News von der Uni

Ich hab mein Referat hinter mir :D (Das Längste von 4-5 dieses Semester) Eine Erleichterung ohnegleichen. Habe 45 Min geredet und wurde dann noch ca 30 Min mit Fragen gelöchert. Ging aber soweit alles gut, bis auf die versagende Technik: wegen Format-Problemen sah meine Präsentation am Uni-Laptop nicht so schön aus wie ich das zu Hause vorbereitet habe. Mein eigener Laptop, den ich zur Sicherheit dabei hatte, verweigerte die Zusammenarbeit mit dem Beamer. Also doch die nicht so schöne Präsentation. Aber was solls. Dieser Termin ist vorbei. In drei Wochen kommt das nächste Referat, das aber nur 15 Min dauern soll.

Dafür höchst erfreuliche News von der Hausarbeiten-Front: Letzte Woche bekam ich meine Hausarbeit über Aquädukte zurück, die ich Mitte März eingereicht hatte. Großes Lob vom Dozenten, hier ein Auszug aus dem Kommentar, das er mir drunter schrieb:

„ganz tolle Hausarbeit“, „hervorragende Leistung“, „von vorne bis hinten spannend“ [es geht um Aquädukte, nicht um Mord und Totschlag .. ^^], „richtiges Gespür für Entwicklung einer schlüssigen Argumentation“, „Sprachstil ist einer wissenschaftlichen Arbeit sehr angemessen“, „insbesondere der Abbildungsteil ist geradezu beeindruckend“

Ich denke, dass der Mann ein wenig übertreibt, aber egal, die Note ist jetzt fest und so viel Lob für eine Arbeit, für die man sich viel Mühe gibt, ist mal eine tolle Abwechslung :D

Italienisch, Griechisch, Französisch, Englisch sollte man schon können …

.. und damit meine ich die Sprachen >_> So toll studieren auch ist, so stressig kann es auch sein. Seit Semesterbeginn bin ich jetzt nur noch am Rotieren. Nächste Woche steht der erste (nein, eigentlich der zweite) Referatstermin an, ich darf 45 Minuten über frühbronzezeitliche Rundgräber auf Kreta dozieren. Die meiste Forschungsliteratur ist auf englisch, was schön ist. Manchmal gibts auch was Deutsches, leider sind drei zentrale Werke halt mal einfach auf Italienisch und Übersetzungen gibt es nicht. Hurra! Eine wichtige französische Monographie muss ich irgendwie nächste Woche auch noch verinnerlichen. Zum Glück kann ich mich um Griechisch drücken, hatte in der Hinsicht etwas Glück mit dem Thema, wobei es natürlich besser wäre, wenn ich auch das könnte. Ich soll also ein Referat halten über ein Thema, das zu einem wichtigen Teil in einer Sprache publiziert ist, die ich leider nicht beherrsche .. Oh Drama. Ach und Lateinlernen nicht vergessen, …

Überzeugende Argumentation /ironie off

Es folgt eine kurze Geschichte über die nobelpreisträchtige Argumentationsweise der Zeugen Jehovas. Letzten Samstag morgen wurde ich von Zeugen Jehovas aus dem Bett geklingelt. Weil ich im Morgenmantel aufgemacht habe, haben sie eingesehen, dass ich weniger zu Diskussionen aufgelegt bin und haben mir nur ihre aktuelle Ausgabe des „Wachtturm“ (1. April 2012) in die Hand gedrückt. Es sei vorweg geschickt, dass ich grundlegend nichts gegen Zeugen Jehovas habe und mich auch mit Witzen darüber zurück halte, immerhin sind das normalerweise freundliche Leute und sie quatschen einen nicht an um einen zu ärgern, sondern weil innerhalb ihrer Gemeinschaft diese Missionstätigkeit erwartet wird. Davon abgesehen gibt es Schöneres, als von Zeugen Jehovas an die Wand gequatscht zu werden, aber trotzdem kann man ihnen auch freundlich die Tür vor der Nase zuhauen ^^

Nach dem Referat ist vor dem Referat

Habe die erste Woche des neuen Semesters gut überstanden, die meisten Veranstaltungen sehen eigentlich ganz gut aus. Ich habe nicht das Proseminar bekommen, das ich wollte (ich berichtete), aber der Dozent ist mir inzwischen sowieso suspekt. Dafür mache ich jetzt „Adel im Südwesten“, und dabei gehts größtenteils einerseits um verschiedene wichtige Adelsgeschlechter hier in der Gegend und deren Burgen und andererseits um Allgemeines, das sich um den Adel im Mittelalter dreht: Wappenkunde, Hofhaltung (also wie war das Leben auf einer Burg, was gab es für Ämter), Lehnswesen usw.

