roboter, wilde Verfolgungsjagden durch den Weltraum und fatal fehlerhafte Programmierungen – Dinge solcher Art. Dieses Buch gehört, genau wie Der Unbesiegbare von Lem, zu den frühesten richtigen Büchern, die ich im Teenageralter gelesen habe. Daran ist mein Vater schuld, der die Lem-Bücher im Regal stehen hatte und meinte, ich solle sie doch mal lesen :D

Phillip P. Peterson – Paradox

Flüge an den Rand des Sonnensystems sind endlich möglich. Eine Crew soll jenseits der Pluto-Umlaufbahn herausfinden, warum sich irdische Sonden hier nicht mehr melden und zu verschwinden scheinen. Diese Story streift die Frage, warum wir niemals Zeichen einer außerirdischen Zivilisation bemerkt haben. Toller Sci-Fi-Tech-Roman!

Ernest Cline – Ready Player One

Juhu, ein Buch über Virtual Reality! In dieser Geschichte findet ein Großteil des Lebens in einer Online-Welt statt. Der Entwickler dieses Spiels hat innerhalb der virtuellen Welt einen riesigen Schatz versteckt. Jeder Mensch ist täglich mehrere Stunden dort online, weil das richtige Leben keine wirkliche Alternative zu bieten hat. Und Scharen von Schatzsuchern versuchen, den legendären Reichtum des Entwicklers zu finden.

Ted Nield – Superkontinent

Hinter dem etwas reißerischen Titel steckt ein sehr interessantes Sachbuch, das sich mit der geologischen Geschichte der Erde auseinandersetzt. Nicht mit der menschlichen Geschichte, sondern mit der geologischen Geschichte, deren Zeitrechnung eher hunderte Millionen Jahre umfasst. Es geht um Kontinentalverschiebungen und darum, wie jung die Menschheit eigentlich ist.

Andy Weir – Der Marsianer

Gestrandet auf dem Mars – ganz allein! Dumm gelaufen, mag man da sagen. Genau das passiert dem Astronauten Mark Watney. Es gibt keinen Sauerstoff, es ist eiskalt, es gibt nicht genug zu essen. Weil der Mars ausgesprochen lebensfeindlich ist, muss er sich in dieser Robinson Crusoe-Geschichte einiges einfallen lassen, um nicht schnell zu sterben.

Erich Maria Remarque – Im Westen nichts Neues

Ein literarischer Klassiker. Dieses Anti-Kriegsbuch berichtet aus der Ich-Perspektive von einem jungen Soldaten im ersten Weltkrieg, der an der Westfront in Frankreich eingesetzt ist. In diesem schwer umkämpften Gebiet bewegt sich über zwei Jahre fast nichts und ganze Generationen von Soldaten werden verheizt. Das Buch berichtet von Angst und Abstumpfung durch schreckliche Erlebnisse an der Front.

Rebecca Gablé – Das Lächeln der Fortuna

In der Mitte des 14. Jahrhunderts in England: Ein Earl wird wegen Verrats hingerichtet und seine Ländereien eingezogen. Der Sohn des früheren Earls steht auf einmal mittellos da und weiß nicht, wohin er sich wenden soll. Er beginnt ein neues Leben als Stallknecht – doch wie sollte es anders sein bei Gablé? Natürlich kommt er auch wieder in Kontakt mit der großen Politik in England ^^

Rebecca Gablé – Der König der purpurnen Stadt

England im 14. Jahrhundert: Der Waise Jonah lebt als Tuchhändler-Lehrling bei seinem Cousin in London. Dieses Buch berichtet aus dem Leben des stillen, aber sehr kompetenten Jonah – und es geht um mehr als nur um das Verkaufen von Tuch. Mit Glück und Verstand kommt Jonah sogar bis in königliche Hofkreise.

Bernhard Hennen – Die Elfen

„Die Elfen“ ist ein richtig guter Fantasy-Roman mit Menschen, Elfen, Abenteuern, Liebe und Krieg. Wer keine Elfen im Sinne von Tolkiens Elben mag, der freut sich, dass das Buch aus der Sicht des derben Menschen Mandred geschrieben ist, der auch nicht besonders gut auf die zarten, langlebigen Elfen zu sprechen ist. Wer Elfen mag – wie ich, der kommt in diesem Buch nicht zu kurz ^^