Ernest Cline – Armada

Wer in Online-Spielen in der allerersten Liga mitspielen will, der muss dafür viel Zeit investieren. Zeit, die man auch als Training betrachten könnte. Was wäre, wenn du nun statt eines virtuellen Raumschiffes ein richtiges Raumschiff steuern würdest und damit Jagd machst auf außerirdische Invasoren? Vom Zocker-Kellerkind zum Verteidiger der Menschheit – das wäre doch was, oder? Und genau das serviert uns Ernest Cline in Armada.

Frank Schätzing – Der Schwarm

Im Wissenschafts-Thriller „Der Schwarm“ entführt uns Frank Schätzing in die Tiefen der Meere, die der Mensch kaum kennt. Nachdem sich an den Küsten merkwürdige Ereignisse häufen, stellt sich heraus, tief im lichtlosen Wasser Dinge vorgehen, die sich der Mensch nicht einmal vorstellen kann. In diesem Buch kommen irre Zutaten aus Katastrophen-, Horror- und Science-Fiction-Geschichten zusammen, gewürzt mit einer ordentlichen Portion Wissen über die Ozeane!

Cliff Allister – Kampf der Universen (Erster Zyklus)

Die Technologie extrem fortgeschrittener Völker muss auf rückständigere Wesen wie Magie wirken – ein faszinierender Gedanke, den Cliff Allister im Kampf der Universen behandelt. Eingebettet ist er in diesen Rahmen: Uralte Zivilisationen koexistieren mehr oder weniger friedlich neben uns mickrigen Menschen – bis ein noch weiter überlegener Gegner auftaucht und die Galaxis in einem Krieg zu versinken droht.

Frank Schätzing – Limit

2025 – die Menschheit beginnt, den Weltraum zu erobern. Als erstes Ziel steht der Mond auf dem Plan – mit einem Weltraumlift gelangt man mittlerweile relativ kostengünstig zu einer Raumstation, von der aus Linienflüge zum Mond möglich sind. Auf dem Erdtrabanten gibt es ein neues Luxushotel, das Gaia, das von einer Gruppe schwerreicher Gäste eingeweiht wird. Während die Gäste sich die Sehenswürdigkeiten des Mondes anschauen und die Annehmlichkeiten des Hotels genießen, scheint ein Gast aber etwas anderes im Sinn zu haben.

Andreas Brandhorst – Das Erwachen

Künstliche Intelligenz gibt es heute überall – in jeder Software stecken smarte Algorithmen, die wesentlich schneller denken und abwägen können als der Mensch. Was, wenn diese Intelligenz auf einmal feststellt, dass sie alles besser kann als der Mensch und ihn einfach aus seiner Infrastruktur aussperrt? Welche Rolle darf der Mensch dann noch spielen, oder wird er nichts anderes mehr sein als ein geduldeter Affe im Dschungel, der leider auch aussterben kann, weil sein Lebensraum immer kleiner wird? Um diese Fragen geht es in „Das Erwachen“.

Phillip P. Peterson – Transport

Findet man ein Gerät, das man nicht kennt, dann drückt man so lange auf Tasten herum, bis irgendwas passiert. So auch in Transport. Nur dass es hier keine Spülmaschine oder ein Videorecorder ist, sondern ein Transportportal für interstellare Reisen. Eine Bedienungsanleitung liegt leider nicht bei, deswegen sterben Menschen gelegentlich bei der Anwendung. Es müssen also „Freiwillige“ her, die so lange herumtesten, bis jemand herausfindet, wie man den Transporter nun sicher benutzen kann.

Brandon Q. Morris – Enceladus

Warum muss man zur Suche nach außerirdischem Leben in der moderneren Science Fiction den Blick immer auf fremde Sterne richten? Man kann doch auch in unserem eigenen Sonnensystem danach suchen. Das dachte sich auch Brandon Q. Morris, der sich die Frage stellt: Was könnten wir auf dem Grund des tiefen Ozeans des Saturnmonds Enceladus Interessantes finden?

Stanisław Lem – Fiasko

Die Menschheit befindet sich in „Fiasko“ auf großer Mission: Mit dem beinahe auf Lichtgeschwindigkeit fliegenden Raumschiff EURYDIKE fliegen die Astronauten zu einem weit entfernten Stern, in dessen System man eine entstehende Zivilisation vermutet. Ziel der Mission ist es, einen Kontakt herzustellen, um endlich nicht mehr allein im All zu sein.

Jason M. Hough – Darwin City. Die letzten der Erde

Das dystopisch angehauchte Darwin City spielt in der Zukunft. Eine außerirdische Zivilisation hat der Erde einen Weltraumlift spendiert und danach eine tödliche Krankheit ausgesetzt. Diese hat den Großteil der Menschheit getötet, aber in einem knappen Umkreis um den Weltraumlift herum sind die Menschen sicher.

Marc Elsberg – BLACKOUT

In Blackout fällt mitten im Winter in ganz Europa der Strom aus. Und zwar lange. Das Buch zeigt, wie sehr die Menschheit heute auf eine funktionierende Stromversorgung angewiesen ist. Und wie leicht es im Grunde ist, die Strominfrastruktur massiv zu stören. Herzlichen Dank an meinen lieben Freund Texx, der mich an einem weinseligen Abend auf das spannende Buch BLACKOUT gebracht hat!

Dimitry Glukhovsky – Metro 2033

Nach einem Atomkrieg ist die Oberfläche der Erde unbewohnbar geworden. Hier tummeln sich außerdem durch die Strahlung mutierte neue Lebensformen. Die restlichen Bevölkerung von Moskau drängt sich im früheren Moskauer U-Bahn-Netz zusammen. Trotzdem ist das neue Gleichgewicht, mit dem die Menschen überleben können, äußert fragil.

Andreas Brandhorst – Das Schiff

Mehrere tausend Jahre in der Zukunft treffen die Menschen auf eine außerirdische Spezies, die alles andere als zimperlich ist. Wir bekommen interessante Einblicke in eine zugleich utopische und dystopische Zukunft. Endlich wieder astreine Science-Fiction! Habe das Buch vor einer Woche gekauft und heute beendet.

Isaac Asimov & Robert Silverberg – Einbruch der Nacht

Diese Geschichte spielt auf einer Art Parallelwelt mit einer ganz ähnlichen Gesellschaft wie unserer. Der einzige Unterschied: Auf diesem Planeten wird es durch eine interessante Sonnenkonstellation niemals dunkel. Die Bewohner haben daher panische Angst vor der Dunkelheit, die sie eigentlich auch gar nicht kennen. Alle paar Jahrtausende scheint allerdings keine Sonne – Chaos bricht aus. Ein interessantes Gedankenexperiment á la „Was wäre wenn“!