Blut, Schweiß und Tränen – 4 Wochen Ausgrabung

Archäologie studieren ohne Ausgrabung – das geht natürlich gar nicht! Im März 2012 war es soweit und es hieß für mich: vier Wochen ab ins Feld. Zusammen mit fünf anderen Studenten, einem freischaffenden Archäologen und einem Grabungstechniker wühlten wir uns durch die Erde über einem römischen Vicus (Dorf) in der Pfalz.

Geblubbert

Und schon ist das lange Wochenende wieder vorbei. Ach ja – Frohe Ostern btw ^^

Morgen gehts wieder zur Ausgrabung, für die letzte kurze Woche. Mal schauen, ob ich danach nicht irgendwas dazu schreiben oder posten kann. Diese Woche wollen wir am Mittwoch von der Ausgrabung aus ne Exkursion zu einer anderen Ausgrabung machen und danach dick grillen, am Donnerstag muss ich mittags schon wieder nach Heidelberg zur Proseminar-Anmeldung und am Freitag ist mittags schon Feierabend (öffentlicher Dienst ftw ^^).

Am Montag nächste Woche geht das neue Semester schon wieder los. Diesmal für mein Fach Geschichte ganz im Zeichen des MittelaltersWeiterlesen„Geblubbert“

Uff..

Ich bin ziemlich geschafft. War von Montag morgen bis heute nachmittag auf Ausgrabung und hab dort echt geschuftet :D Aber macht Spaß, Mauerzüge, Scherben, Knochen und Münzen auszugraben, die seit 1600 Jahren das Sonnenlicht nicht mehr gesehen haben :D Eigentlich wollte ich eine Art Grabungstagebuch führen, aber erstens war ich abends immer viel zu kaputt um sowas zu schreiben und zweitens weiss ich nicht, ob ich hier Fotos posten darf, da das Copyright eigentlich bei irgendeinem Denkmalamt liegen, obwohl ich die Fotos selbst gemacht habe. Mal sehen, ein Bericht ohne Fotos wäre eher langweilig. Habe auch noch 3 Wochen Zeit zu fragen, so lange dauert der Einsatz noch :D

Kurztrip nach Rom

Die spinnen, die Römer! Das haben Bommel und ich uns wirklich gedacht, als wir vom 25. bis 27. Februar 2012 zwei Tage in Rom verbracht haben. Allerdings eher die modernen Römer, nicht die aus der Antike :D Die Intention zu unserem kleinen Trip war einfach: seit Jahren keinen richtigen Urlaub mehr gehabt – zuletzt 2010 zwei Tage Berlin, ja ähem :D Außerdem hatte ich in diesem Semester soooo viel von Rom gehört und gelernt, dass ich alles gerne mit eigenen Augen begutachten wollte. Und last but not least: ich musste eine Hausarbeit über römische Aquädukte schreiben. Ich habe mir also mein Lieblingsaquädukt ausgesucht und das wollte ich mir in Rom genauer anschauen. Ist immer irgendwie verwirrend, über Bauwerke zu lesen, die man nie gesehen hat. Also die Webseite der irischen Flieger gecheckt, einen günstigen Flug gebucht, dann nach Hotels gesucht und ein günstiges Hotel gefunden. Kostenpunkt für Flug und Hotel …

Katzenklappe macht Mensch und Katze froh

Meine Katzen sind seit ca. einem Dreivierteljahr Freigänger, das heisst, sie wohnen in der Wohnung, dürfen aber auch draußen frei herumlaufen. Und Katzen haben einen eigenen Willen, oder eher.. sie sind dermaßen stur und egoistisch und bestehen auf ihren Willen, egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit. Ein Alptraum.. Wenn die sich erstmal dran gewöhnt haben raus zu dürfen, muss man den ganzen Tag bereit sein, sie rein oder rauszulassen, ansonsten wird die Strafe drakonisch sein und ein wahrer Katzenjammer folgt, zusammen mit destruktiven Elementen (Fenster kratzen, Schrank kratzen). Was gibt es auf dieser Seite? Zunächst eine genauere Problembeschreibung, dann unsere individuelle Lösung mithilfe der mikrochipgesteuerten Katzenklappe SureFlap und am Ende ein Fazit zu dieser Lösung.

