Kinderklassiker „aktualisieren“..

Zu Beginn des Jahres ging durch die Nachrichten, dass klassische Kinderbücher wie „Die kleine Hexe“ von Ottfried Preußler hinsichtlich heute rassistisch erachteter Wörter neu bearbeitet werden sollen. Worte wie „Neger“ sollen gestrichen werden. Als ich das erste mal davon las, dachte ich erst leicht negativ angehaucht „mmmmmh“. Warum mir das missfiel, erkannte ich erst später. Auf Facebook schrieb Martin Sonneborn, Parteivorsitzender der PARTEI und großartiger Satiriker, dass man doch dann eigentlich auch Hitlers „Mein Kampf“ umschreiben müsse/könne, um es weniger rassistisch zu gestalten.

Neuer Nebenjob – Offensichtliches Ausnutzen

Ich arbeite seit gestern in einem Schreibwarenladen in der Heidelberger Altstadt, dessen Namen ich eher nicht nenne. Ist alles nicht so das Wahre. Gut, dass es nicht viel Geld gibt, hatte ich eigentlich befürchtet und das ist jetzt auch so. Bin als kassierende Aushilfe angestellt. Der Job ansich ist okay, kassieren eben – denk mal, wenn ich da mehr drin bin, ist es nicht mehr so stressig. Leider ist die Firmenpolitik nicht auf „Mitarbeiter motivieren“ gerichtet (also mehr zahlen, kulanter sein, angenehmes Klima), sondern auf „Mitarbeiter möglichst viel ausnutzen und wenn sie nicht mehr mitmachen eben den nächsten billigen Dummen einstellen“.

Was ist von einem Kindle zu halten?

Irgendwie kommen diese e-Book-Reader wie der Kindle von Amazon ja immer mehr in Mode.. Was soll man davon halten? Als ich so ein Teil zum ersten Mal gesehen hab, dachte ich gleich dass ich sofort eins kaufen muss, und das ist jetzt schon seine paar Jährchen her und habe immer noch keinen :D Bin innerlich total zerrissen :/ Einerseits bin ich ja so ein Technikspielerei-Suchti und der Kindle ist ja auch wirklich toll. Lässt sich super lesen, Akku hält ewig und fast überall neue Bücher direkt auf das Gerät runterladen. Toll. Andererseits … Es gibt Dinge im Leben, wo die eigene Antiquiertheit angebracht ist. Man muss doch Bücher zu Hause stehen haben! Sie verschönern die Wohnung, man kann die Nase reinstecken und das Papier riechen, die Buchrücken bringen Farbe ins Leben und es ist doch toll, wie die Sammlung sich immer mehr vergrößert. 

Ein Elend mit 1&1…

Da dachte ich doch wirklich, dass ich diesmal nach dem Alice-Fiasko einen Glücksgriff mit dem DSL-Provider getan hätte. Das 1&1-DSL war hier in der neuen Wohnung schon einen Tag vor offiziellem Vertragsbeginn einsatzbereit. Das büße ich jetzt seit Mittwoch vorletzte Woche, als DSL abends vob einem Moment auf den anderen aufhörte für mich zu existieren. PPPoE-Fehler: Zeitüberschreitung, meldete mir meine Fritzbox. Nix zu machen, kein Internet und kein Festnetz mehr für mich, am nächsten Tag ne Störung gemeldet und erstmal glücklich internetfrei aufs Sofa gelegt. Am Samstag dann erhielt ich eine SMS, dass ein Techniker kommen müsse, man drückte mir den Dienstag 14-20 Uhr aufs Auge, ob ich da bin oder nicht. Ich schaffte es also, um 20 nach 2 Dienstags zu Hause zu sein und wartete und wartete und wartete. Kein Techniker. Erbost rief ich um 20:05 mal wieder die Hotline an. „Tja, keine Ahnung warum er nicht kam“, …

Ärgern über Alice

Ich muss mich mal wieder ärgern, oder nein, ärgern tue ich mich so oder so, ich muss den Ärger nur schriftlich festhalten für die Nachwelt.. ^^ Aber holen wir doch weit aus und fangen von vorne an. Also, als ich im März letzten Jahres in diese schöne *räusper* Wohnung eingezogen bin, habe ich DSL bei Alice beauftragt. Als Internetsüchtling würde ich sowas natürlich online bestellen – ging aber nicht, weil bei der Adresseingabe meine Hausnummer „2/3“ nicht angenommen wurde – böser Slash, daher musste ich zum antiquierten Telefon greifen und das Ganze bestellen.