Astronomie – Ein Ausblick zu den Sternen

Sterne sind nicht nur Sterne, die schön aussehen und einen romantischen Nachthimmel erzeugen, sondern es sind riesige, unfassbar heiße Gasgebilde, die über Jahrmilliarden brennen. Sie werden geboren, leben und sterben, sie haben eine Familie – ihre Sonnensysteme, mal größer und mal kleiner – und bilden zusammen galaktische Großstädte, wie zB. die Milchstraße, in der wir selber leben. Die Astronomie bietet einen riesigen Fundus faszinierender Fakten und sie lenkt den Blick von unserem begrenzten Horizont hinaus in die „unendlichen“, und doch endlichen Weiten. Auf dieser Seite möchte ich meine Begeisterung mit euch teilen.

Schottland – Ein rauhes Land mit blutiger Geschichte

Auf dieser Seite will ich mein Interesse an Schottland ausdrücken. Du findest hier Informationen darüber, woher mein Interesse an Schottland kommt, Bilder des Landes sowie Informationen über die Geschichte. Es gibt keine Angaben über Land und Leute, dafür musst du schon bei Wikipedia gucken ^^ Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels bin ich selber noch nicht in Schottland gewesen, habe mich aber bereits sehr für das Land interessiert. Am 4. Juni 2003 bin ich von meiner eineinhalbwöchigen Schottlandreise zurückgekommen und kann hier endlich eigene Bilder von diesem schönen Land ausstellen :D

Trip in die Hauptstadt – Berlin 2010

Sommer, Sommerferien – eine Reise muss her. Saph und ich durchwühlten Angebote der Deutschen Bahn für Städte-Kurzreisen und wurden bei Berlin fündig. Ok – so ein großer Zufall ist das nicht. Ich war in meinem ganzen Leben noch nie in Berlin und wollte eigentlich schon länger mal hin. Also fix gebucht – wobei „fix“ die Untertreibung des Tages ist. Wir mussten das Buchungsformular mindestens 5x ausfüllen, von 2 verschiedenen Computern aus und mit 2 Kreditkarten, weil uns immer irgendeine andere Fehlermeldung ausgegeben wurde, die meistens mit dem „Buchungssystem“ zu tun hatten. Was lange währt wurde endlich gut und so rollten Saph und ich am Dienstag, 10.08.2010 im ICE bei schönstem Wetter Richtung Berlin.

Zwei Wochen wandern in den schottischen Highlands

Wie es sich zufällig ergab, hatte ich in diesem Jahr 2007 früh Urlaub beantragt für Ende Juli/Anfang August. Und so kamen Saph und ich auf die Idee, diese Zeit zu nutzen und zusammen Urlaub zu machen. Da wir nicht über unbegrenzte Finanzmittel verfügen und weil ich im Gegenteil letztes Jahr schon Zelt und Spirituskocher gekauft hatte, kristallisierte sich die glorreiche Idee heraus, einen Wanderurlaub in Schottland zu machen. Mit Zelt und campen in der Wildnis – in Schottland darf man überall zelten, sofern man niemanden stört, keinen Müll hinterlässt und sich nicht direkt in einem Garten niederlässt. Schottland ist sowieso mein Lieblingsland, und zu Fuss war ich nie dort unterwegs. Oder irgendwo anders ^^

Two nights in Paris

Nachdem Saph und ich schon seit Monaten mit dem Gedanken gespielt haben, mal für ein paar Tage nach Paris zu fahren, sind wir die Geschichte 2 Wochen vorher verstärkt angegangen. So hat Saph schließlich, nachdem wir beide mehrere Tage nach Flügen und Zügen Ausschau gehalten haben, endlich einen Busreiseanbieter gefunden. Für 230€ für uns beide sollte es mit einem Reisebus in der Nacht vom 12. auf den 13. Juli nach Paris gehen, dort freiwillige Ausflüge mit dem Reiseleiter geben, 2 Übernachtungen in einem ziemlich einfachen Hotel mit Frühstück und schließlich Sonntags, 15. Juli wieder mit dem Bus zurück. Gutes Angebot, dachten wir, und haben uns gleich online selbst rekrutiert.

Vier Wochen Wohnmobil-Tour durch den Wilden Westen

Im Jahre 2004 war ich mit meinem damaligen Freund vier Wochen mit einem gemieteten Wohnmobil im Westen der USA unterwegs. Den untenstehenden Bericht hatte ich teilweise unterwegs am Laptop geschrieben, er ist also absolut reisetagebuchtauglich und authentisch ^^ Ich habe ihn heute nur rhetorisch ein bisschen angepasst :D Die Fotos habe ich mir heute (24.03.2012) nochmal alle angeschaut und ich stelle zweierlei fest: obwohl ich damals noch keine so gute Kamera hatte sind sie doch recht gut geworden, und zweitens: die Landschaften und der American Style sind einfach nur ziemlich krass  und sehenswert :D Also: gute Fotos incoming ^^ (» direkt zur Fotogalerie)